Nach einem schönen lustigen letzten Tag wurde es Zeit Vietnam zu verlassen. Meine Entscheidung nach Kambodscha zu gehen gefiel mir immer besser. Ich holte mir gleich ein Ticket für den Bus und wechselte schnell noch mein Geld in US Dollar.
Für die Einreise nach Kambodscha braucht man 20 US Dollar sonst kommt man nicht rein. Nachdem ich mich von Tracy verabschiedete ging ich im strömenden Regen zum Bus. In letzter Minute kam ich an und konnte mit den anderen zwei Backpackern nicht mehr reden, da mein Platz in mitten von den anderen Khmer (Einwohner Kambodscha's) war. Die Fahrt zur Grenze dauerte ca. 3 Std. Davor sammelte der Fahrer in einer Fahrtpause unsere Personalausweis + 5 Dollar extra "damit er das Visum macht". Naja mir blieb nichts anderes übrig.
Die Grenze war zur später Stunde sehr gut besucht. Nachdem wir von Vietnam ausgereist sind, mussten wir ca eine Stunde auf unseren Ausweise warten und das an einer offenen Bus Station. Dann ging endlich weiter und wir erreichten nach weiteren paar Stunden die Hauptstadt Kambodschas Phnom Penh.
Einer der Backpacker unterhielt sich mit dem Fahrer als dieser seine Sachen packt und aussteigen will. Der zweite Backpacker packt ebenfalls seine Sachen und steigt aus. Ok, was ist jetzt los. Warum steigen die beiden aus? Zwei Gedanken: erstens ich steige auch aus und sehe was passiert und wo ich bin oder zweitens ich fahre mit den anderen Leuten im Bus zur Station.
Ich entschied mich ebenfalls zum aussteigen. Draußen sagten mir die beiden, dass das hier das Backpacker Viertel ist und der Bus in die Innenstadt fährt.
Da standen wir drei Backpacker in einer schlecht beleuchteten Straße und schauten mit unseren Handys nach den Hostels in der Gegend.
So lernte ich Mike aus Portugal kennen. Nachdem der dritte in ein Hotel gegangen ist, suchten Mike und ich weiter nach einem Hostel welches wir 10 min fanden.
"The White Rabbit" komischer Name aber egal. Es ist mitten in der Nacht. Hauptsache wir haben eine Unterkunft.
Beim Frühstück am nächsten Tag unterhielten Mike und ich uns etwas und stellten fest, dass wir die selben Ziele zur fast gleichen Zeit in Kambodscha haben. Meine Entscheidung aus dem Bus früher auszusteigen war genau die richtige. Neuer Reisebegleiter für Kambodscha hab ich schon. So schnell kann das mal gehen.
Wir planten als erstes den Besuch der "Killing Fields von Choeung Ek", die sich ungefähr mit dem Tuktuk eine halbe Stunde außerhalb der Stadt befinden. Was man hier zu sehen bekommt, lässt einem mehr als Gänsehaut aufstehen. Die Killing Fields unter der Regierung von Pol Pot und den Roten Khmer von 1975 bis 1979 eine Art Konzentrationslager für alle Gebildeten, Intellektuellen und denen, die nur so aussahen. Pol Pot wollte einen kommunistischen Bauernstaat errichten und ließ erbarmungslos alle hinrichten, die dem im Wege stehen. Ausgestattet mit einem guten deutschsprachigen Audioguide kann man das Gelände völlig ungezwungen ablaufen und es ist wirklich grausam, zu sehen, wie z.b. noch Zähne, Knochen und Kleidungsstücke herumliegen, von denen, die umgebracht wurden. Wir waren total geschockt, wie Kombodschaner einst ihre eigenen Landsleute umbrachten und hinrichten ließen. Wirklich sehr schlimm was da passiert ist. Danach fuhren wir noch in das Museum über die Geschichte Kambodscha's, die Killing Fields und Pol Pot's Regime.
Zurück im Hostel planten wir direkt unser nächstes Ziel. Im Hostel selbst konnten wir unsere Tickets für die Insel Koh Rong buchen. Um 7 Uhr morgens ging es auch schon los und wurden pünktlich auf die Sekunde abgeholt.
Koh Rong liegt ebenfalls am Golf von Thailand aber halt auf der anderen Seite. Die Insel ist für seinen Party Strand aber auch für den einsamen weißen Strand bekannt. Auf der Insel gibt es nur 6 Std pro Tag Strom und somit auch selten Wifi und warm Wasser. Auf der Insel angekommen schaute ich erstmal nach alten Gesichtern. Den ich musste bereits, dass Franziska auf der Insel ist. Nach Laos ging Sie direkt nach Kambodscha und ich nach Vietnam. Wiedersehen nach einem Monat auf Koh Rong.
Mike und ich suchten erstmal nach einem Hostel als Lucy aus Australien uns ansprach ob Sie sich uns anschließen kann. Wir drei suchten am Party Strand nach einem schönen Platz. Nachdem wir die Rucksäcke ablegten ging es direkt ins Meer.
Relaxen am Strand und einfach mal nichts tun.....
Abends ging es in die Strand Disco welche sich direkt eben unser Hostel Zimmer befand. Wird ja nicht lange gehen. Spätestens um 2 Uhr nachts geht die Musik aus da es keinen Strom mehr gibt. Leider war das nicht der Fall da die Disco über einen Stromgenerator verfügte. Die Musik ging tatsächlich bis 5 Uhr morgens. Wir hatten also alle drei eine sehr schlechte Nacht und wechselten gleich am Morgen unser Hostel. Wir buchten dort gleich noch eine Tour mit Schnorcheln, Fischen, einsamer langer Strand mit BBQ Abend. Geplant war noch, dass wir nachts nochmals mit dem Boot rausfahren um das Plankton zusehen jedoch zog abends ein Gewitter auf und somit viel dies leider aus. Regen über regen die ganze Nacht. Am nächsten Morgen wurde es schon wieder Zeit aufs Festland zurück zu fahren. Unser nächstes Ziel war Siem Reap und die Tempel von Angkor Wat. Mike und ich hatten unsere Tickets bereits auf der Insel gebucht. Lucy war etwas spät dran. Wir sahen Sie noch auf dem Boot aber dann leider nie mehr wieder.
