Nach KL wurde es Zeit für eine Insel. Die nächstliegende war schnell gefunden. Ab nach Penang und raus aus den Metropolen. Penang liegt nordwestlich von Malaysia. Die Anreise war mal wieder ein Erlebnis für sich. Ticket war schnell gekauft mit einer Fahrtzeit von 7 Stunden im Zug "schnell" überstanden. Der Bus hätte zwar nur 4-5 Stunden gebraucht aber warum mehr ausgeben wenn es im Zug bequemer und entspannter ist. Kaum setzte ich mich hin, schon wurde ich von den anderen Leuten angesprochen. Dieser klassische Smalltalk halt. Um so mehr ich mit dem netten Herrn redete um so mehr Leute hörten im Zug mit und stellten noch anderen fragen oder erzählten ihre Lebensgeschichten. Nach ca. drei Stunden Fahrt musste ich die Leute mal unterbrechen da ich aufs Klo musste. Dort hat mich zum erstenmal der Schlag getroffen. Ich werde jetzt näher darauf eingehen.
Auf dem Rückweg schauten die Malaien mich und lachten. Sie erzählten mir, dass nur die Touris im Zug aufs Klo gehen. Nach der Hälfte der Strecke konnte ich auch mal die Augen zumachen. Sollte jemand von euch mal mit dem Zug in Malaysia fahren, nehmt euch dicke Klamotten mit. Die Klimaanlage läuft auf voller Stufe.
Abends im Butterworth (Festland) angekommen war ich froh erstmal wieder warme Temperaturen zu haben. Gleich darauf ging es auf die Fähre.
Dort lernte ich zwei Mädels aus Augsburg kennen, die für 8 Wochen eine Weltreise machen und einen Mann aus Heidelberg der seit 3 Jahren in Südostasien unterwegs ist. Ich war erstaunt da er nur mit zwei kleinen Rucksäcken unterwegs war. Da er bereits in Penang war konnte er uns gleich viele Tipps erzählen. Auf Penang landeten wir direkt in der größten Stadt namens Georgetown. Mit dem kostenlosen Bus konnten wir gleich die Stadt besichtigen. Ich hatte bereits ein Hostel gebucht und die Mädels nicht. Mutig wenn man erst um 23 Uhr ankommt.
Mit unserem Stadtführer (Namen vergessen) ging es in die Nähe meines Hostels damit die Mädels nicht so alleine umher laufen.
Kaum angekommen hatten die Mädels (Franziska und Viktoria) eine Übernachtung gefunden und meine suchte ich vergeblich. Zu später Stunde sah ich mehrere Polizisten die mir gleich den Weg zeigten. Der Stadtführer war zwischenzeitlich auch weg (komisch oder?). Ein Backpacker der erst um 23:30 Uhr eincheckt ist nicht gut. In meinem Zimmer (8 Betten, voll belegt) schliefen bereits alle! Unmöglich echt:-)
Am nächsten Morgen ging es erstmal die Stadt besichtigen. Das Hostel "House of journey" muss ich loben. Alles super sauber, funktionsfähig und die Mitarbeiter sehr hilfsbereit. Sun der Hostel Inhaber erklärte mir alles wo es ist und wie ich da hinkomme. Die Bilder sind von den einheimischen Leuten gemalt oder montiert worden um die Stadt schöner zu gestalten. Auf dem Rückweg ins Hostel traf ich plötzlich die Mädels Franziska und Viktoria wieder. Wir verabredeten uns für den Abend um was trinken zugehen.
Am nächsten Tag ging es raus aus Georgetown zum Monkey Beach. Bus war schnell gefunden. Nach einstündiger fahrt durch die Insel endlich angekommen. Um zum Monkey Beach zu gelangen muss man durch den Nationalpark. Der Weg dauerte ca. eineinhalb Stunden und hat ca. 3 Km (oder mit dem Boot in ca. 10min.).
Ich entschied mich für laufen. Muss ja auf mein Geld achten und so sehe ich mal was von der Natur. :-) Der Weg, halt der Trampelpfad war steinig und sehr holprig und es ging hoch und runter (manchmal auch direkt am Wasser entlang). Auf dem Weg hörte ich bereits die Affen und sah zwei kleine Schlagen. Was ich aber nicht erwartet habe, dass da auch Warane waren. Einer stand direkt auf meinem Weg. Ich blieb für ca. 3 Sekunden wie versteinert stehen, bis dieser die Fluch ergriff. Glück gehabt!!!
Endlich am Monkey Beach total verschwitzt angekommen, freute ich mich auf die Affen. Puh alle Affen weg. Nicht ein einziger zusehen. :-(
Die einzigsten die dort waren, waren arabische Männer und ihre Burka Frauen.
