Wenn man in Bangkok ist muss man auch einen Ausflug nach Ayutthaya machen. Die ehemalige Hauptstadt liegt eine Stunde Fahrt von Bangkok entfernt. Nach dem Kristina uns verlassen hat, um nach Chiang Mai zu fahren beschlossen Tobias, Mo, Diego und ich einen Tag nach Ayutthaya zu fahren bevor wir in den Norden Thailands reisen. Die Fahrt mit dem Zug verlief gut, da wir Sitzplätze hatten, dass ist nicht immer so ;-) . Angekommen beschlossen wir gleich uns Fahrräder auszuleihen um die Tempel Anlage in paar Stunden anzusehen da wir etwas spät angekommen bzw. losgefahren sind. Habe leider nicht viele Bilder da mein Akku nicht aufgeladen war. Bilder von den Jungs folgen noch.
Geplant war, dass wir erst am nächsten Tag weiter Reisen, jedoch war die Stadt selbst nicht sehr "schön". Mo, Diego und ich entschieden noch nachts mit dem Zug nach Chiang Mai zu fahren. Tobias war am Nachmittag bereits nach Bangkok zurück gefahren, da Thailand für Ihn zu ende war. Zwei Tage später saß er bereits im Flieger nach Australien. Wir sehen uns in Down Under wieder!!!
Unsere Auswahl der Zugklassen war sehr klein. First Class (sehr teuer mit Schlafplatz) oder Dritte Klasse (Sitzplatz garantiert und das für 7 Euro).
Wir beschlossen die Dritte Klasse zunehmen und die 13 stündige Fahrt nach Chiang Mai mit Schlaf auszuhalten. Wir hörten bereits von anderen Reisenden, dass die Dritte Klasse sehr anstrengend werden kann. Um 23 Uhr kam dann der Zug.
Voll gepackt mit Trinken und Snacks stiegen wir ein und suchten unsere Plätze. Da der Zug aus Bangkok kam war dieser etwas voll. Unsere Plätze waren besetzt von Thai die schliefen oder sich zu zweit einen Platz teilten. Nach mehren Gesprächsversuchen schafften wir es endlich Platz zunehmen. Juhu Fensterplatz würde ich jetzt sagen aber ein dauerhaftes offenes Fenster, ist Horror.
Drei Ventilatoren für ein ganzes Abteil, keine Klima, kein Platz für unsere Rucksäcke, unbequeme Sitze und helles Licht. Oh mein Gott!!!
Wir schauten gefühlte 100 mal auf die Uhr und waren froh wenn wieder eine Stunde verging. Mittags in Chiang Mai waren wir drei uns einig, nie mehr Dritte Klasse.
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Dienstag, 28. Oktober 2014
Bangkok's Nächte
Angekommen ging es erstmal in den Mc Donalds für einen Kaffee. Wir hatten keine andere Wahl, den um 6 Uhr ein Hostel zu finden bringt nichts. Dann hieß es Bye Bye für die drei Mädels aus Holland den diese reisten getrennt nach Nordthailand, Vietnam und Kambodscha weiter. Bangkok ist halt ein der beste Ort von wo man weiter geht. Kristina, Mo, Tobias und ich suchten ab 8 Uhr ein Hostel welches wir auch direkt fanden (Khaoson Immjai Guesthouse). Falls jemand von euch nach Bangkok geht, merkt euch den Namen. Es lohnt sich. Nach einem mittags Schlaf ging es abends darauf gleich auf die berühmte Khoa Son Road. Strassen essen, Bars, Restaurants, Massage Studios, Klamottenläden etc... Ich mag es dort. Hat seinen "eigenen Charme".
Wer in Bangkok schon mal war, weiß dass man sehr oft von den Thai's angesprochen wird. "Hello my Friend, you need an Suit, very cheap". Ich glaub, ich habe den Satz an einem Tag hundert mal gehört. Aufdringlich sind die nicht aber lästig. Mit der Zeit merkt wann selbst, wie man am besten ausweicht und nicht in ein Gespräch gezogen wird.
Mittags liefen oder führen (Tuk Tuks) wir paar Sehenswürdigkeiten an. Abends zogen wir durch die Straßen Bangkok's. Auf vielen Partys war ich ja bis her nicht gerade und jetzt kam der Punkt für Party Urlaub. Im Hostel und im Zimmer kamen wir sehr schnell in Kontakt mit den anderen Backpackern.
Nach zwei Tagen stand Kristinas Geburtstag an. Wir (14 Leute) machten uns auf den Weg zum feiern und tanzten bis morgens in den Bars. Bei einer kleinen Tanz Pause sahen wir einen Verkaufsstand mit Insekten. Ich bzw. wir probierten ein paar Insekten unter anderem Skorpione, Maden, Grashüpfer, Heuschrecken, Kakerlaken etc.
Mein Favorit ist die Heuschrecke ohne Kopf und ohne Beine ;-)
Ich denke die Bilder sprechen für sich...
Die Tage in Bangkok vergingen wie im Flug und statt 2 Tage zu bleiben wurden es 5 Tage.
Nach dem Motto/Spruch: Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas.
Daher ist der Beitrag von Bangkok kurz gehalten ;-)
Half Moon Party auf Koh Phangan
Schweren Herzens verließen wir Koh Tao. Unsere Fähre nach Koh Phangan brauchte keine zwei Stunden und für 5 Euro mega günstig. Wir würden Vorort erneut von mehrere Taxi Fahrern angesprochen wo wir hin wollen. Aber dieses Mal wussten wir den Namen des Hostel, den Kristina war bereits einen Tag früher angekommen und so konnten wir direkt hin laufen. 15 min mit schwerem Gepäck bei 34 Grad. Ich fühlte mich dermaßen fertig und konnte gar nicht so richtig glauben, dass man ein Shirt so schnell voll schwitzen kann. Nach 10 Tagen ohne Rucksack (da wir ja auf Koh Tao immer am selben Ort waren) musste ich mich erstmal wieder daran gewöhnen. Nachmittags trafen wir Kristina und gingen erstmal abends schön lecker auf den Straßen Marktessen. Rucksack Reisende gehen nicht in Restaurants. Diese sind auch billig aber es geht noch billiger und auch leckerer.