Siem Reap war ganz anders als Phnom Penh. Sauber, nette Leute und viel leichter zu besichtigen. Mike kannte paar Reisebegleiterinen die bereits in Siem Reap waren daher gingen wir in das gleiche Hotel. Dort angekommen gingen wir mit den drei Mädels aus England direkt zur Sehenswürdigkeit Nummer eins von Kambodscha. Der Tempel von Angkor Wat. Die Tempel Anlage ist so groß, dass wir einen Tuktuk Fahrer für den ganzen Tag buchen mussten. Dieser war günstig im Gegensatz zum Eintritt für die Tempel Anlage. Naja einen Besuch muss es wert sein. Leider weiß ich heute nicht mehr alle Namen der Tempel Anlage aber die Bilder zeigens ja. ;-)
Wer den Film Tomb Raider mit Lara Croft kennt, erkennt vielleicht auf den Bildern paar Szenen vom Film. Dieser wurde in der Anlage gedreht.
Mein Handy war leider nicht komplett aufgeladen daher fehlen mir die Bilder von dem Haupttempel von Angkor Wat. Mike wird mir hoffentlich bald paar Bilder schicken. Nachdem wir den ganzen Tag die Anlage besichtigten und eine schönen Sonnenuntergang sahen ging es zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag planten wir einen Besuch in einem "Orphanage" Waisenhaus welches in der Gegend war. Bevor wir dort hinführen gingen wir für die Kinder noch Spielzeug und Süßigkeiten einkaufen. Ich machte mir davor viele Gedanken über die Kinder da ich noch nie in einem Waisenhaus war.
Dort angekommen trafen wir noch drei andere Backpacker welche dort freiwilligen Arbeit leisten. Nach einer Rundführung kamen die Kinder gerade von der Schule zurück und freuten sich sehr uns zu sehen. Da die Kinder in der Schule englisch unterrichtet werden klappte die Kommunikation sehr gut. Ich war erstaunt, dass die Kinder alle Glücklich wirkten und dauert lachten. Nach dem wir den Kindern die Spielsachen und Süßigkeiten übergaben konnten wir mit den noch spielen und mehr über das Waisenhaus erfahren. Hauptthema war die finanzielle Situation des Waisenhauses und der tägliche Ablauf der Kinder. Die Leitung macht einen sehr guten Job jedoch fehlt es immer am Geld. Die Kinder kriegen dreimal täglich Essen und gehen viermal die Woche zur Schule. Die jüngsten werden im Waisenhaus von dem Waisenhausleiter unterrichtet. Derzeit müssen sich leider vier bis sechs Kinder ein Bett teilen. Dafür sammelt derzeit die Leitung Geld, für mehr Betten und neue Matratzen. Nachdem viele Kinder wieder zurück zur Schule mussten (Mittagspause war vorbei) spielten wir noch mit den jüngsten Kindern. Wir legten noch etwas Geld für neue Matratzen zusammen bevor der Nachmittag dem Ende zuging und wir Tschüss sagen mussten.
Nachdem wir im Hotel zurück dachten wir viel über die Kinder nach..........(ich denke jetzt zwei Wochen später immer noch öfters daran).
Der letzte Tag in Kambodscha brach an und Mike und ich machten uns auf dem Weg nach Bangkok. Jetzt kam der schwierigste Grenzübergang auf meiner Reise. Die Grenze von Kambodscha nach Thailand ist ein Thema für sich. Es gibt viele Berichte von Leuten welche an der Grenze abgezogt oder abgelehnt wurden. Auch wir beide könnten Probleme kriegen da wir erneut nach Thailand einreisen wollen. Um 6 Uhr morgens waren wir dann an Grenze. Unser Busfahrer zeigte uns den Weg, den Rest müssen wir selbst machen. Wir stellten uns in die Schlage zum Ausreisen an als ich plötzlich paar Meter vor mir Franzi wieder sah. Selbst an der Grenze trifft man alte Leute wieder. Ausreise war einfach. Perso abgeben und Lächeln, alles prima. Die Einreise nach Thailand ist nicht so einfach. Erstmal wieder Visum zettel ausfühlen und warten. Vor uns sahen wir mehrere Leute, meist Asiaten welche keine Freigabe für Thailand erhielten. Warum weiß ich auch nicht. Dann auch zwei Touristen welche nicht einreisen dürften. Oje das wird gleich lustig wenn ich nicht einreisen darf. Ich war an der Reihe. Lächeln war aufgesetzt und mein Zettel vollständig ausgefühlt. Dann kamen die Fragen des Grenzkontrolleurs: Warum Reisen Sie erneut nach Thailand ein, wo gehen Sie genau hin und wie lange bleiben Sie genau in Thailand? Nachdem ich alles beantwortet, kam noch die Frage ob ich Drogen mit dabei habe? Jetzt mal ehrlich, wer antwortet auf diese Frage schon mit Ja? Naja bei mir war alles ok und ich bekam meinen Stempel im Perso.
Thailand ich bin wieder da. Mittags in Bangkok angekommen trennten sich die Wege von Mike und mir. Ich blieb noch eine Nacht in Bangkok bevor ich auf Koh Samet fuhr. Eine kleine Insel welche nur paar Stunden von Bangkok entfernt liegt. Drei Tage auf der Insel reichten aus, um einfach mal nichts mehr zu tun. Am Strand liegen und Sonne genießen. Ehrlich das war auch fast alles was ich drei Tage gemacht habe.
Zurück in Bangkok hatte ich nur noch zwei Tage. Den meine Zeit in Südostasien war vorbei. In zwei Tagen sitze ich schon im Flieger nach Australien. Eva war ebenfalls noch einen Tag in Bangkok. Wir gönnten uns noch die letzten Massagen, Pai Thai Essen und ein richtiges Hotel.
Drei Monate Südostasien waren vorbei. Oh mein Gott, drei Monate sind schon vorbei? Die Zeit verging so schnell. Ich will garnicht nach Australien. Es gibt noch so viele andere Länder und Städte zu sehen. So viele Gedanken, Australien war noch garnicht so richtig in meinem Kopf.
FAZIT: Ich hatte eine super, aufregende, spannende Zeit und konnte so viele Leute (auch paar Freunde) kennenlernen und begleiten. Keine meiner Entscheidungen habe ich bis jetzt bereut oder falsch gewählt.
Der Weg führt einen an ein Ziel, was man dort daraus macht ist ausschlaggebend.
Liebe Leute daheim, ich wünsche euch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Liebe Grüße aus Harvey Bay (Australien)
Montag, 22. Dezember 2014
Freitag, 12. Dezember 2014
Einmal durch Vietnam
Es wurde Zeit von Nordvietnam bis nach Saigon (Ho Chi Minh City) zu fahren. Da war ein Hop on Hop off Bus Ticket am einfachsten. Vier Städte (Hue, Hoi an, Nha Trang und Saigon) und das im Schlaf Nacht Bus. Somit musste ich keine zusätzlichen Übernachtungen buchen.