Oje und nun? Ein kleiner Kiosk und drei Boote. Tja die ich Boote waren schon besetzt. Ich machte mich bald wieder auf dem Rückweg da es nach Regen aussah. Auf der Hälfte des Weges regnete es in strömen. Überall raschelte es und die Affen wurden immer lauter. Dann endlich sah ich eine Affen Herde, wie diese nach oben rannten. Leider keine Fotos gemacht da diese zu schnell für mich waren und ich aus dem Regen aus wollte. Endlich an der Busstation angekommen hörte es wieder auf und ich konnte zurück ins Hostel fahren.
Man lernt super viele junge Leute in den Hostels kennen. German aus Argentinien, Susanna aus Rom oder James aus London, manche sind um Urlaub zumachen oder um zu arbeiten. Arbeiten? Klar klingt komisch aber in der heutigen Zeit mit Internet kann man von überall auf der Welt unterwegs arbeiten, was auch viel Backpacker machen. Am dritten Tag konnte ich nicht viel machen. Raus aus dem Hostel um 12 Uhr und warten das die Zeit umgeht. Hatte kurzfristig einen Flug nach Thailand (Surat Thani) gebucht.
Warum und nicht direkt mit dem Bus fahre? Weil erstens ich über den Landweg nur ein Visum für 15 Tage bekomme und zweitens sagt das Auswärtige Amt "Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge".
Der Flug ging von KL um 12 Uhr (am Folge Tag). Abends gegen 20 Uhr ging es für mich auf die Fähre ans Festland. Dort mit dem Nachtzug (8 Stunden nach KL). Könnte dieses mal lange schlaffen. In KL angekommen mit dem Bus zum Flughafen (ca. 1 Stunde) und wieder paar Stunden warten. Air Asia ist wie bei uns EasyJet. Der Flug ging eineinhalb Stunden und das für 33 € last minute. Essen und trinken kostet hier auch wieder extra aber ich vom Subway in KL noch satt. In Surat Thani angekommen ging es mal wieder ans Visum für Thailand. Hab ja jetzt langsam alles drauf und konnte problemlos einreisen. Innerhalb von 2 Minuten hatte ich mein Ticket für Koh Samui.
Falls sich manche wundern warum ich verzögert schreibe, liegt daran dass ich die Berichte immer erst im Nachhinein veröffentliche. Bin eigentlich schon den zweiten Tag auf Koh Samui.
Gruss Thomas
Sonntag, 28. September 2014
Freitag, 26. September 2014
Kuala Lumpur the City
Die Fahrt nach Kuala Lumpur oder auch KL verging wie im Flug. Kristina ist in meinen Augen eine sehr angenehme Reisebegleiterin. Kaum angekommen gingen wir ins Hostel (hab den Namen schon wieder vergessen). Wir könnten gleich einchecken und uns erstmal im eigenen Zimmer entspannen. Das Hostel machte einen sehr guten Eindruck. Abends ging es erstmal auf Sightseeing Tour in Chinatown und zu den Petronas Twin Towers.
Wow was für eine Anblick. Wir wollten absichtlich Abends hin da ich wusste, dass diese Abends leuchten aber so hab ich mir diese nicht vorgestellt (siehe Bilder). Die Brücke ist für Touristen geöffnet aber die Tickets sind schnell ausverkauft (lt. Quelle Wikipedia). Der Abend verging und wir gingen zurück ins Hostel jedoch nicht den gleichen Weg. Dies wurde unser Verhängnis. Unser Rückweg war doppelt so lange und wir hatten uns mächtig verlaufen. Um 3 Uhr nachts im Hostel, dann der große Schreck.
Kristina fand in unserem Zimmer einen Bed Bug "Bettwanze". Das ist das schlimmste was einem Backpacker passieren kann. Warum?
Bed Bugs übertragen Krankheiten wie z. B. Hepatitis A+B und hinterlassen rote Flecken auf der Haut. Schlimmer sind jedoch das diese kleinen Parasiten überall Eier legen (Klamotten, Rucksäcke und in elektrischen Geräten).
Wir, um 3 Uhr nachts, was nun? Erstmal jemanden vom Hostel gesucht. Klar müssten wir Ihn wecken aber wir mussten umgehend aus dem Zimmer raus. Unsere Sachen waren auch auf dem Bett verteilt. Wir konnten gleich in ein anderes Zimmer, hatten aber trotzdem ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache. Am nächsten Morgen hatte Kristina bereits mit dem Besitzer gesprochen. Dieser klärte uns etwas auf, wie wir weiter vorgehen sollen. Erstmal mit den Sachen die nicht im Rucksack lagen in die nächste Reinigung und kochend waschen und trocknen. Dann den ganzen Rucksack auseinander nehmen und von A-Z in jede kleinste Rille schauen ob sich nicht einer dieser Parasiten versteckt hat. Glück gehabt, keinen gefunden. Sicherheitshalber haben wir den kompletten Rucksack in schwarze Plastikbeutel verpackt und in die Sonne gestellt (falls diese noch Eier gelegt haben).