Abends im Zimmer lernten wir Megan (eine Südkoreanerin aus Kalifornien) und ihre zwei Freunde kennen. Super nettes Mädel und ich konnte Sie mega gut verstehen. Warum ich das hier schreibe, ich werde Megan zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen. Am nächsten Tag war erstmal wieder ein längerer Spaziergang angesagt und das zur einzigsten Minigolf Anlage auf Koh Phangan. Wir sind davon ausgegangen, dass da mehr los ist aber dem war nicht so. Der schwedische Inhaber der Anlage freute sich sehr wieder paar Touristen bei sich zuhaben. Ich glaube wir waren die einzigsten Gäste an diesem Tag. Nach paar Runden Minigolf machten wir uns wieder auf den Rückweg da wir abends wieder verabredet waren. Kristina lernte auf ihrer Reise durchs Couchsurfing in Singapur Joann kennen. Joann war mit ihrem Freund Orazio auf Koh Phangan gekommen um auch Kristina wieder zu treffen. Abends ging es zu fünft wieder auf den Straßen Markt. Joann reist seit mehr als 6 Jahren durch die Welt (mit Pausen) und kennt sich sehr gut in Südostasien aus. Sie zeigte uns essen welches wir nicht kaufen würde weil wir es ja nicht kennen. Unglaublich lecker!
Wir planten bereits den nächsten Tag auf Koh Phangan, den die Half Moon Party im Wald stand bevor. Koh Phangan ist von den drei Insel welche für Partys bekannt und geliebt wird. Sucht mal im Google nach Full oder Half Moon Party nach Bildern ;-)
Leider gibt es aber auch schlechte Meldung von diesen Partys und zwar das Thema Drogen, Vergewaltigungen und Raub. Da wir eine größere Gruppen sind machten wir uns da aber keine Sorgen da wir anständig sind und es bleiben.
Am nächsten Abend war es auch schon soweit. Joann besorgte uns Body Farben den ohne bemalung wollten wir da nicht hin. In unserem Hostel gab es auf der Dachterrasse Schwarzlicht. Idealer Ort um sich zu bemalen. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf dem Weg wo wir dann auf die Minute 0:00 Uhr dort ankamen. Sofort bemerkten wir, dass hier was nicht stimmt. Die Leute verließen die Half Moon Party? Was ist den hier los?
Joann unterhielt sich mit dem Fahrer und sagte uns dann, dass die Party vorbei ist!
Die Polizei hat die Party beendet und das vor 15 min.
Wir sprachen mit paar Leuten die schon früher da waren aber niemand wusste warum. Was aber alle sagten, dass ist nicht das Ende. Ab an den Strand von Haad Rin. Somit wurde aus der Waldparty eine Strandparty.
Dort angekommen dachten wir erst, hier ist ja nichts los aber das lag nur daran das die Leute noch unterwegs waren. Bei etwa tausend Leuten kann das etwas dauern.
Wir feierten, tanzten und sangen bis 5 Uhr morgens und waren unglaublich froh dort gewesen zu sein. Eine unglaubliche Party und ich (wir) haben alles gut überstanden.
Nach einer kurzen Nacht beschlossen wir weiter zuziehen. Kristina hat sich ein Ticket nach Bangkok geholt und Tobias und ich nach Hua Hin. Da Hua Hin auf dem Weg nach Bangkok liegt waren wir drei auf dem gleichen Boot sowie mit dem gleichen Bus unterwegs.
Wir wollten gerade auf zum Pier also uns Mo ansprach. Er war derzeit allein auf Koh Phangan unterwegs und erkundigte sich bei uns nach dem Hostel und unserem weiteren Weg. Nach einem kurzen Gespräch machten wir drei uns gleich in Richtung Pier und Mo ging ins Hostel. Eine Stunde später legte die Fähre ab und konnten uns noch paar Stunden ausruhen, den die Busfahrt wird evtl. anstrengend.
Bei einem kleinen Spaziergang auf dem Boot traf ich überraschenderweise Mo wieder. Er kaufte sich ebenfalls ein Ticket nach Bangkok "Pläne ändern sich halt mal :-)". Auf dem Festland in Surat Thani angekommen mussten wir dann ca. 4 Stunden warten bis der Bus nach Hua Hin und Bangkok kam. Wir saßen da und unterhielten uns mit Mo und drei anderen Mädels aus Holland. Ich hatte irgendwie keine Lust mehr auf Hua Hin (warum nicht auch Bangkok, dachte ich mir). Meine Pro und Contra Liste sagte mir, Bangkok. Tobias war dann gleicher Ansicht und wir änderten 5 Min vor dem Einstieg unsere Ticket. Die Fahrt dauerte ca 8 Stunden und um 6 Uhr morgens waren die endlich in Bangkok in der Khao San Road angekommen.
Abends im Zimmer lernten wir Megan (eine Südkoreanerin aus Kalifornien) und ihre zwei Freunde kennen. Super nettes Mädel und ich konnte Sie mega gut verstehen. Warum ich das hier schreibe, ich werde Megan zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen. Am nächsten Tag war erstmal wieder ein längerer Spaziergang angesagt und das zur einzigsten Minigolf Anlage auf Koh Phangan. Wir sind davon ausgegangen, dass da mehr los ist aber dem war nicht so. Der schwedische Inhaber der Anlage freute sich sehr wieder paar Touristen bei sich zuhaben. Ich glaube wir waren die einzigsten Gäste an diesem Tag. Nach paar Runden Minigolf machten wir uns wieder auf den Rückweg da wir abends wieder verabredet waren. Kristina lernte auf ihrer Reise durchs Couchsurfing in Singapur Joann kennen. Joann war mit ihrem Freund Orazio auf Koh Phangan gekommen um auch Kristina wieder zu treffen. Abends ging es zu fünft wieder auf den Straßen Markt. Joann reist seit mehr als 6 Jahren durch die Welt (mit Pausen) und kennt sich sehr gut in Südostasien aus. Sie zeigte uns essen welches wir nicht kaufen würde weil wir es ja nicht kennen. Unglaublich lecker!
Wir planten bereits den nächsten Tag auf Koh Phangan, den die Half Moon Party im Wald stand bevor. Koh Phangan ist von den drei Insel welche für Partys bekannt und geliebt wird. Sucht mal im Google nach Full oder Half Moon Party nach Bildern ;-)
Leider gibt es aber auch schlechte Meldung von diesen Partys und zwar das Thema Drogen, Vergewaltigungen und Raub. Da wir eine größere Gruppen sind machten wir uns da aber keine Sorgen da wir anständig sind und es bleiben.
Am nächsten Abend war es auch schon soweit. Joann besorgte uns Body Farben den ohne bemalung wollten wir da nicht hin. In unserem Hostel gab es auf der Dachterrasse Schwarzlicht. Idealer Ort um sich zu bemalen. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf dem Weg wo wir dann auf die Minute 0:00 Uhr dort ankamen. Sofort bemerkten wir, dass hier was nicht stimmt. Die Leute verließen die Half Moon Party? Was ist den hier los?
Joann unterhielt sich mit dem Fahrer und sagte uns dann, dass die Party vorbei ist!
Die Polizei hat die Party beendet und das vor 15 min.
Wir sprachen mit paar Leuten die schon früher da waren aber niemand wusste warum. Was aber alle sagten, dass ist nicht das Ende. Ab an den Strand von Haad Rin. Somit wurde aus der Waldparty eine Strandparty.