Erster Stop Hue. Nach ca. 10 Std fahrt war ich am frühen Morgen in Hue angekommen. Ben, der in einem anderen Bus fuhr, war ebenfalls in Hue und wir gingen nach einem guten Frühstück gleich auf Sightseeing Tour.
Hue ist eine Hafenstadt, welche in Zentralvietnam liegt. Im Stadtzentrum befindet sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten: Die Zitadelle und die Verbotene Stadt. Die Verbotene Stadt wurde nach dem Vorbild von Peking gebaut, allerdings kleiner. Warum weiß ich aber leider nicht.
Die alte Kaiserstadt befindet sich in einem eigenen, abgeschlossenen Bereich innerhalb der Zitadelle. Darin ist sie nochmals durch Mauern in mehrere Bereiche eingeteilt. In Ihrem Zentrum befindet sich die Verbotene Stadt.
Leider wurde die Kaiserstadt im Vietnam Krieg zum größten Teil zerstört. Von der UNESCO wurde die Stadt zum Weltkulturerbe ernannt. Ja mehr kann ich zu Hue nicht sagen. Abends ging es noch auf ein Bier.
Nächste Station: Hoi an oder auch Hoian genannt.
Ben und ich gingen wieder gemeinsam auf Tour da wir bereits wussten in welchem Hostel wir einchecken wollen. Nach einer kurzen Fahrt von vier Stunden trafen wir in Hoi an. Aufgrund des sonnigen Tages ging es gleich zum Strand. Wir leiten uns kostenlos Fahrräder aus und führen 30 min aus der Stadt heraus zum Strand. Kaum waren wir dort angekommen schon verließ die Sonne uns. Naja Pech gehabt. Bevor der Regen eintrifft führen wir zurück zum Hostel. Abends ging es mit dem Chef des Hostels die Pub Street. Da Ben leider nicht konnte ging ich allein mit und lehrte sofort die anderen Backpacker aus dem Hostel kenne. An diesem Abend merkte ich, mein Englisch wird immer besser. In einem Pub sah ich plötzlich alte Bekannte wieder. Roy und Maik aus Holland waren ebenfalls in Hoi an. Die beiden lernte ich auf dem Slow Boat nach Laos kennen. Wie klein mal wieder Südostasien ist!
Am nächsten Morgen beim Frühstück stand plötzlich Eva aus Israel vor mir. Mit Ihr war ich Hanoi und SaPa unterwegs. Sie erzählte mir, dass Tracy ebenfalls heute Abend eintreffen wird. Somit wären wir vier nach Hanoi und SaPa wieder zusammen unterwegs. Nach ein entspannten vietnamesischen Rückenmassage gingen Eva und ich etwas durch die Straßen Hoi an entlang als ich wieder ein altes Gesicht getroffen habe. Das klingt jetzt langsam nicht mehr glaubwürdig aber so ist bzw war es. Nachdem Tracy abends eingetroffen ist, gingen wir vier vietnamesisch Essen und leckere Cocktails trinken. Ein Cocktail kostet gerade mal einen Euro. Die Preise für Getränke in Vietnam sind schon fast unglaubwürdig. Wasser kostet manchmal mehr als ein Bier und ein Gin Tonic fast wie ein O-Saft.
Hoi an: ja ist eine schöne saubere Stadt. Sehenswürdigkeiten gibt es auch aber die habe ich leider nicht gesehen. Warum? Weil ich einfach mal wieder Lust auf Party gehabt habe und ich mal einfach nichts besichtigen wollte.
Ben musste bereits am nächsten Tag weiter weil er keine Zeit mehr hat. Nach 2 Jahren in Australien und Neuseeland wurde es für Ihn Zeit nach England zurück zufliegen und das schon in paar Tagen. Blieben also Eva, Tracy und ich übrig.
Für den nächsten Tag buchten wir drei einen vietnamesischen Kochkurs und das bei My Grandma's Home Cooking. Morgens gingen wir zu siebt erstmal auf den täglichen Markt. Wir lernten dort neue Früchte und Obst kennen und probieren. Wie viele unterschiedliche Nudelsorten es gibt und liefen über den streng riechenden Fischmarkt. Luft anhalten ging da leider nicht da ich keine 10 min Luft anhalten kann. So groß war der Markt. Nach der Marktführung ging es auf ein Boot mit dem wir zur Cooking School gebracht wurden. Dort lernten wir, wie man Reispapier herstellt und wieviel Arbeit dahinter steckt. Wir mussten unser eigenes Reispapier herstellen da wir dieses später noch benötigen werden. Erste Aufgabe war ein gefühlte Rolle mit Omelett und Chicken Satay. Dann ein Papaya Salat und zum Schluss noch marinierten Thunfisch. Alles war sehr lecker und leicht zum zubereiten. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer noch ein kleines Kochbuch da wir keine Zeit zum mitschreiben hatten. In der Gruppe waren noch drei Mädels aus Deutschland dabei. Mit diesen war ich zwar nur kurz im Gespräch gewesen aber diese werde ich später zufällig wieder begegnen. Noch am selben Abend wurde es für mich wieder Zeit weiter zureisen. Eva hatte einen Weiterflug nach Saigon gebucht und Tracy war ja erst angekommen und blieb noch etwas in Hoi an.
Mein nächster Stop: Nha Trang
Eine kleine Stadt am Meer mit einem großen Strand. Genau das richtige nach den Städten und dem Straßen lärm. Am Vortag buchte ich bereits eine Übernachtung in einem sehr günstigen Hostel. Dort angekommen war ich von der Lobby erstmal begeistert jedoch nicht von dem vier Bett Zimmer. Kein Fenster, sehr kleines Bad und die Eingangstür war durch die Küche des Hostels. Naja ich will ja am Strand sein und nicht im Zimmer sitzen. Egal passt schon. Nach 3 min hatten ich meine Sachen für den Strand zusammen. Auf dem Weg dort hin (keine 10 min Fußweg) merkte ich, dass fast alles auf Russisch geschrieben war. Ich bin doch in Vietnam!!!
Wirklich alles war auf vietnamesisch und russisch geschrieben. Auch die Leute (Touris) nur Russen unterwegs. Nha Trang ist der Ballermann der Russen. Das wusste ich schon davor aber das es so krass ist hab ich mir nicht vorgestellt. Ich wunderte mich nicht, dass die Russen selbst dachten, ich bin einer von Ihnen.