Zurück im Hostel angekommen sahen wir, wie unser altes Zimmer gereinigt war (Chemiegeruch lag in der Luft). Für die ganze Aktion verging ein ganzer Tag aber wir wussten jetzt was beim nächsten Mal zu tun ist. Wir erzählten einem anderen Backpacker dies, aber dessen Geschichte war viel heftiger. Er bemerkte seine Bed Bugs erst als es zu spät war (vor paar Wochen). Ihm blieb nichts anderes übrig, als alle seine Sachen zu verbrennen. Tage später ging noch sein Laptop kaputt da die Bed Bugs die Eier gelegt hatten. Diese scheiß Viecher!
Jetzt mal was schönes über KL. Die Stadt ist viel entspannter als Singapur. Überall riecht es nach frisch gekochtem Essen. Unglaublich lecker sind Baozi oder auch Pau genannt.
Ein Pau ist eine gedämpft gefüllte Teigtasche. Die Füllung ist unterschiedlich (vegetarisch, mit Chicken, rote Bohnen oder auch süß). Am besten zum Frühstück. Mal eine Abwechslung zum englischen Frühstück, welches hier in den Hostels nur aus Toast mit Marmelade besteht.
Wir besuchten dann wie alle Touristen Batu Caves. Diese Höhle ist ca. 40 min von der Innenstadt entfernt. Mega günstig und schön klimatisiert nahmen wir die Metro, waren glaub nur 80 Cent.
Die Statue zeigt den Gott Murugan und hat eine Höhe von über 40 Metern. Hinter dieser verläuft eine 272 stufige Treppe. Mit der Sonne im Nacken war diese doch etwas anstrengend. Es hat sich aber gelohnt. Auf dem Weg nach oben sind uns bereits paar Affen entgegengekommen. In der Höhle liefen diese bereits überall herum. Wer mit einer Plastiktüte herum lief, hatte bereits verloren. Sobald das rauschen der Tüte zuhören war, kamen die Affen bereits angelaufen um nach Futter zu suchen. Ein Affe fand ein Vogelnest mit Eiern und lief voller Stolz über den Fund zu den anderen um Eindruck zu schinden. Auch dieser Tag verging wie im Flug und wir machen uns auf dem Rückweg.
Am nächsten Tag kam bald der Abschied von Kristina da diese nach Bali geflogen ist. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und konnten viel schönes und schlechtes (Bed Bugs) erleben. Vielleicht treffen sich unsere Wege in Thailand, Laos oder Vietnam wieder. Wer weiß das heute schon was morgen kommt.
Ich ging einen Hauseingang weiter und war bereits im nächsten Hostel untergebracht. Dieses mal schaute ich mir mein Bett genauer an. Alles prima und sauber war es auch. Im vierten Stockwerk war die Lobby mit Frühstücksbereich und Raucherecke. Dort führte ich auch mein erstes Skype Telefonat mit der Heimat. Erster Tag mal nicht groß rum fahren oder besichtigen. Tat mir und den Füßen sehr gut.
Fazit: bis dahin war es für mich kein Urlaub zum entspannen. So viele unterschiedliche Sachen wirken auf einem. Wie soll man da mal zu Ruhe kommen. Bin ich etwa mit der Reise zu schnell unterwegs?
Warum wieder eine Metropole?
Hab ich hier alles gesehen oder muss ich noch schnell was sehen bevor es weiter geht? Mach ich mir wieder zu viele Gedanken?
Alles Dinge die ich mir vor Reise beginn nicht so sehr überlegt habe.
Was ich bis jetzt weiß, mir geht es gut und ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung.
Gruss Thomas
Wow was für eine Anblick. Wir wollten absichtlich Abends hin da ich wusste, dass diese Abends leuchten aber so hab ich mir diese nicht vorgestellt (siehe Bilder). Die Brücke ist für Touristen geöffnet aber die Tickets sind schnell ausverkauft (lt. Quelle Wikipedia). Der Abend verging und wir gingen zurück ins Hostel jedoch nicht den gleichen Weg. Dies wurde unser Verhängnis. Unser Rückweg war doppelt so lange und wir hatten uns mächtig verlaufen. Um 3 Uhr nachts im Hostel, dann der große Schreck.
Kristina fand in unserem Zimmer einen Bed Bug "Bettwanze". Das ist das schlimmste was einem Backpacker passieren kann. Warum?