Dort angekommen dachten wir erst, hier ist ja nichts los aber das lag nur daran das die Leute noch unterwegs waren. Bei etwa tausend Leuten kann das etwas dauern.
Wir feierten, tanzten und sangen bis 5 Uhr morgens und waren unglaublich froh dort gewesen zu sein. Eine unglaubliche Party und ich (wir) haben alles gut überstanden.
Nach einer kurzen Nacht beschlossen wir weiter zuziehen. Kristina hat sich ein Ticket nach Bangkok geholt und Tobias und ich nach Hua Hin. Da Hua Hin auf dem Weg nach Bangkok liegt waren wir drei auf dem gleichen Boot sowie mit dem gleichen Bus unterwegs.
Wir wollten gerade auf zum Pier also uns Mo ansprach. Er war derzeit allein auf Koh Phangan unterwegs und erkundigte sich bei uns nach dem Hostel und unserem weiteren Weg. Nach einem kurzen Gespräch machten wir drei uns gleich in Richtung Pier und Mo ging ins Hostel. Eine Stunde später legte die Fähre ab und konnten uns noch paar Stunden ausruhen, den die Busfahrt wird evtl. anstrengend.
Bei einem kleinen Spaziergang auf dem Boot traf ich überraschenderweise Mo wieder. Er kaufte sich ebenfalls ein Ticket nach Bangkok "Pläne ändern sich halt mal :-)". Auf dem Festland in Surat Thani angekommen mussten wir dann ca. 4 Stunden warten bis der Bus nach Hua Hin und Bangkok kam. Wir saßen da und unterhielten uns mit Mo und drei anderen Mädels aus Holland. Ich hatte irgendwie keine Lust mehr auf Hua Hin (warum nicht auch Bangkok, dachte ich mir). Meine Pro und Contra Liste sagte mir, Bangkok. Tobias war dann gleicher Ansicht und wir änderten 5 Min vor dem Einstieg unsere Ticket. Die Fahrt dauerte ca 8 Stunden und um 6 Uhr morgens waren die endlich in Bangkok in der Khao San Road angekommen.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Tauchschein auf Koh Tao
Nach ca. 2 Stunden mit der Fähre war ich endlich auf Koh Tao angekommen.
Der Pier sah noch wie vor ca. 2 Jahren aus. Holzgestell mit Löchern und das bei einer Breite von ca 1.40m. Immer noch lustig mit anzusehen, wenn die Touristen ihre Rollkoffer tragen müssen, weil das ziehen nichts bringt.
Am Pier wartet bereits Tobias der eine Stunde vor mir auf Koh Tao angekommen war. Nach kurzem kennenlernen machten wir uns gleich darauf, ein Strandbungalow zu suchen, was sehr schnell klappte. Koh Tao ist so klein da gibt es nur eine Entscheidung (links oder rechts). Meine Ortskenntnisse hatte ich noch immer im Kopf. Viel verändert hat sich auf der Insel ja nicht. Da Tobias eine lange Fahrtzeit aus Bangkok hatte, ließ ich ihn erstmal ausschlafen. Ich machte mich bereits auf die Suche nach einer passenden Tauchschule für den nächsten Tag. Vorab hatte ich viel von anderen Reisenden gehört welche die beste, günstigste und wieviel Tauchgänge es gibt gehört. Tobias und mir war eins jedoch am wichtigsten. Tauchlehrer muss Deutsch können. :-) Naja ich will ja auch alles verstehen und unter Wasser nichts falsch machen oder falsch verstehen. z.b. was ist ein Nasenerker? Hab es im deutschen noch nie gehört und im englisch sowieso nicht.
Von unserem Bungalow waren es gerade mal 5 min Strandweg bis zum Big Blue Diving. Dort meldeten wir uns für den Open Water Diver (Tauchschein) an. Uns wurde zugesagt das wir einen deutschsprachigen Tauchlehrer bekommen. Abends ging es erstmal auf eine kleine Kneipentour. Keine 10 min. vergingen und wir waren in einer Gruppe voller Engländern mit denen wir die Nacht zum Tag gemacht haben.
An diesem Abend merkte ich, dass nach paar Flaschen Bier mein Englisch echt gut ist. Denke ich zumindest mal :-)
Nach einem kurzen Schlaf ging es Mittags zur Tauchschule um die Gruppe und unseren Tauchlehrer kennen zulernen.
Denja, eine Schweizerin die bereits mehrere Jahre auf der Insel lebt ist unsere Tauchlehrerin ;-)
Unsere Gruppe bestand aus 5 Leuten (Lora aus Kanada, Grace und Laura aus Irland und Tobias und ich).
Kurz zum Tauchschein "Open Water Diver" dieser kostete mich 9000 Baht (ca. 220€).
Dieser beinhaltet: Buch für die Hausaufgaben, 1x Pool um die Ausrüstung kennen zulernen und 4x Tauchgänge im Meer bis max. 18 Meter und das ist insgesamt auf vier Tage verteilt und günstigere Übernachtungen (privat Zimmer kostet und Doorms sind kostenlos).
Erster Tag: Nach dem Begrüßung ging es erstmal in die Theorie. Drei Stunden Video schauen. Die längsten Stunden bisher und dann noch komplett auf Englisch. Hausaufgaben gehören auch dazu, da am Ende der Theorie ein Test folgt.
Abends lagen wir also im Zimmer vor den Büchern und machten die Aufgaben. Wir waren in ca. 20 min fertig, da in Tobias Buch die Lösungen markiert waren. Könnten also gemütlich noch ein Bier trinken bevor es am nächsten Tag gleich weiter ging.
Zweiter Tag: Wir wechselten morgens gleich von 6 Bett Doorm in ein privat Zimmer. Nie mehr kostenlose Doorms. Vom Schimmel im Bad und feuchten Wänden war das steinharte Bett aber am schlimmsten. Das privat Zimmer war mega klasse und wir beschlossen alle Nächte dort zu verbringen.
9 Uhr morgens ging es nochmals in die Theorie mit einer Stunde Video schauen und direkt danach in den Pool. Da die Gruppe gemischt war, wurde alles auf englisch erklärt. Manchmal übersetzte Denja gewisse Wörter auf Deutsch für uns, was die Technik und Ausrüstung anging. Abends ging es dann an den Test. Der Test war für zehnjährige gemacht daher haben alle zwischen 90-100% bestanden. Ich lag bei 92%.
Dritter Tag: morgens um 7 Uhr ging es endlich raus aufs Meer. Auf dem Boot waren insgesamt 3 Gruppen die alle den Tauchschein machten. Anzug angezogen, Sauerstoffflasche umgeschnallt und ins Meer gesprungen. Was für ein geiles Gefühl. Im ersten Tauchgang ging es hauptsächlich um das Untertauchen in 10 Meter Tiefe, normales Atmen und mit der Ausrüstung zurecht zukommen. Wir machten auch zwei Diving Skills (Übungen). Eins davon war, wie kriege ich das Wasser aus der Tauchermaske raus und das andere wie kommuniziere ich unter Wasser. Wie zeige ich das alles ok, wie teile ich den anderen mit, wieviel Sauerstoff ich übrig habe und wie gleiche ich den Druckausgleich im Ohr aus. Nach ca 30 min ging es wieder hoch für eine Pause und für einen Ortswechsel.