Nur die Vietnamesen wussten, dass ich kein Russe bin. Ein Vietnamese fragte mich: Du bist kein Russe, woher kommst du? Aus Deutschland antwortete ich. Woher weißt du, dass ich kein Russe bin. Seine Antwort: Weil du lächelst :-)
Nach drei Stunden am Strand wurde es um 11:30 Uhr unglaublich heiß, dass ich beschloss zurück zum Hostel zugehen. Dort lernte ich das Pärchen Alice und Tom aus England kennen, die mit mir im gleichen Zimmer waren. Wir gingen abends auf dem Nachtmarkt essen. Auf dem Foto mit der Speisekarte könnt ihr sehen, was für Delikatessen es dort unter anderem gab. Wir blieben doch lieber beim Chicken!
Wenn alles klappt habe ich für die" New Year Party" in Sydney eine Übernachtungsmöglichkeit. Alice und Tom sind ebenfalls zum Jahreswechsel in Sydney und haben einen Wohnwagen mit zwei zusätzlichen Betten frei. Hoffe das klappt mit den beiden. Nach einer erneuten kurzen Nacht ging es am nächsten Tag wieder an den Strand. Ein Sturm sollte nachmittags einziehen. Noch schien die Sonne aber die Wellen waren sehr stark. Wellenstärke zwischen 2-5 Meter Höhe. Die können einen echt richtig heftig umhauen. Das kann ich nur bestätigen! ;-)
Als ich dieses Hostel buchte, wusste ich nicht, dass es jeden Freitag und Samstag ein kostenloses Essen für alle Gäste gibt. Unglaublich lecker, alles super frisch zubereitet. Habe es oft beim verlassen meines Zimmer gesehen und gerochen. Durfte sogar mithelfen beim zubereiten. Ein sehr tolles und sauberes Hostel. Da vergisst man sofort das fehlende Fenster im Zimmer.
Abends ging mein letzte Busfahrt nach Ho Chi Minh City (Saigon).
Cornelius, mit dem ich auf Halong Bay war, gab mir den Tipp mit dem Guesthouse in Saigon. Eva war bereits dort einen Tag früher angekommen und wartete bereits auf mich. Um 7 Uhr stand ich vor dem Hostel und konnte erst um 9 Uhr in mein Zimmer. Ich beeilte mich da um 9:30 Uhr ein Bus kommt, der mich und Eva zu den Cú Chi Tunnel bringt. Diese liegen 2 Std von Saigon entfernt. Schon wieder Bus :-( da konnte ich zumindest etwas schlafen.
Die Tunnel von Cú Chi sind ein Tunnelsystem, in dem sich die Vietnamesen im Vietnamkrieg versteckt hielten.
"Die ersten Tunnel von Cú Chi entstanden 1948 in Krieg gegen die Kolonialmacht Frankreich, um Waffen, Vorräte und Menschen zu schützen. Nachdem die Vietnamesen über die Franzosen gesiegt hatten, entsandten die USA Truppen nach Vietnam. Als sie unweit von Cú Chi ein Hauptquartier errichteten, ahnten sie noch nicht, dass der Feind unter der Erde lauerte. In den 1960er-Jahren erweiterten, vietnamesische Partisanen, die Vietcong, das Tunnelsystem in Ausdehnung und Tiefe massiv, bis es schließlich auf eine Gesamtlänge von 200 Kilometern auf drei Ebenen angewachsen war. Unter der Erde waren ganze Städte entstanden mit Schulen, Lazaretten, Büros und Schlafgelegenheiten. Die unterirdischen Gebäude waren durch Tunnel von ca. 80 cm Höhe und 60 cm Breite verbunden. Als Eingänge dienten mit Grasbewuchs und Laub getarnte Klapptüren. Die Eingänge waren zudem durch einfache, aber wirkungsvolle Fallen wie Bambusspieße gesichert." Quelle Wikipedia
Nach diesem Tagesausflug war ich mehr als K. O. und ich wurde das erstmal Krank auf der Reise. Sommergrippe Ende November hatte ich noch nicht! :-)
Leicht erkältet ging es am nächsten Tag auf Stadt Besichtigung. Bei 7,2 Millionen Einwohner kann das lange dauern. Wir besichtigten daher nur unser Viertel wo unsere Hostel ist und das War Museum (Kriegsmuseum). Ich war mit den Bildern hierzu sparsam. Manche der Bilder im Museum waren zu heftig daher zeige ich euch nur ein paar davon. Ben und Tracy waren ebenfalls in Saigon und wir gingen ein letztes mal zusammen weg. Nach diesem Abend trennten sich mal wieder die Wege. Ben musste zurück nach England, Eva hatten einen Flug nach Krabi und Tracy plante als nächstes Malaysia. Mein Weg führt mich nach Kambodscha. Ich zweifelte oft, ob ich wirklich Kambodscha besichtigen soll. Da ich weiterhin etwas krank war, wollte ich noch nicht weiter fahren.
Am nächsten Tag verabredet ich mich mit Roy und Maik aus Holland, die gerade in Saigon angekommen sind. Wir gingen in die Sky Bar um die Stadt von oben zusehen. Nach zwei Bier wollten wir gerade wieder runter, als plötzlich drei Mädels zu uns kamen. Ja, die drei Mädels aus Hoi an vom Kochkurs. Lustiger Weise kannten die Mädels auch Roy und Maik von der Busfahrt nach Saigon. Zufälle gibt's!
Der Sky Bar Besitzer wollte von uns noch allen ein Foto machen. Ich glaube er meinte was von seiner Homepage von der Sky Bar. Wir zogen also die lustigen asiatischen Hütte auf und ließen uns ablichten (das Bild nach dem Weihnachtsbaum).
PS: auch hier fangen die schon zu früh mit den Weihnachtsliedern an!
Hoffe meine Berichte gefallen euch. Freu mich über jeden Kommentar von euch. Vielen Dank
Gruss Thomas
Erster Stop Hue. Nach ca. 10 Std fahrt war ich am frühen Morgen in Hue angekommen. Ben, der in einem anderen Bus fuhr, war ebenfalls in Hue und wir gingen nach einem guten Frühstück gleich auf Sightseeing Tour.
Hue ist eine Hafenstadt, welche in Zentralvietnam liegt. Im Stadtzentrum befindet sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten: Die Zitadelle und die Verbotene Stadt. Die Verbotene Stadt wurde nach dem Vorbild von Peking gebaut, allerdings kleiner. Warum weiß ich aber leider nicht.
Die alte Kaiserstadt befindet sich in einem eigenen, abgeschlossenen Bereich innerhalb der Zitadelle. Darin ist sie nochmals durch Mauern in mehrere Bereiche eingeteilt. In Ihrem Zentrum befindet sich die Verbotene Stadt.
Leider wurde die Kaiserstadt im Vietnam Krieg zum größten Teil zerstört. Von der UNESCO wurde die Stadt zum Weltkulturerbe ernannt. Ja mehr kann ich zu Hue nicht sagen. Abends ging es noch auf ein Bier.