Bed Bugs übertragen Krankheiten wie z. B. Hepatitis A+B und hinterlassen rote Flecken auf der Haut. Schlimmer sind jedoch das diese kleinen Parasiten überall Eier legen (Klamotten, Rucksäcke und in elektrischen Geräten).
Wir, um 3 Uhr nachts, was nun? Erstmal jemanden vom Hostel gesucht. Klar müssten wir Ihn wecken aber wir mussten umgehend aus dem Zimmer raus. Unsere Sachen waren auch auf dem Bett verteilt. Wir konnten gleich in ein anderes Zimmer, hatten aber trotzdem ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache. Am nächsten Morgen hatte Kristina bereits mit dem Besitzer gesprochen. Dieser klärte uns etwas auf, wie wir weiter vorgehen sollen. Erstmal mit den Sachen die nicht im Rucksack lagen in die nächste Reinigung und kochend waschen und trocknen. Dann den ganzen Rucksack auseinander nehmen und von A-Z in jede kleinste Rille schauen ob sich nicht einer dieser Parasiten versteckt hat. Glück gehabt, keinen gefunden. Sicherheitshalber haben wir den kompletten Rucksack in schwarze Plastikbeutel verpackt und in die Sonne gestellt (falls diese noch Eier gelegt haben).
Zurück im Hostel angekommen sahen wir, wie unser altes Zimmer gereinigt war (Chemiegeruch lag in der Luft). Für die ganze Aktion verging ein ganzer Tag aber wir wussten jetzt was beim nächsten Mal zu tun ist. Wir erzählten einem anderen Backpacker dies, aber dessen Geschichte war viel heftiger. Er bemerkte seine Bed Bugs erst als es zu spät war (vor paar Wochen). Ihm blieb nichts anderes übrig, als alle seine Sachen zu verbrennen. Tage später ging noch sein Laptop kaputt da die Bed Bugs die Eier gelegt hatten. Diese scheiß Viecher!
Jetzt mal was schönes über KL. Die Stadt ist viel entspannter als Singapur. Überall riecht es nach frisch gekochtem Essen. Unglaublich lecker sind Baozi oder auch Pau genannt.
Ein Pau ist eine gedämpft gefüllte Teigtasche. Die Füllung ist unterschiedlich (vegetarisch, mit Chicken, rote Bohnen oder auch süß). Am besten zum Frühstück. Mal eine Abwechslung zum englischen Frühstück, welches hier in den Hostels nur aus Toast mit Marmelade besteht.
Wir besuchten dann wie alle Touristen Batu Caves. Diese Höhle ist ca. 40 min von der Innenstadt entfernt. Mega günstig und schön klimatisiert nahmen wir die Metro, waren glaub nur 80 Cent.
Die Statue zeigt den Gott Murugan und hat eine Höhe von über 40 Metern. Hinter dieser verläuft eine 272 stufige Treppe. Mit der Sonne im Nacken war diese doch etwas anstrengend. Es hat sich aber gelohnt. Auf dem Weg nach oben sind uns bereits paar Affen entgegengekommen. In der Höhle liefen diese bereits überall herum. Wer mit einer Plastiktüte herum lief, hatte bereits verloren. Sobald das rauschen der Tüte zuhören war, kamen die Affen bereits angelaufen um nach Futter zu suchen. Ein Affe fand ein Vogelnest mit Eiern und lief voller Stolz über den Fund zu den anderen um Eindruck zu schinden. Auch dieser Tag verging wie im Flug und wir machen uns auf dem Rückweg.
Am nächsten Tag kam bald der Abschied von Kristina da diese nach Bali geflogen ist. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und konnten viel schönes und schlechtes (Bed Bugs) erleben. Vielleicht treffen sich unsere Wege in Thailand, Laos oder Vietnam wieder. Wer weiß das heute schon was morgen kommt.
Ich ging einen Hauseingang weiter und war bereits im nächsten Hostel untergebracht. Dieses mal schaute ich mir mein Bett genauer an. Alles prima und sauber war es auch. Im vierten Stockwerk war die Lobby mit Frühstücksbereich und Raucherecke. Dort führte ich auch mein erstes Skype Telefonat mit der Heimat. Erster Tag mal nicht groß rum fahren oder besichtigen. Tat mir und den Füßen sehr gut.
Fazit: bis dahin war es für mich kein Urlaub zum entspannen. So viele unterschiedliche Sachen wirken auf einem. Wie soll man da mal zu Ruhe kommen. Bin ich etwa mit der Reise zu schnell unterwegs?
Warum wieder eine Metropole?
Hab ich hier alles gesehen oder muss ich noch schnell was sehen bevor es weiter geht? Mach ich mir wieder zu viele Gedanken?