Der zweite Tauchgang bestand nur aus Diving Skills. Wir machten z.b. Tauchmaske abmachen / fluten und wieder aufsetzen und auch den Atemregulator abmachen und eine sehr wichtige Übung (Hilfe, ich habe kein Sauerstoff mehr). Auftauchen geht nicht, denn wenn man zu schnell hoch geht ist das gefährlich für den Körper (Druckausgleich). Jeder Taucher hat zwei Atemregulator um im schlimmsten Fall einem anderen Taucher mit seiner eigenen Sauerstoffflasche auszuhelfen. Nach ca. 40 min ging es wieder nach oben. Wir waren auf 15 Meter Tiefe und für den Aufstieg braucht es ca. 5 min um den Druckausgleich wieder auszugleichen.
Bei den beiden Tauchgänge waren wir immer am Grund, man kann also nicht Tiefer gehen. Klarer Boden mit vielen vielen Korallen, Seeigeln, Muscheln, Fischen (Barracudas, Anemonenfische "Nemo", blaue gelbe bunte Fische etc.) wunderschön. Der Tag verging viel zu schnell und wir kehrten auch schon zurück auf Koh Tao. Abends ein Bier trinken ging nicht, Verboten. Auch ein Massage war nicht drin, da durch den Sauerstoff Überschuss im Körper mindestens 12 Stunden warten muss.
Am nächsten Tag ging es wieder früh raus aufs Meer. 18 Meter Tiefe und noch mehr Übungen. Dieses mal waren es Schwimmübungen (seitlich, rückwärts oder auf den Kopf). Mit der Buoyancy (Tauchweste) die man trägt kann man etwas Luft einpumpen und ablassen. Übung z.b. 20 cm über den Boden flach liegend und die Position halten. Sehr schwer!
Beim dritten und vierten Tauchgang ging es hauptsächlich um den Spaß beim Tauchen und die Minuten unter Wasser genießen. Ich habe meine Lieblings Sportart gefunden und werde nach meiner Rückkehr nach Deutschland es definitiv weiter machen. Wir hatten bei beiden Tauchgängen noch einen Begleiter der uns beim Tauchen filmte. Abends sollten wir dann das Video sehen können. :-D
Beim vierten und letzten Tauchgang sahen wir mehrere Fischschwärme Barracudas und Kugelfische und Stachelrochen. Leider aber keine Haie und Schildkröten :-/
Beim Auftauchen wurden wir von allen anderen Leuten auf dem Boot beglückwünscht zum bestehen der Abschlussprüfung. Das war's und ich bin jetzt ein Taucher. Abends ging es dann auf die Abschlussparty die 2 min von unserem Zimmer entfernt war. Wir sahen uns das Video an, welches von uns gedreht wurde.
Super gemacht und sehr schön zusammen geschnitten. Dann ging es zum Geschäft des Videos. Wir hatten die Möglichkeit eine CD zukaufen oder es auf den USB Stick zu ziehen. Aber als wir dann die Preise hörten waren wir geschockt. CD war schon teuer aber USB noch teurer. 3000 Baht (72 €)! Ok durch fünf wären es für jeden 600 Baht (15 €) aber leider waren wir fünf uns nicht einig. Auch ich überlegt dann, dass ich mit diesem Geld eine halbe Woche auf der Insel Leben kann. Wir sparten uns somit das Geld und investierten es in den Advanced Kurs.
Advanced? Das ist die nächste Stufe beim Tauchen. Tobias und ich beschlossen schon am nächsten Tag das wir den Advanced (Fortgeschrittene) machen werden.
Wir könnten diesen auch direkt mit Denja machen aber mussten zwei Tage pausieren. Ehrlich gesagt war das super den so konnten wir gleich mal was von Koh Tao sehen. Früh morgens Schwimmen, Roller mieten, abends am Strand abliegen und den Feuerjongleuren zusehen "entspannen". Nach den Tauchtagen war das sehr gut. Doch leider ging es mir dann zum ersten mal nicht so gut. Übel, schlecht, müde, kein Hunger, etc. tja das kann passieren. Ich glaube bis heute dass das von den Eiswürfeln kommt aber den anderen ging es gut. Ein Tag im Bett war auch nicht verkehrt.
Kurz zum Tauchschein "Advanced" kostete 7500 Baht (ca. 180€).
Dieser beinhaltet: 5 Tauchgänge innerhalb von 2 Tagen
2x 30 Meter Tauchgänge, 1x Orientierungstauchgang, 1x Wracktauchgang und 1x Nachttauchgang.
Neue Gruppe: Erik aus Amerika, Colin aus UK, der Schwede des Namen ich vergessen hab und Tobias und ich. Männer Runde mit Denja!
Als erstes ging es zur Theorie zum Orientierungstauchgang mit Kompass und Tieftauchuhr. Karten lesen geht ja nicht daher bleibt nur der Kompass und die Entfernung von A nach B. Nach einer kurzen Einweisung ging es schon aufs Meer hinaus. Zwei Teams (Tobias und ich & die anderen drei Jungs) mussten von einer Boje zur anderen Boje kommen. Denja und eine andere Tauchlehrerinn folgten uns. Ich war der Richtungsführer und Tobias war für die Entfernung zuständig. Aufgabe war es im Viereck zu tauchen um an die Ziel Boje zukommen. Klingt easy aber das war es nicht. Nach ca 35 min waren wir am Ziel und konnten auftauchen. Ok etwas Hilfe hatten wir schon von Denja bekommen aber fast alles allein gemacht. :-)
Nach erneutem Ortswechsel ging es zum 30 Meter Tiefgang. Der Druckausgleich wird umso tiefer, umso einfacher. Am schwersten sind nur die ersten Meter unter Wasser. In Rekordzeit von 3 min waren wir auf 28 Meter Tiefe und das ohne Druckschmerzen in den Ohren. Denja war etwas erstaunt das es so schnell geklappt hat. Es gibt Taucher die brauchen 12 min dafür. 28 Meter war das Maximum. Bei dieser Tiefe kann es vorkommen, dass man in einen Tiefenrausch kommt. Das bedeutet, dass man langsamer wird, die Reaktion ist länger. Für Denja ist das schwer zu kennen ob es bei uns so ist daher mussten wir Konzentratsions Aufgaben machen. Am Grund des Meeres einen Kopfstand machen und mit einem Stift seinen Namen auf einen Block schreiben (Rückwärts). Nach etwa 25 min ging es auch schon wieder hinauf da umso tiefer man geht, umso weniger Zeit und Sauerstoff hat man.