Nächste Station: Hoi an oder auch Hoian genannt.
Ben und ich gingen wieder gemeinsam auf Tour da wir bereits wussten in welchem Hostel wir einchecken wollen. Nach einer kurzen Fahrt von vier Stunden trafen wir in Hoi an. Aufgrund des sonnigen Tages ging es gleich zum Strand. Wir leiten uns kostenlos Fahrräder aus und führen 30 min aus der Stadt heraus zum Strand. Kaum waren wir dort angekommen schon verließ die Sonne uns. Naja Pech gehabt. Bevor der Regen eintrifft führen wir zurück zum Hostel. Abends ging es mit dem Chef des Hostels die Pub Street. Da Ben leider nicht konnte ging ich allein mit und lehrte sofort die anderen Backpacker aus dem Hostel kenne. An diesem Abend merkte ich, mein Englisch wird immer besser. In einem Pub sah ich plötzlich alte Bekannte wieder. Roy und Maik aus Holland waren ebenfalls in Hoi an. Die beiden lernte ich auf dem Slow Boat nach Laos kennen. Wie klein mal wieder Südostasien ist!
Am nächsten Morgen beim Frühstück stand plötzlich Eva aus Israel vor mir. Mit Ihr war ich Hanoi und SaPa unterwegs. Sie erzählte mir, dass Tracy ebenfalls heute Abend eintreffen wird. Somit wären wir vier nach Hanoi und SaPa wieder zusammen unterwegs. Nach ein entspannten vietnamesischen Rückenmassage gingen Eva und ich etwas durch die Straßen Hoi an entlang als ich wieder ein altes Gesicht getroffen habe. Das klingt jetzt langsam nicht mehr glaubwürdig aber so ist bzw war es. Nachdem Tracy abends eingetroffen ist, gingen wir vier vietnamesisch Essen und leckere Cocktails trinken. Ein Cocktail kostet gerade mal einen Euro. Die Preise für Getränke in Vietnam sind schon fast unglaubwürdig. Wasser kostet manchmal mehr als ein Bier und ein Gin Tonic fast wie ein O-Saft.
Hoi an: ja ist eine schöne saubere Stadt. Sehenswürdigkeiten gibt es auch aber die habe ich leider nicht gesehen. Warum? Weil ich einfach mal wieder Lust auf Party gehabt habe und ich mal einfach nichts besichtigen wollte.
Ben musste bereits am nächsten Tag weiter weil er keine Zeit mehr hat. Nach 2 Jahren in Australien und Neuseeland wurde es für Ihn Zeit nach England zurück zufliegen und das schon in paar Tagen. Blieben also Eva, Tracy und ich übrig.
Für den nächsten Tag buchten wir drei einen vietnamesischen Kochkurs und das bei My Grandma's Home Cooking. Morgens gingen wir zu siebt erstmal auf den täglichen Markt. Wir lernten dort neue Früchte und Obst kennen und probieren. Wie viele unterschiedliche Nudelsorten es gibt und liefen über den streng riechenden Fischmarkt. Luft anhalten ging da leider nicht da ich keine 10 min Luft anhalten kann. So groß war der Markt. Nach der Marktführung ging es auf ein Boot mit dem wir zur Cooking School gebracht wurden. Dort lernten wir, wie man Reispapier herstellt und wieviel Arbeit dahinter steckt. Wir mussten unser eigenes Reispapier herstellen da wir dieses später noch benötigen werden. Erste Aufgabe war ein gefühlte Rolle mit Omelett und Chicken Satay. Dann ein Papaya Salat und zum Schluss noch marinierten Thunfisch. Alles war sehr lecker und leicht zum zubereiten. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer noch ein kleines Kochbuch da wir keine Zeit zum mitschreiben hatten. In der Gruppe waren noch drei Mädels aus Deutschland dabei. Mit diesen war ich zwar nur kurz im Gespräch gewesen aber diese werde ich später zufällig wieder begegnen. Noch am selben Abend wurde es für mich wieder Zeit weiter zureisen. Eva hatte einen Weiterflug nach Saigon gebucht und Tracy war ja erst angekommen und blieb noch etwas in Hoi an.
Mein nächster Stop: Nha Trang
Eine kleine Stadt am Meer mit einem großen Strand. Genau das richtige nach den Städten und dem Straßen lärm. Am Vortag buchte ich bereits eine Übernachtung in einem sehr günstigen Hostel. Dort angekommen war ich von der Lobby erstmal begeistert jedoch nicht von dem vier Bett Zimmer. Kein Fenster, sehr kleines Bad und die Eingangstür war durch die Küche des Hostels. Naja ich will ja am Strand sein und nicht im Zimmer sitzen. Egal passt schon. Nach 3 min hatten ich meine Sachen für den Strand zusammen. Auf dem Weg dort hin (keine 10 min Fußweg) merkte ich, dass fast alles auf Russisch geschrieben war. Ich bin doch in Vietnam!!!
Wirklich alles war auf vietnamesisch und russisch geschrieben. Auch die Leute (Touris) nur Russen unterwegs. Nha Trang ist der Ballermann der Russen. Das wusste ich schon davor aber das es so krass ist hab ich mir nicht vorgestellt. Ich wunderte mich nicht, dass die Russen selbst dachten, ich bin einer von Ihnen.
Nur die Vietnamesen wussten, dass ich kein Russe bin. Ein Vietnamese fragte mich: Du bist kein Russe, woher kommst du? Aus Deutschland antwortete ich. Woher weißt du, dass ich kein Russe bin. Seine Antwort: Weil du lächelst :-)
Nach drei Stunden am Strand wurde es um 11:30 Uhr unglaublich heiß, dass ich beschloss zurück zum Hostel zugehen. Dort lernte ich das Pärchen Alice und Tom aus England kennen, die mit mir im gleichen Zimmer waren. Wir gingen abends auf dem Nachtmarkt essen. Auf dem Foto mit der Speisekarte könnt ihr sehen, was für Delikatessen es dort unter anderem gab. Wir blieben doch lieber beim Chicken!
Wenn alles klappt habe ich für die" New Year Party" in Sydney eine Übernachtungsmöglichkeit. Alice und Tom sind ebenfalls zum Jahreswechsel in Sydney und haben einen Wohnwagen mit zwei zusätzlichen Betten frei. Hoffe das klappt mit den beiden. Nach einer erneuten kurzen Nacht ging es am nächsten Tag wieder an den Strand. Ein Sturm sollte nachmittags einziehen. Noch schien die Sonne aber die Wellen waren sehr stark. Wellenstärke zwischen 2-5 Meter Höhe. Die können einen echt richtig heftig umhauen. Das kann ich nur bestätigen! ;-)
Als ich dieses Hostel buchte, wusste ich nicht, dass es jeden Freitag und Samstag ein kostenloses Essen für alle Gäste gibt. Unglaublich lecker, alles super frisch zubereitet. Habe es oft beim verlassen meines Zimmer gesehen und gerochen. Durfte sogar mithelfen beim zubereiten. Ein sehr tolles und sauberes Hostel. Da vergisst man sofort das fehlende Fenster im Zimmer.