Alles Dinge die ich mir vor Reise beginn nicht so sehr überlegt habe.
Was ich bis jetzt weiß, mir geht es gut und ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung.
Gruss Thomas
Montag, 22. September 2014
kurzer zwischenstop in Melaka (Malaysia)
Geplant war, dass ich von Singapur direkt nach Kuala Lumpur reise aber Kristina aus Karlsruhe (im Internet kennengelernt) war noch einen Tag ein Melaka. Also ab nach Melaka.
Für Malaysia benötigt man ein Visum. Dieses mal ging ich zu einem Typen da beim letzten Visum was fehlte. In Malaysia bekommt man dieses direkt in den Reisepass (viel einfacher). Also einfach freundlich Lächeln, dachte ich mir.
Reisepass übergeben: How tall are you? Also mal ehrlich, wer weiß den seine Größe die im Reisepass steht! Where will they stay? Na super, diese Adresse hab ich nicht, nur den Namen des Hostels. What do you do in Malaysia? Ich dachte mir, warum ich schon wieder. Naja egal ich durfte einreisen. Der Bus wartet bereits und es stand eine dreistündige fahrt vor mir. In Melaka angekommen suchte ich erstmal eine Wechselstube um die letzten Singapur Dollar einzutauschen. Bekommen hab ich 7,70 Ringgit (ca. 1,80 €). Reicht nicht aus dachte ich mir, also ab zum Geldautomaten.
Beim ersten Automaten geht nicht (defekt) beim zweiten steht no Mastercard und beim dritten (weiß ich bis heute nicht warum das nicht geklappt hat). Total genervt bin ich zum Taxifahrer hin um herauszufinden wie die Fahrt zum Hostel kostet. 10 Ringgit :-( aber er meinte "nim doch den Bus, der kostet nur 2,20 Ringgit" :-)
Ich merkte schon am Bahnhof das die Leute hier ganz anderes darauf sind. Meine damit nicht unfreundlich oder so, aber halt ganz anders zum Vergleich mit Singapur. Der Islam ist hier sehr stark verbreitet. Viele Frauen tragen Kopftücher (in allen Farben, sieht manchmal sehr lustig aus) oder auch Burkas. Bei den Männern halt der übliche Bart.
Endlich im Hostel angekommen hab ich Kristina getroffen. Wir sind dann bald darauf mit dem Hostel Mitinhaber "Tan Kok" auf das Lichterfest in Melaka gegangen. Diese war gerade mal paar Meter entfernt, welches ich bereits auf dem Weg zum Hostel gesehen habe. Recht klein aber sehr schön. Leckeres Essen, Drinks und Souvenirs konnten dort gekauft werden. Was an Lichtern gemeint war, war mir schleierhaft.
Nachdem uns Tan Kok verlassen hat, gingen wir noch in eine coole Bar um uns etwas kennenzulernen. Bald darauf blieben wir nicht lange allein und saßen schon in einer größeren Runde zusammen (2 Engländer, 1 Schwede, 3 Maleien und wir zwei). Ein sehr schöner gemütlicher Abend auf dem ich endlich mein Englisch verbessern konnte.
PS: Das was das Mädchen auf dem zweiten Bild macht ist Eis (was aussieht wie Blumenerde) mit einer Pflanze oben drauf.
Am nächsten Morgen machten wir zwei uns auf dem Weg in die Hauptstadt Kuala Lumpur.
Für Malaysia benötigt man ein Visum. Dieses mal ging ich zu einem Typen da beim letzten Visum was fehlte. In Malaysia bekommt man dieses direkt in den Reisepass (viel einfacher). Also einfach freundlich Lächeln, dachte ich mir.
Reisepass übergeben: How tall are you? Also mal ehrlich, wer weiß den seine Größe die im Reisepass steht! Where will they stay? Na super, diese Adresse hab ich nicht, nur den Namen des Hostels. What do you do in Malaysia? Ich dachte mir, warum ich schon wieder. Naja egal ich durfte einreisen. Der Bus wartet bereits und es stand eine dreistündige fahrt vor mir. In Melaka angekommen suchte ich erstmal eine Wechselstube um die letzten Singapur Dollar einzutauschen. Bekommen hab ich 7,70 Ringgit (ca. 1,80 €). Reicht nicht aus dachte ich mir, also ab zum Geldautomaten.
Beim ersten Automaten geht nicht (defekt) beim zweiten steht no Mastercard und beim dritten (weiß ich bis heute nicht warum das nicht geklappt hat). Total genervt bin ich zum Taxifahrer hin um herauszufinden wie die Fahrt zum Hostel kostet. 10 Ringgit :-( aber er meinte "nim doch den Bus, der kostet nur 2,20 Ringgit" :-)
Ich merkte schon am Bahnhof das die Leute hier ganz anderes darauf sind. Meine damit nicht unfreundlich oder so, aber halt ganz anders zum Vergleich mit Singapur. Der Islam ist hier sehr stark verbreitet. Viele Frauen tragen Kopftücher (in allen Farben, sieht manchmal sehr lustig aus) oder auch Burkas. Bei den Männern halt der übliche Bart.