Oben angekommen waren wir die erste Gruppe die zurück war. Wir konnten daher mit der Kamera vom Colin paar Bilder machen die ich hoffentlich im November von Ihm bekomme. Auch Videos unter Wasser sind dabei! :-)
Auch dieser Tag war schon wieder so schnell vorbei und ich überlegte langsam wo mein Weg mich als nächstes führt. Abends am Strand las ich dann die Meldung die zwei Mörder auf der Insel festgenommen wurden. Im Hinterkopf hatte ich fast täglich die Gedanken, sind die noch auf der Insel oder schon längst geflüchtet. Die Meldung verbreitet sich mega schnell auf der Insel. Die Erleichterung könnte man den Thai's im Gesicht ansehen.
Der letzte Tauchtag war schon da und es ging morgens um 7 Uhr wieder aufs Meer hinaus. Wir hofften auf Schildkröten zu stoßen da diese eher morgens unterwegs sind.
Es ging direkt auf 30 Meter Tiefe runter wo wir dann mal paar Spaß Übungen hatten.
Denja gab uns zwei Eier die wir mit runtergenommen haben. Aufgabe war es das Eigelb im Kreis weiter werfen damit es heil beim anderen ankommt. Aufgrund des Druckes unter Wasser schwebt das Eigelb vor einem. Nach paar Minuten kammen immer mehr Fische die danach schnappten. Wir sahen dieser mal paar Kugelfische und Moränen aber leider wieder keine Schildkröten. Oben auf dem Boot hörten wir dann von einer Gruppe die gerade ein kleinen Wal gesehen hat. Schade das wir dort nicht waren. Das Meer ist halt ein Glücksspiel!
Nach einer kurzen Pause ging es zum vierten Tauchgang zum Wrack. Es handelte sich dabei um eine kleines Kriegsboot das vor paar Jahren dort abgelassen wurde. Es gibt viele Wrackboote aber in dieses konnte man nicht rein schwimmen. Wracktauchen kann gefährlich werden daher ist es nur erfahrenen Taucher gestattet. Ich würde da sowieso nicht rein schwimmen. Gibt ja kein Licht drin ;-)
Bei diesem Tauchgang sahen wir sehr viele Fischschwärme und sind sogar durch paar direkt durch getaucht. Denja machte plötzlich eine Handbewegung die wir zwar kannten aber noch nicht bisher vorkam. Gerade Handfläche mit dem Daumen an die Stirn in Richtung nach oben. Was ist das?
Richtig! HAI
Ok es war jetzt nicht gerade der größte Hai und der sah auch nicht wirklich gefährlich aus aber es war ein Hai.
Die Sauerstoff Flaschen wurden langsam leer und es ging wieder nach oben. Wir kehrten wieder zurück zur Insel. Nach einem Mittagsschlaf ging es um 18 Uhr raus zum letzten Tauchgang dem Nachttauchgang. Wir warteten auf dem offenen Meer auf den Sonnenuntergang und gingen dann direkt ins schwarze Nichts. Ausgestattet mit einer Taschenlampe ging es steil nach unten. Der Abgang war dieses mal schwer. Eine Taschenlampe macht ja jetzt nicht soviel Licht und mit nur einer Hand zu tauchen ist auch wirklich nicht einfach. Aber das Problem hatten viele. Ich konzentrierte mich mehr auf Lampe anstatt mir Unterwasserwelt anzuschauen. Nach der Hälfte der Zeit hatte ich es dann drauf und wir machten eine Stop am Grund des Meeres . Für paar Minuten versteckten wir die Lampen in unserer Weste.
Wir waren zwar unten allein aber über uns sahen wir die anderen Taucher, die gerade an uns vorbei zogen. Mal da eine Gruppe dann dort die nächste Gruppe. Überall flackerten die Taschenlampen, es wirkte wie ein Gewitter ohne Klang und ohne nichts. Stille.
Denja zeigte uns in diesem Moment was passiert wenn man im dunkeln mit den Händen wedelt. Das Plankton leuchten. Sucht mal im Google (Plankton leuchten oder Meeresleuchten).
So endete der letzte Tauchgang auf Koh Tao und wir erhielten den Ausweis das wir Fortgeschrittene Taucher sind. Nächste Stufe ist der Tauchlehrer!
Aber nicht in diesem Jahr ;-)
Nach einer erneuten Abschlussparty wurde es auch dann Zeit weiter zuziehen. Wohin geht's? Koh Phi Phi oder Krabi oder Bangkok?
Ich schaute meine EMAIL durch und bekam eine Mail von Kristina (meine erste Reisebegleiterin ist in zwei Tagen auf Koh Phangan). Wir überlegten nicht lang und waren uns einig, wir fahren rüber auf Koh Phangan "Inselhopping ;-)"
Next Half Moon Party und wieder sehen mit Kristina
Der Pier sah noch wie vor ca. 2 Jahren aus. Holzgestell mit Löchern und das bei einer Breite von ca 1.40m. Immer noch lustig mit anzusehen, wenn die Touristen ihre Rollkoffer tragen müssen, weil das ziehen nichts bringt.
Am Pier wartet bereits Tobias der eine Stunde vor mir auf Koh Tao angekommen war. Nach kurzem kennenlernen machten wir uns gleich darauf, ein Strandbungalow zu suchen, was sehr schnell klappte. Koh Tao ist so klein da gibt es nur eine Entscheidung (links oder rechts). Meine Ortskenntnisse hatte ich noch immer im Kopf. Viel verändert hat sich auf der Insel ja nicht. Da Tobias eine lange Fahrtzeit aus Bangkok hatte, ließ ich ihn erstmal ausschlafen. Ich machte mich bereits auf die Suche nach einer passenden Tauchschule für den nächsten Tag. Vorab hatte ich viel von anderen Reisenden gehört welche die beste, günstigste und wieviel Tauchgänge es gibt gehört. Tobias und mir war eins jedoch am wichtigsten. Tauchlehrer muss Deutsch können. :-) Naja ich will ja auch alles verstehen und unter Wasser nichts falsch machen oder falsch verstehen. z.b. was ist ein Nasenerker? Hab es im deutschen noch nie gehört und im englisch sowieso nicht.
Von unserem Bungalow waren es gerade mal 5 min Strandweg bis zum Big Blue Diving. Dort meldeten wir uns für den Open Water Diver (Tauchschein) an. Uns wurde zugesagt das wir einen deutschsprachigen Tauchlehrer bekommen. Abends ging es erstmal auf eine kleine Kneipentour. Keine 10 min. vergingen und wir waren in einer Gruppe voller Engländern mit denen wir die Nacht zum Tag gemacht haben.