Abends ging mein letzte Busfahrt nach Ho Chi Minh City (Saigon).
Cornelius, mit dem ich auf Halong Bay war, gab mir den Tipp mit dem Guesthouse in Saigon. Eva war bereits dort einen Tag früher angekommen und wartete bereits auf mich. Um 7 Uhr stand ich vor dem Hostel und konnte erst um 9 Uhr in mein Zimmer. Ich beeilte mich da um 9:30 Uhr ein Bus kommt, der mich und Eva zu den Cú Chi Tunnel bringt. Diese liegen 2 Std von Saigon entfernt. Schon wieder Bus :-( da konnte ich zumindest etwas schlafen.
Die Tunnel von Cú Chi sind ein Tunnelsystem, in dem sich die Vietnamesen im Vietnamkrieg versteckt hielten.
"Die ersten Tunnel von Cú Chi entstanden 1948 in Krieg gegen die Kolonialmacht Frankreich, um Waffen, Vorräte und Menschen zu schützen. Nachdem die Vietnamesen über die Franzosen gesiegt hatten, entsandten die USA Truppen nach Vietnam. Als sie unweit von Cú Chi ein Hauptquartier errichteten, ahnten sie noch nicht, dass der Feind unter der Erde lauerte. In den 1960er-Jahren erweiterten, vietnamesische Partisanen, die Vietcong, das Tunnelsystem in Ausdehnung und Tiefe massiv, bis es schließlich auf eine Gesamtlänge von 200 Kilometern auf drei Ebenen angewachsen war. Unter der Erde waren ganze Städte entstanden mit Schulen, Lazaretten, Büros und Schlafgelegenheiten. Die unterirdischen Gebäude waren durch Tunnel von ca. 80 cm Höhe und 60 cm Breite verbunden. Als Eingänge dienten mit Grasbewuchs und Laub getarnte Klapptüren. Die Eingänge waren zudem durch einfache, aber wirkungsvolle Fallen wie Bambusspieße gesichert." Quelle Wikipedia
Nach diesem Tagesausflug war ich mehr als K. O. und ich wurde das erstmal Krank auf der Reise. Sommergrippe Ende November hatte ich noch nicht! :-)
Leicht erkältet ging es am nächsten Tag auf Stadt Besichtigung. Bei 7,2 Millionen Einwohner kann das lange dauern. Wir besichtigten daher nur unser Viertel wo unsere Hostel ist und das War Museum (Kriegsmuseum). Ich war mit den Bildern hierzu sparsam. Manche der Bilder im Museum waren zu heftig daher zeige ich euch nur ein paar davon. Ben und Tracy waren ebenfalls in Saigon und wir gingen ein letztes mal zusammen weg. Nach diesem Abend trennten sich mal wieder die Wege. Ben musste zurück nach England, Eva hatten einen Flug nach Krabi und Tracy plante als nächstes Malaysia. Mein Weg führt mich nach Kambodscha. Ich zweifelte oft, ob ich wirklich Kambodscha besichtigen soll. Da ich weiterhin etwas krank war, wollte ich noch nicht weiter fahren.
Am nächsten Tag verabredet ich mich mit Roy und Maik aus Holland, die gerade in Saigon angekommen sind. Wir gingen in die Sky Bar um die Stadt von oben zusehen. Nach zwei Bier wollten wir gerade wieder runter, als plötzlich drei Mädels zu uns kamen. Ja, die drei Mädels aus Hoi an vom Kochkurs. Lustiger Weise kannten die Mädels auch Roy und Maik von der Busfahrt nach Saigon. Zufälle gibt's!
Der Sky Bar Besitzer wollte von uns noch allen ein Foto machen. Ich glaube er meinte was von seiner Homepage von der Sky Bar. Wir zogen also die lustigen asiatischen Hütte auf und ließen uns ablichten (das Bild nach dem Weihnachtsbaum).
PS: auch hier fangen die schon zu früh mit den Weihnachtsliedern an!
Hoffe meine Berichte gefallen euch. Freu mich über jeden Kommentar von euch. Vielen Dank
Gruss Thomas
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Ab nach SaPa mit neuen Reisebegleitern
Hunger, was esse ich heute? Fleisch und zwar richtig. Da ich schon etwas in Hanoi war, kannte ich einen guten Platz zum essen. Barbecue und das selbst grillen. Während dem ich mein essen zubereitete, setzte sich plötzlich Eva aus Israel einen Tisch nebenan. Wir unterhielten uns beim essen über dies und das und merkten dann plötzlich, dass wir im selben Hostel sind. Nach dem leckeren essen machten wir uns gemeinsam auf dem Rückweg zum Hostel, als ich zufällig Tracy auf der Straße wieder sah (Tracy war mit mir auf Halong Bay). Wir drei verabredeten uns für den gleichen Abend im Hostel zu Happy Hour (zwei "richtige" Biere zum Preis von einem). Tracy brachte noch einen Freund namens Ben aus England mit. Während der Happy Hour lernten wir noch Amanda aus England kennen. Da saßen wir nun zu fünft an der Bar und unterhielten uns über vieles und unter anderem über SaPa.
Was ist SaPa und wo liegt das?
SaPa selbst ist ein Distrikt in Nord Vietnams und liegt in 1600m Höhe. Dort befindet sich auch der größte Berg Vietnams Fansipan 3100m. In dem Gebirge Leben heute noch viele Bergvölker unter anderem der Clan Black Hmong. SaPa hat die größte Reisfelder Vietnams (evtl. der Welt?) und die schönste Aussicht zugleich. Wer nach Nord Vietnam reist, geht auch nach SaPa.
Wir fünf erkundigten uns noch am gleichen Abend im Reisebüro nach einer Tour und buchten bereits diese am nächsten Tag.
Drei Nächte und zwei Tage! Zwei Nächte im Nacht-Schlafbus und eine Nacht bei einem Bergvolk auch Homestay genannt. Auch jeweils zweimal Frühstück, Mittag und Abendessen je nach Ort im Hotel oder bei dem Einwohnern Sapa's.