Endlich im Hostel angekommen hab ich Kristina getroffen. Wir sind dann bald darauf mit dem Hostel Mitinhaber "Tan Kok" auf das Lichterfest in Melaka gegangen. Diese war gerade mal paar Meter entfernt, welches ich bereits auf dem Weg zum Hostel gesehen habe. Recht klein aber sehr schön. Leckeres Essen, Drinks und Souvenirs konnten dort gekauft werden. Was an Lichtern gemeint war, war mir schleierhaft.
Nachdem uns Tan Kok verlassen hat, gingen wir noch in eine coole Bar um uns etwas kennenzulernen. Bald darauf blieben wir nicht lange allein und saßen schon in einer größeren Runde zusammen (2 Engländer, 1 Schwede, 3 Maleien und wir zwei). Ein sehr schöner gemütlicher Abend auf dem ich endlich mein Englisch verbessern konnte.
PS: Das was das Mädchen auf dem zweiten Bild macht ist Eis (was aussieht wie Blumenerde) mit einer Pflanze oben drauf.
Am nächsten Morgen machten wir zwei uns auf dem Weg in die Hauptstadt Kuala Lumpur.
Sonntag, 21. September 2014
Eine kleiner Einblick von Singapur
Nach sechs Stunden Flug nach Dubai und acht Stunden nach Singapur war ich endlich froh angekommen zu sein. Die Flugzeit verging wie im Flug da ich vier Kinofilme ansehen konnte. Noch besser war jedoch der zwischenstop in Dubai. Eine herrliche Aussicht bei der Landung (Abenddämmerung und die ganze Stadt leuchtete). Leider gibt es davon keine Bilder da mein Handy im Rucksack lag.
Kaum in Singapur angekommen ging es zum Visum Schalter. Oje mal schauen was passiert. So schlau wie ich bin, ging ich an den Schalter wo eine Frau saß. Die hat bestimmt nichts zu beanstanden. Falsch gedacht: Komplette Adresse auf dem Formular des Zielortes fehlte. Also raus, nachtragen und nochmals in die Schlange stellen (aber wieder bei Ihr :-[ sagte Sie.)
Beim zweiten Mal klappte es und Sie lächelte sogar mal.
Ja ich bin angekommen. Jetzt kann es losgehen.
Am Taxistand sah ich zwei weitere Backpacker, die im selben Flieger saßen. Wir sind gleich ins Gespräch gekommen und haben uns das Taxi in die Innenstadt geteilt. Da ich in Geylang bereits Ausstieg haben wir uns für einen anderen Tag in Chinatown verabredet.
Ab ins Hotelzimmer (ja die erste Nacht muss im Hotel sein, ausschlafen!) Zimmer ok dafür war es auch günstig. Jedoch was günstig ist hat auch seine Nachteile. Dies merkte ich am Nachmittag. Bei meinem ersten Ausgang ca. 17 Uhr standen schon die ersten "Straßenmädchen" auf den Straßen. Da hab ich mir ein schönes Viertel ausgesucht! Ab sofort muss ich besser nach Stadtteilen schauen, so kann es doch nicht anfangen.
Naja erste Nacht "allein" überstanden. Daraufhin ging es nach Chinatown. Super Hostel gefunden und sehr zentral gelegen mit vielen Sehenswürdigkeiten und kurzen Wegen zur Metro.
Singapur ist in meinen Augen eine sehr sehr saubere Stadt und das zurecht. Abfall gibt es überall aber hier landet diese immer im Müll.
Bis zu meinem letzten Tag in Singapur hatte ich nicht einmal das Problem, dass die Person kein Englisch verstanden hat. Was mir sehr stark aufgefallen ist, dass in Singapur sehr viele nicht Asiaten hier leben und arbeiten. Bei 5,3 Millionen Einwohnern sind 1,2 Millionen Gastarbeiter (und die arbeiten glaub in den vielen Banken).
Was leider nicht so toll ist, ist der Auto Verkehr. Unfassbar viele Autos die auch dementsprechend viel Krach machen.