An diesem Abend merkte ich, dass nach paar Flaschen Bier mein Englisch echt gut ist. Denke ich zumindest mal :-)
Nach einem kurzen Schlaf ging es Mittags zur Tauchschule um die Gruppe und unseren Tauchlehrer kennen zulernen.
Denja, eine Schweizerin die bereits mehrere Jahre auf der Insel lebt ist unsere Tauchlehrerin ;-)
Unsere Gruppe bestand aus 5 Leuten (Lora aus Kanada, Grace und Laura aus Irland und Tobias und ich).
Kurz zum Tauchschein "Open Water Diver" dieser kostete mich 9000 Baht (ca. 220€).
Dieser beinhaltet: Buch für die Hausaufgaben, 1x Pool um die Ausrüstung kennen zulernen und 4x Tauchgänge im Meer bis max. 18 Meter und das ist insgesamt auf vier Tage verteilt und günstigere Übernachtungen (privat Zimmer kostet und Doorms sind kostenlos).
Erster Tag: Nach dem Begrüßung ging es erstmal in die Theorie. Drei Stunden Video schauen. Die längsten Stunden bisher und dann noch komplett auf Englisch. Hausaufgaben gehören auch dazu, da am Ende der Theorie ein Test folgt.
Abends lagen wir also im Zimmer vor den Büchern und machten die Aufgaben. Wir waren in ca. 20 min fertig, da in Tobias Buch die Lösungen markiert waren. Könnten also gemütlich noch ein Bier trinken bevor es am nächsten Tag gleich weiter ging.
Zweiter Tag: Wir wechselten morgens gleich von 6 Bett Doorm in ein privat Zimmer. Nie mehr kostenlose Doorms. Vom Schimmel im Bad und feuchten Wänden war das steinharte Bett aber am schlimmsten. Das privat Zimmer war mega klasse und wir beschlossen alle Nächte dort zu verbringen.
9 Uhr morgens ging es nochmals in die Theorie mit einer Stunde Video schauen und direkt danach in den Pool. Da die Gruppe gemischt war, wurde alles auf englisch erklärt. Manchmal übersetzte Denja gewisse Wörter auf Deutsch für uns, was die Technik und Ausrüstung anging. Abends ging es dann an den Test. Der Test war für zehnjährige gemacht daher haben alle zwischen 90-100% bestanden. Ich lag bei 92%.
Dritter Tag: morgens um 7 Uhr ging es endlich raus aufs Meer. Auf dem Boot waren insgesamt 3 Gruppen die alle den Tauchschein machten. Anzug angezogen, Sauerstoffflasche umgeschnallt und ins Meer gesprungen. Was für ein geiles Gefühl. Im ersten Tauchgang ging es hauptsächlich um das Untertauchen in 10 Meter Tiefe, normales Atmen und mit der Ausrüstung zurecht zukommen. Wir machten auch zwei Diving Skills (Übungen). Eins davon war, wie kriege ich das Wasser aus der Tauchermaske raus und das andere wie kommuniziere ich unter Wasser. Wie zeige ich das alles ok, wie teile ich den anderen mit, wieviel Sauerstoff ich übrig habe und wie gleiche ich den Druckausgleich im Ohr aus. Nach ca 30 min ging es wieder hoch für eine Pause und für einen Ortswechsel.
Der zweite Tauchgang bestand nur aus Diving Skills. Wir machten z.b. Tauchmaske abmachen / fluten und wieder aufsetzen und auch den Atemregulator abmachen und eine sehr wichtige Übung (Hilfe, ich habe kein Sauerstoff mehr). Auftauchen geht nicht, denn wenn man zu schnell hoch geht ist das gefährlich für den Körper (Druckausgleich). Jeder Taucher hat zwei Atemregulator um im schlimmsten Fall einem anderen Taucher mit seiner eigenen Sauerstoffflasche auszuhelfen. Nach ca. 40 min ging es wieder nach oben. Wir waren auf 15 Meter Tiefe und für den Aufstieg braucht es ca. 5 min um den Druckausgleich wieder auszugleichen.
Bei den beiden Tauchgänge waren wir immer am Grund, man kann also nicht Tiefer gehen. Klarer Boden mit vielen vielen Korallen, Seeigeln, Muscheln, Fischen (Barracudas, Anemonenfische "Nemo", blaue gelbe bunte Fische etc.) wunderschön. Der Tag verging viel zu schnell und wir kehrten auch schon zurück auf Koh Tao. Abends ein Bier trinken ging nicht, Verboten. Auch ein Massage war nicht drin, da durch den Sauerstoff Überschuss im Körper mindestens 12 Stunden warten muss.
Am nächsten Tag ging es wieder früh raus aufs Meer. 18 Meter Tiefe und noch mehr Übungen. Dieses mal waren es Schwimmübungen (seitlich, rückwärts oder auf den Kopf). Mit der Buoyancy (Tauchweste) die man trägt kann man etwas Luft einpumpen und ablassen. Übung z.b. 20 cm über den Boden flach liegend und die Position halten. Sehr schwer!
Beim dritten und vierten Tauchgang ging es hauptsächlich um den Spaß beim Tauchen und die Minuten unter Wasser genießen. Ich habe meine Lieblings Sportart gefunden und werde nach meiner Rückkehr nach Deutschland es definitiv weiter machen. Wir hatten bei beiden Tauchgängen noch einen Begleiter der uns beim Tauchen filmte. Abends sollten wir dann das Video sehen können. :-D
Beim vierten und letzten Tauchgang sahen wir mehrere Fischschwärme Barracudas und Kugelfische und Stachelrochen. Leider aber keine Haie und Schildkröten :-/
Beim Auftauchen wurden wir von allen anderen Leuten auf dem Boot beglückwünscht zum bestehen der Abschlussprüfung. Das war's und ich bin jetzt ein Taucher. Abends ging es dann auf die Abschlussparty die 2 min von unserem Zimmer entfernt war. Wir sahen uns das Video an, welches von uns gedreht wurde.
Super gemacht und sehr schön zusammen geschnitten. Dann ging es zum Geschäft des Videos. Wir hatten die Möglichkeit eine CD zukaufen oder es auf den USB Stick zu ziehen. Aber als wir dann die Preise hörten waren wir geschockt. CD war schon teuer aber USB noch teurer. 3000 Baht (72 €)! Ok durch fünf wären es für jeden 600 Baht (15 €) aber leider waren wir fünf uns nicht einig. Auch ich überlegt dann, dass ich mit diesem Geld eine halbe Woche auf der Insel Leben kann. Wir sparten uns somit das Geld und investierten es in den Advanced Kurs.
Advanced? Das ist die nächste Stufe beim Tauchen. Tobias und ich beschlossen schon am nächsten Tag das wir den Advanced (Fortgeschrittene) machen werden.