Wir packten also unsere kleinen Rucksäcke für die Tour zusammen, da diese Trekking Tour mit dem großen Rucksack keinen Sinn macht. Wettervorhersage war ok (kein Regen) aber halt nur 12 Grad. Viele Klamotten für kalte Tage hab ich ja nicht dabei. Meine Regenjacke und ein dünner Pulli muss das aushalten.
Mittags wurden wir von einem Taxi abgeholt und zum Bahnhof gefahren. Wir kannten alle diese Schlafbusse nicht und waren sehr gespannt ob diese bequem sind und ob wir wirklich schlafen können.
Mit einer Stunde Wartezeit kam der Bus und wir konnten endlich losfahren. Wow echt schöner Bus und man kann da echt richtig liegen und schlafen. Da wir die ersten in diesem Bus waren, setzten wir uns ganz hinten im fünfer Bereich fest.
Keine 3 min in diesem Bus fingen die Mädels an zu kreischen. Ich wusste schon warum, den ich habe eins der Tiere schon beim Einstieg gesehen aber erstmal nichts gesagt. Hoffte es war nur eins. Ja wir haben kleine Kakerlaken im Bus.
Tja was kann man da tun? Nichts! Fahrer versteht kein Wort und andere Leute sind noch nicht im Bus. Wir zogen unsere längsten Klamotten an und hofften das die Viecher nicht überall sind. Ich schaffte es zumindest mal 7 zu töten. Nach einer Stunde Fahrt merkten wir, dass nur noch vier anderen Vietnamesen im Bus waren. Nach vier Stunden Fahrt machten wir die erste Pause in einem Dorf, welches auf der Karte nicht zu finden war. Der Fahrer machte alle Lichter im Bus aus und legte sich im Bus schlafen. Ok und wie und wann geht es weiter?!?!? Keine Antwort.
Nachdem wir auch alle etwas geschlafen haben, hupte drei Stunden später ein Minibus uns an und wir sollten alle aus dem Schlafbus raus. Ok es geht endlich weiter. Nachdem der Minibus mit 7 Leuten und hundert Paketen voll gepackt war, führen wir die restlichen zwei Stunden in die Berge.
Die Aussicht wurde durch sehr starken Nebel versperrt und wir sahen so gut wie nichts auf dem Weg nach oben. Wir sind morgens um 5 Uhr angekommen und konnten im Hotel erstmal duschen und frühstücken bevor es um 8 Uhr zur ersten Trekking Tour ging. Wir warten in der Lobby auf noch weitere Gruppen Mitglieder und lernten dort unsere Tourbegleiterin "Capul" kennen. Draußen standen bereits mehrere weitere andere Frauen und Mädels der Bergvölker. Warum und wieso schauen die uns alle so an? fragte ich mich.... Antwort folgt später.
Nach dem wir Alexandre und Pierre aus Frankreich und das frisch verheiratete argentinische Paar Solana und Arsenti kennengelernt haben ging es schon los. Kaum liefen wir los, begleiteten uns die vielen Frauen und sprachen uns gleich an. Smalltalk halt! Woher kommst du und wie heißt du etc.... Sehr nette Damen aber ich wunderte mich weiterhin erstmal warum diese uns begleiten. Nachdem wir die Straße verließen ging es erstmal durch den Wald und dann in den Matsch/Schlamm.
Jetzt wusste ich warum wir alle in Begleitung waren. Die sind alle da, um uns beim laufen / wandern zu helfen. Den es wurde eine rutschige Tour. Ich glaube es waren insgesamt 12 km mit Pausen wo wir oft deren Hilfe benötigten. Könnt ihr an den Bildern evtl. nicht sehen aber wir brauchten diese sehr oft.
Leider war der Tag doch mehr als nebelig und wir konnten daher nicht die volle Aussicht sehen. Wir hofften da mehr auf den zweiten Tag.
Nachdem wir in dem letzten Dorf angekommen waren wollten dann viele unserer Helferinnen, dass wir Souvenir, Schmuck, Taschen und Armbänder kaufen. Um mich standen sechs Frauen herum. Kauf von mir, nein Kauf von mir oder Kauf gleich zwei und mehr. Bei den anderen von der Gruppe war es nicht besser. Klar wir haben Hilfe auf dem Weg bekommen, da kann ich doch nicht so sein und nichts kaufen. Ich kaufte bei meiner Helferin mehrere Sachen und war auf einmal 20 € ärmer. Ja klingt nicht nach viel aber hier ist das eine Menge und ich habe was für daheim. Da waren aber noch andere Frauen die auch wollten, dass ich was kaufe. In dem Moment musste ich aber stur bleiben und Nein sagen und weiter gehen.
10 min später war ich dann im Haus wo uns das Mittagessen serviert wurde. Auch dort waren die Frauen und wollten uns was verkaufen. Aufdringlich.....
Nachdem wir alle fertig waren, machten wir uns auf dem normalen Straßen weg zur Gastfamilie ohne die Frauen. Wir, alle 9 kamen bei einer Gastfamilie unter. Diese bauten Ihr Dachgeschoss vor Jahren um, damit Touristen dort übernachten können. Die Familie bekommt einen Anteil von der Reise Agentur, damit wir dort schlafen und essen können. Nach einem leckeren Essen bekamen wir noch einen Reis Schnaps bevor wir mit dem Spiel (wer bin ich?) den Abend beendeten. Für die Nacht erhielten wir sehr dicke Decken und so machte es nichts, dass es keine Heizung gab.
Nach dem Frühstück (Crêpes und Obst) ging es zur zweiten Tour.
Capul unsere Tourbegleiterin sagte uns morgens, wieviel die Gastfamilie und Sie selbst bekommt. Wir waren schockiert. Fast 1 € pro Touristen bekommt die Familie und das für zweimal Essen und Logis. Wir legten Geld zusammen und übergaben es der Familie bevor wir mit der nächsten Trekking Tour starteten.
Wir hatten eine freie Sicht auf die Reisfelder und freuten uns umso mehr auf die Tour. Ok keine Sonne, aber was soll's. Auch dieses Mal hatten wir wieder Helferinnen dabei aber nicht die gleichen wie am Vortag. Zufall? ;-)
Die zweite Tour war viel einfacher zu laufen aber umso anstrengender da wir schneller waren. Nach 10 km waren wir am Ziel angekommen und konnten unseren letztes Essen in der Bergstation genießen. Wir machten noch paar Gruppen Bilder bevor mir mit dem Taxi in die Stadt zurück fuhren.
Duschen und Klamotten putzen. Was für ein Spaß!!!