Ein muss für jeden Touristen ist:
Marina Bay Sands Hotel (das mit dem Pool auf dem Dach) und dessen Gärten
Chinatown /Little India (super leckeres und preiswertes Essen)
Skyline (das Banken Viertel, kommt mir so vor, als gebe es eine Büro-Arbeitsuniform)
F1 Strecke (dieses Wochenende ist das Rennen aber ich bin dann schon weg)
Singapur Zoo & Night Safari (leider verpasst, soll aber sehr gut sein)
Ein No-Go ist:
Rauchen an "Verboten Plätzen"
ca. Preise
1 Liter Wasser = 1 €
1 Dosenbier = 2,80 €
Eine Mahlzeit in Chinatown = 4,20 €
Metroticket ca. 30 min fährt = 1,20 €
Eine Nacht im Marina Bay Sands = unbezahlbar da dieses Wochenende das F1 Rennen stattfindet
Ab nach Malaysia
Gruss Thomas
Kaum in Singapur angekommen ging es zum Visum Schalter. Oje mal schauen was passiert. So schlau wie ich bin, ging ich an den Schalter wo eine Frau saß. Die hat bestimmt nichts zu beanstanden. Falsch gedacht: Komplette Adresse auf dem Formular des Zielortes fehlte. Also raus, nachtragen und nochmals in die Schlange stellen (aber wieder bei Ihr :-[ sagte Sie.)
Beim zweiten Mal klappte es und Sie lächelte sogar mal.
Ja ich bin angekommen. Jetzt kann es losgehen.
Am Taxistand sah ich zwei weitere Backpacker, die im selben Flieger saßen. Wir sind gleich ins Gespräch gekommen und haben uns das Taxi in die Innenstadt geteilt. Da ich in Geylang bereits Ausstieg haben wir uns für einen anderen Tag in Chinatown verabredet.
Ab ins Hotelzimmer (ja die erste Nacht muss im Hotel sein, ausschlafen!) Zimmer ok dafür war es auch günstig. Jedoch was günstig ist hat auch seine Nachteile. Dies merkte ich am Nachmittag. Bei meinem ersten Ausgang ca. 17 Uhr standen schon die ersten "Straßenmädchen" auf den Straßen. Da hab ich mir ein schönes Viertel ausgesucht! Ab sofort muss ich besser nach Stadtteilen schauen, so kann es doch nicht anfangen.
Naja erste Nacht "allein" überstanden. Daraufhin ging es nach Chinatown. Super Hostel gefunden und sehr zentral gelegen mit vielen Sehenswürdigkeiten und kurzen Wegen zur Metro.
Singapur ist in meinen Augen eine sehr sehr saubere Stadt und das zurecht. Abfall gibt es überall aber hier landet diese immer im Müll.
Bis zu meinem letzten Tag in Singapur hatte ich nicht einmal das Problem, dass die Person kein Englisch verstanden hat. Was mir sehr stark aufgefallen ist, dass in Singapur sehr viele nicht Asiaten hier leben und arbeiten. Bei 5,3 Millionen Einwohnern sind 1,2 Millionen Gastarbeiter (und die arbeiten glaub in den vielen Banken).
Was leider nicht so toll ist, ist der Auto Verkehr. Unfassbar viele Autos die auch dementsprechend viel Krach machen.
Ein muss für jeden Touristen ist:
Marina Bay Sands Hotel (das mit dem Pool auf dem Dach) und dessen Gärten
Chinatown /Little India (super leckeres und preiswertes Essen)
Skyline (das Banken Viertel, kommt mir so vor, als gebe es eine Büro-Arbeitsuniform)
F1 Strecke (dieses Wochenende ist das Rennen aber ich bin dann schon weg)
Singapur Zoo & Night Safari (leider verpasst, soll aber sehr gut sein)
Ein No-Go ist:
Rauchen an "Verboten Plätzen"
ca. Preise
1 Liter Wasser = 1 €
1 Dosenbier = 2,80 €
Eine Mahlzeit in Chinatown = 4,20 €
Metroticket ca. 30 min fährt = 1,20 €
Eine Nacht im Marina Bay Sands = unbezahlbar da dieses Wochenende das F1 Rennen stattfindet
Ab nach Malaysia
Gruss Thomas
Freitag, 12. September 2014
Ein Traum beginnt...
Hallo zusammen,
heute sind es nur noch drei Tage bis der Flieger startet. Die letzten drei Wochen vergingen wie im Flug und jetzt kann ich es kaum erwarten, dass es "endlich" los geht. Mein Rucksack ist noch nicht gepackt und ich sitze noch an meinem Blog aber ich weiß, warum ich das hier für mich mache.