Wir könnten diesen auch direkt mit Denja machen aber mussten zwei Tage pausieren. Ehrlich gesagt war das super den so konnten wir gleich mal was von Koh Tao sehen. Früh morgens Schwimmen, Roller mieten, abends am Strand abliegen und den Feuerjongleuren zusehen "entspannen". Nach den Tauchtagen war das sehr gut. Doch leider ging es mir dann zum ersten mal nicht so gut. Übel, schlecht, müde, kein Hunger, etc. tja das kann passieren. Ich glaube bis heute dass das von den Eiswürfeln kommt aber den anderen ging es gut. Ein Tag im Bett war auch nicht verkehrt.
Kurz zum Tauchschein "Advanced" kostete 7500 Baht (ca. 180€).
Dieser beinhaltet: 5 Tauchgänge innerhalb von 2 Tagen
2x 30 Meter Tauchgänge, 1x Orientierungstauchgang, 1x Wracktauchgang und 1x Nachttauchgang.
Neue Gruppe: Erik aus Amerika, Colin aus UK, der Schwede des Namen ich vergessen hab und Tobias und ich. Männer Runde mit Denja!
Als erstes ging es zur Theorie zum Orientierungstauchgang mit Kompass und Tieftauchuhr. Karten lesen geht ja nicht daher bleibt nur der Kompass und die Entfernung von A nach B. Nach einer kurzen Einweisung ging es schon aufs Meer hinaus. Zwei Teams (Tobias und ich & die anderen drei Jungs) mussten von einer Boje zur anderen Boje kommen. Denja und eine andere Tauchlehrerinn folgten uns. Ich war der Richtungsführer und Tobias war für die Entfernung zuständig. Aufgabe war es im Viereck zu tauchen um an die Ziel Boje zukommen. Klingt easy aber das war es nicht. Nach ca 35 min waren wir am Ziel und konnten auftauchen. Ok etwas Hilfe hatten wir schon von Denja bekommen aber fast alles allein gemacht. :-)
Nach erneutem Ortswechsel ging es zum 30 Meter Tiefgang. Der Druckausgleich wird umso tiefer, umso einfacher. Am schwersten sind nur die ersten Meter unter Wasser. In Rekordzeit von 3 min waren wir auf 28 Meter Tiefe und das ohne Druckschmerzen in den Ohren. Denja war etwas erstaunt das es so schnell geklappt hat. Es gibt Taucher die brauchen 12 min dafür. 28 Meter war das Maximum. Bei dieser Tiefe kann es vorkommen, dass man in einen Tiefenrausch kommt. Das bedeutet, dass man langsamer wird, die Reaktion ist länger. Für Denja ist das schwer zu kennen ob es bei uns so ist daher mussten wir Konzentratsions Aufgaben machen. Am Grund des Meeres einen Kopfstand machen und mit einem Stift seinen Namen auf einen Block schreiben (Rückwärts). Nach etwa 25 min ging es auch schon wieder hinauf da umso tiefer man geht, umso weniger Zeit und Sauerstoff hat man.
Oben angekommen waren wir die erste Gruppe die zurück war. Wir konnten daher mit der Kamera vom Colin paar Bilder machen die ich hoffentlich im November von Ihm bekomme. Auch Videos unter Wasser sind dabei! :-)
Auch dieser Tag war schon wieder so schnell vorbei und ich überlegte langsam wo mein Weg mich als nächstes führt. Abends am Strand las ich dann die Meldung die zwei Mörder auf der Insel festgenommen wurden. Im Hinterkopf hatte ich fast täglich die Gedanken, sind die noch auf der Insel oder schon längst geflüchtet. Die Meldung verbreitet sich mega schnell auf der Insel. Die Erleichterung könnte man den Thai's im Gesicht ansehen.
Der letzte Tauchtag war schon da und es ging morgens um 7 Uhr wieder aufs Meer hinaus. Wir hofften auf Schildkröten zu stoßen da diese eher morgens unterwegs sind.
Es ging direkt auf 30 Meter Tiefe runter wo wir dann mal paar Spaß Übungen hatten.
Denja gab uns zwei Eier die wir mit runtergenommen haben. Aufgabe war es das Eigelb im Kreis weiter werfen damit es heil beim anderen ankommt. Aufgrund des Druckes unter Wasser schwebt das Eigelb vor einem. Nach paar Minuten kammen immer mehr Fische die danach schnappten. Wir sahen dieser mal paar Kugelfische und Moränen aber leider wieder keine Schildkröten. Oben auf dem Boot hörten wir dann von einer Gruppe die gerade ein kleinen Wal gesehen hat. Schade das wir dort nicht waren. Das Meer ist halt ein Glücksspiel!
Nach einer kurzen Pause ging es zum vierten Tauchgang zum Wrack. Es handelte sich dabei um eine kleines Kriegsboot das vor paar Jahren dort abgelassen wurde. Es gibt viele Wrackboote aber in dieses konnte man nicht rein schwimmen. Wracktauchen kann gefährlich werden daher ist es nur erfahrenen Taucher gestattet. Ich würde da sowieso nicht rein schwimmen. Gibt ja kein Licht drin ;-)
Bei diesem Tauchgang sahen wir sehr viele Fischschwärme und sind sogar durch paar direkt durch getaucht. Denja machte plötzlich eine Handbewegung die wir zwar kannten aber noch nicht bisher vorkam. Gerade Handfläche mit dem Daumen an die Stirn in Richtung nach oben. Was ist das?
Richtig! HAI
Ok es war jetzt nicht gerade der größte Hai und der sah auch nicht wirklich gefährlich aus aber es war ein Hai.
Die Sauerstoff Flaschen wurden langsam leer und es ging wieder nach oben. Wir kehrten wieder zurück zur Insel. Nach einem Mittagsschlaf ging es um 18 Uhr raus zum letzten Tauchgang dem Nachttauchgang. Wir warteten auf dem offenen Meer auf den Sonnenuntergang und gingen dann direkt ins schwarze Nichts. Ausgestattet mit einer Taschenlampe ging es steil nach unten. Der Abgang war dieses mal schwer. Eine Taschenlampe macht ja jetzt nicht soviel Licht und mit nur einer Hand zu tauchen ist auch wirklich nicht einfach. Aber das Problem hatten viele. Ich konzentrierte mich mehr auf Lampe anstatt mir Unterwasserwelt anzuschauen. Nach der Hälfte der Zeit hatte ich es dann drauf und wir machten eine Stop am Grund des Meeres . Für paar Minuten versteckten wir die Lampen in unserer Weste.
Wir waren zwar unten allein aber über uns sahen wir die anderen Taucher, die gerade an uns vorbei zogen. Mal da eine Gruppe dann dort die nächste Gruppe. Überall flackerten die Taschenlampen, es wirkte wie ein Gewitter ohne Klang und ohne nichts. Stille.
Denja zeigte uns in diesem Moment was passiert wenn man im dunkeln mit den Händen wedelt. Das Plankton leuchten. Sucht mal im Google (Plankton leuchten oder Meeresleuchten).