1. Der Alltag
Der Alltag war das, was mich am meisten störte bzw. das kein Ende davon in Sicht war. Als ich meinen Tagesablauf im Kopf mehrmals durchgegangen bin, stellte ich fest, dass sich alles aber auch wirklich alles immer und immer wieder wiederholt. Das fand ich schrecklich und unglaublich langweilig, dass jeder Tag und der darauf folgende so vorhersehbar war. Wo bleiben die Überraschungen, die Spontanität, die Ungewissheit was morgen ist? Jetzt kommt auch noch bald die Dreißig auf mich zu! Verdammt wo sind die letzten Jahre hin. "Nein, ich hab noch keine Midlife-Crisis :-)" Ich gab mir deswegen selbst einen Arschtritt, diese Reise anzugehen und nicht nur davon zu träumen.
2. Freiheit
Keine Verpflichtungen mehr, keine Sorgen und absolute Spontanität, so stell ich mir meine Freiheit vor. Morgens aufzustehen und jeden Tag aufs Neue zu entscheiden wo es heute hin gehen soll und was ich heute erleben möchte, dass geht nur auf Reisen.
3. Zeit für mich
Einfach mal die Zeit nutzen, um sich einfach mal nur mit sich selbst zu beschäftigen. Eines der Ziele auf meiner Reise soll sein, sich darüber klar zu werden, wie es mit meinen Leben weitergehen soll.
4. Neues sehen und erleben
Da ich mich zunehmend vom Alltag gelangweilt fühle, brauche ich unbedingt wieder Momente die mich einfach umhauen, mich staunen lassen und ich über meinen eigenen Schatten springen muss. Neue Erfahrungen machen gehört einfach zum Leben dazu und diese habe ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht. Wenn ich auf meinen bisherigen zwei kurzen Reisen eins gelernt habe, dann das man unterwegs Dinge lernt die man in keinem Buch lesen kann und die man einfach selber erlebt haben muss um seinen Horizont zu erweitern. Neue Menschen, fremde Kulturen und Sachen die man in der Heimat sich niemals trauen würde, dass gehört für mich zum Reisen dazu. Ich hoffe, dass ich nach dieser Zeit mit einer Vielzahl neuer Erfahrungen zurückkehre.
5. Neid
Hört sich zwar blöd an, aber ich war sehr neidisch auf Freunde und Bekannte die sich nach ihrem Studium oder Abitur die Zeit genommen haben, um für ein paar Monate ins Ausland zugehen. Nun könnt Ihr neidisch sein ;-)
Liebe Grüße Thomas
1. Der Alltag
Der Alltag war das, was mich am meisten störte bzw. das kein Ende davon in Sicht war. Als ich meinen Tagesablauf im Kopf mehrmals durchgegangen bin, stellte ich fest, dass sich alles aber auch wirklich alles immer und immer wieder wiederholt. Das fand ich schrecklich und unglaublich langweilig, dass jeder Tag und der darauf folgende so vorhersehbar war. Wo bleiben die Überraschungen, die Spontanität, die Ungewissheit was morgen ist? Jetzt kommt auch noch bald die Dreißig auf mich zu! Verdammt wo sind die letzten Jahre hin. "Nein, ich hab noch keine Midlife-Crisis :-)" Ich gab mir deswegen selbst einen Arschtritt, diese Reise anzugehen und nicht nur davon zu träumen.
2. Freiheit
Keine Verpflichtungen mehr, keine Sorgen und absolute Spontanität, so stell ich mir meine Freiheit vor. Morgens aufzustehen und jeden Tag aufs Neue zu entscheiden wo es heute hin gehen soll und was ich heute erleben möchte, dass geht nur auf Reisen.
3. Zeit für mich
Einfach mal die Zeit nutzen, um sich einfach mal nur mit sich selbst zu beschäftigen. Eines der Ziele auf meiner Reise soll sein, sich darüber klar zu werden, wie es mit meinen Leben weitergehen soll.
4. Neues sehen und erleben
Da ich mich zunehmend vom Alltag gelangweilt fühle, brauche ich unbedingt wieder Momente die mich einfach umhauen, mich staunen lassen und ich über meinen eigenen Schatten springen muss. Neue Erfahrungen machen gehört einfach zum Leben dazu und diese habe ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht. Wenn ich auf meinen bisherigen zwei kurzen Reisen eins gelernt habe, dann das man unterwegs Dinge lernt die man in keinem Buch lesen kann und die man einfach selber erlebt haben muss um seinen Horizont zu erweitern. Neue Menschen, fremde Kulturen und Sachen die man in der Heimat sich niemals trauen würde, dass gehört für mich zum Reisen dazu. Ich hoffe, dass ich nach dieser Zeit mit einer Vielzahl neuer Erfahrungen zurückkehre.
5. Neid
Hört sich zwar blöd an, aber ich war sehr neidisch auf Freunde und Bekannte die sich nach ihrem Studium oder Abitur die Zeit genommen haben, um für ein paar Monate ins Ausland zugehen. Nun könnt Ihr neidisch sein ;-)
Liebe Grüße Thomas
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