So endete der letzte Tauchgang auf Koh Tao und wir erhielten den Ausweis das wir Fortgeschrittene Taucher sind. Nächste Stufe ist der Tauchlehrer!
Aber nicht in diesem Jahr ;-)
Nach einer erneuten Abschlussparty wurde es auch dann Zeit weiter zuziehen. Wohin geht's? Koh Phi Phi oder Krabi oder Bangkok?
Ich schaute meine EMAIL durch und bekam eine Mail von Kristina (meine erste Reisebegleiterin ist in zwei Tagen auf Koh Phangan). Wir überlegten nicht lang und waren uns einig, wir fahren rüber auf Koh Phangan "Inselhopping ;-)"
Next Half Moon Party und wieder sehen mit Kristina
Freitag, 10. Oktober 2014
Koh Samui
Koh Samui jetzt bin ich auch auf der "größten der drei östlichen Inseln" angekommen. Was für eine klare Luft. Nach den ganzen Städten und Metropolen tat es der Lunge mal richtig gut. Auf Koh Samui gibt es gleich drei Häfen und eine Flughafen. Die Insel ist eher dafür bekannt, dass diese für Pärchen bekannt ist.
Kaum angekommen blieb die Entscheidung "wo geh ich eigentlich hin?" Hab kein Hostel im voraus gebucht oder überhaupt mal nach gesehen, wo es am schönsten ist. Kaum meinen Rucksack nach der Fähre angezogen, standen auch schon drei Thai-Taxifahrer um mich herum. Nach kurzem überlegen ging es schon zum Lamai Beach. Juhu Strand-Bungalow und das für 8 € die Nacht. Ok keine Klimaanlage aber die braucht man am Strand ja eh nicht. Nach einem kurzen mittags Schlaf ging es gleich ins Meer. Klares Wasser und paar Fische und ich.
Abends ging es erstmal auf Erkundungstour, was es noch so gibt. Leider nicht viel wie gedacht. Überall Hotel Anlagen mit privat Stränden. Kurz darauf ging es für mich zum Chaweng Beach, welches direkt nur 8 min fahrt entfernt war. Party Straße, coole Leute und viele Locations zum entspannen und chillen. Da es dort nunmal keine Busse gibt blieb nur ein Roller zum ausleihen. Für 24h kostete der gerade mal 4,40 €.
Ja, ich habe es nach 2 Jahren nicht verlernt :-)
Auf der Karte sieht Koh Samui doch eher klein aus aber die Straßen ziehen sich und für die ganze Insel braucht man doch schon fast nen ganzen Tag. Daher entschied ich mich kurze Strecken zu fahren und paar Sehenswürdigkeiten mir anzusehen.
Nach paar Tagen kam schon der Punkt mmh allein am Strand ist doch eher langweilig. Im Hostel waren auch so gut wie keine anderen Backpacker unterwegs. Hatte ein 8 Bettzimmer für mich allein (und das ganze drei Tage). Obwohl das Hostel über einen Pool, Rollervermietung und einen kleinen Zoo (Hasen, Hühner, Meerschweinchen, Katzen und Hunde) verfügte.
Bald erhielt ich eine Mail vom Tobias (zweiter Reisepartner) mit dem ich schon bald auf Koh Tao treffen würde. Es fing schon wieder an, den Rucksack fertig zupacken. Da merkte ich, dass ich eindeutig zuviel dabei hab. Mein Rucksack wiegt 16 kg. Das muss sich bald ändern. Auch in Thailand kann ich neue Klamotten kaufen!
Als ich eines Abends im Internet surfte stieß ich auf den Bericht von dem Doppelmord auf Koh Tao. Habt ihr vermutlich auch mit bekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter noch nicht gefasst. Sollte ich auf die Insel gehen wo Mörder rumlaufen? Das war gerade mal paar Tage her. Pures Kopfkino!
Nach einer eher kurzen Nacht entschied mich trotzdem nach Koh Tao zugehen. Hätte auf jeder Insel der Welt passieren können. Koh Tao ich komme....
Kaum angekommen blieb die Entscheidung "wo geh ich eigentlich hin?" Hab kein Hostel im voraus gebucht oder überhaupt mal nach gesehen, wo es am schönsten ist. Kaum meinen Rucksack nach der Fähre angezogen, standen auch schon drei Thai-Taxifahrer um mich herum. Nach kurzem überlegen ging es schon zum Lamai Beach. Juhu Strand-Bungalow und das für 8 € die Nacht. Ok keine Klimaanlage aber die braucht man am Strand ja eh nicht. Nach einem kurzen mittags Schlaf ging es gleich ins Meer. Klares Wasser und paar Fische und ich.
Abends ging es erstmal auf Erkundungstour, was es noch so gibt. Leider nicht viel wie gedacht. Überall Hotel Anlagen mit privat Stränden. Kurz darauf ging es für mich zum Chaweng Beach, welches direkt nur 8 min fahrt entfernt war. Party Straße, coole Leute und viele Locations zum entspannen und chillen. Da es dort nunmal keine Busse gibt blieb nur ein Roller zum ausleihen. Für 24h kostete der gerade mal 4,40 €.
Ja, ich habe es nach 2 Jahren nicht verlernt :-)
Auf der Karte sieht Koh Samui doch eher klein aus aber die Straßen ziehen sich und für die ganze Insel braucht man doch schon fast nen ganzen Tag. Daher entschied ich mich kurze Strecken zu fahren und paar Sehenswürdigkeiten mir anzusehen.
Nach paar Tagen kam schon der Punkt mmh allein am Strand ist doch eher langweilig. Im Hostel waren auch so gut wie keine anderen Backpacker unterwegs. Hatte ein 8 Bettzimmer für mich allein (und das ganze drei Tage). Obwohl das Hostel über einen Pool, Rollervermietung und einen kleinen Zoo (Hasen, Hühner, Meerschweinchen, Katzen und Hunde) verfügte.
Bald erhielt ich eine Mail vom Tobias (zweiter Reisepartner) mit dem ich schon bald auf Koh Tao treffen würde. Es fing schon wieder an, den Rucksack fertig zupacken. Da merkte ich, dass ich eindeutig zuviel dabei hab. Mein Rucksack wiegt 16 kg. Das muss sich bald ändern. Auch in Thailand kann ich neue Klamotten kaufen!
Als ich eines Abends im Internet surfte stieß ich auf den Bericht von dem Doppelmord auf Koh Tao. Habt ihr vermutlich auch mit bekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter noch nicht gefasst. Sollte ich auf die Insel gehen wo Mörder rumlaufen? Das war gerade mal paar Tage her. Pures Kopfkino!
Nach einer eher kurzen Nacht entschied mich trotzdem nach Koh Tao zugehen. Hätte auf jeder Insel der Welt passieren können. Koh Tao ich komme....
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