Wir hatten noch vier Stunden Zeit vor dem Dinner. Wir fünf beschlossen etwas die Stadt zu besichtigen. Der Nebel war weiterhin in der Stadt da diese soweit oben liegt. Es wirkte im dunkeln wie die "vor" Weihnachtszeit. Nur die Musik fehlte. Die Stadt selbst heißt auch SaPa aber für mich war das die "The North Face City". Jeder Laden verkauft Sachen von North Face. Made in Vietnam halt!
Ich kaufte mir mit dem letzten Geld eine neue Trekkinghose da meine jetzige bald kaputt ist. Nach dem Essen im Hotel wurde es Zeit zurück nach Hanoi zufahren.
Hoffentlich nicht mit dem selben Bus und den Kakerlaken.
Unser Bus zurück war super. Toilette, Wifi und keine Kakerlaken! Morgens um 5 Uhr waren wir zurück im Hostel in Hanoi. Check-In erst um 8 Uhr möglich. Wir legten uns alle in die Lobby und schliefen die letzten Stunden durch.
Wir blieben alle fünf eine Nacht noch in Hanoi bevor sich die Wege wieder trennen.
Ben, Tracy und ich holten uns ein Hop-on Hop-off Bus Ticket nach Ho Chi Minh City (Saigon) und Eva und Amanda gingen nach Halong Bay.
Ben und ich hatten zwar das selbe Ticket aber nicht den selben Bus.
Next Hue...
Was ist SaPa und wo liegt das?
SaPa selbst ist ein Distrikt in Nord Vietnams und liegt in 1600m Höhe. Dort befindet sich auch der größte Berg Vietnams Fansipan 3100m. In dem Gebirge Leben heute noch viele Bergvölker unter anderem der Clan Black Hmong. SaPa hat die größte Reisfelder Vietnams (evtl. der Welt?) und die schönste Aussicht zugleich. Wer nach Nord Vietnam reist, geht auch nach SaPa.
Wir fünf erkundigten uns noch am gleichen Abend im Reisebüro nach einer Tour und buchten bereits diese am nächsten Tag.
Drei Nächte und zwei Tage! Zwei Nächte im Nacht-Schlafbus und eine Nacht bei einem Bergvolk auch Homestay genannt. Auch jeweils zweimal Frühstück, Mittag und Abendessen je nach Ort im Hotel oder bei dem Einwohnern Sapa's.
Wir packten also unsere kleinen Rucksäcke für die Tour zusammen, da diese Trekking Tour mit dem großen Rucksack keinen Sinn macht. Wettervorhersage war ok (kein Regen) aber halt nur 12 Grad. Viele Klamotten für kalte Tage hab ich ja nicht dabei. Meine Regenjacke und ein dünner Pulli muss das aushalten.
Mittags wurden wir von einem Taxi abgeholt und zum Bahnhof gefahren. Wir kannten alle diese Schlafbusse nicht und waren sehr gespannt ob diese bequem sind und ob wir wirklich schlafen können.
Mit einer Stunde Wartezeit kam der Bus und wir konnten endlich losfahren. Wow echt schöner Bus und man kann da echt richtig liegen und schlafen. Da wir die ersten in diesem Bus waren, setzten wir uns ganz hinten im fünfer Bereich fest.
Keine 3 min in diesem Bus fingen die Mädels an zu kreischen. Ich wusste schon warum, den ich habe eins der Tiere schon beim Einstieg gesehen aber erstmal nichts gesagt. Hoffte es war nur eins. Ja wir haben kleine Kakerlaken im Bus.
Tja was kann man da tun? Nichts! Fahrer versteht kein Wort und andere Leute sind noch nicht im Bus. Wir zogen unsere längsten Klamotten an und hofften das die Viecher nicht überall sind. Ich schaffte es zumindest mal 7 zu töten. Nach einer Stunde Fahrt merkten wir, dass nur noch vier anderen Vietnamesen im Bus waren. Nach vier Stunden Fahrt machten wir die erste Pause in einem Dorf, welches auf der Karte nicht zu finden war. Der Fahrer machte alle Lichter im Bus aus und legte sich im Bus schlafen. Ok und wie und wann geht es weiter?!?!? Keine Antwort.
Nachdem wir auch alle etwas geschlafen haben, hupte drei Stunden später ein Minibus uns an und wir sollten alle aus dem Schlafbus raus. Ok es geht endlich weiter. Nachdem der Minibus mit 7 Leuten und hundert Paketen voll gepackt war, führen wir die restlichen zwei Stunden in die Berge.
Die Aussicht wurde durch sehr starken Nebel versperrt und wir sahen so gut wie nichts auf dem Weg nach oben. Wir sind morgens um 5 Uhr angekommen und konnten im Hotel erstmal duschen und frühstücken bevor es um 8 Uhr zur ersten Trekking Tour ging. Wir warten in der Lobby auf noch weitere Gruppen Mitglieder und lernten dort unsere Tourbegleiterin "Capul" kennen. Draußen standen bereits mehrere weitere andere Frauen und Mädels der Bergvölker. Warum und wieso schauen die uns alle so an? fragte ich mich.... Antwort folgt später.
Nach dem wir Alexandre und Pierre aus Frankreich und das frisch verheiratete argentinische Paar Solana und Arsenti kennengelernt haben ging es schon los. Kaum liefen wir los, begleiteten uns die vielen Frauen und sprachen uns gleich an. Smalltalk halt! Woher kommst du und wie heißt du etc.... Sehr nette Damen aber ich wunderte mich weiterhin erstmal warum diese uns begleiten. Nachdem wir die Straße verließen ging es erstmal durch den Wald und dann in den Matsch/Schlamm.
Jetzt wusste ich warum wir alle in Begleitung waren. Die sind alle da, um uns beim laufen / wandern zu helfen. Den es wurde eine rutschige Tour. Ich glaube es waren insgesamt 12 km mit Pausen wo wir oft deren Hilfe benötigten. Könnt ihr an den Bildern evtl. nicht sehen aber wir brauchten diese sehr oft.
Leider war der Tag doch mehr als nebelig und wir konnten daher nicht die volle Aussicht sehen. Wir hofften da mehr auf den zweiten Tag.
Nachdem wir in dem letzten Dorf angekommen waren wollten dann viele unserer Helferinnen, dass wir Souvenir, Schmuck, Taschen und Armbänder kaufen. Um mich standen sechs Frauen herum. Kauf von mir, nein Kauf von mir oder Kauf gleich zwei und mehr. Bei den anderen von der Gruppe war es nicht besser. Klar wir haben Hilfe auf dem Weg bekommen, da kann ich doch nicht so sein und nichts kaufen. Ich kaufte bei meiner Helferin mehrere Sachen und war auf einmal 20 € ärmer. Ja klingt nicht nach viel aber hier ist das eine Menge und ich habe was für daheim. Da waren aber noch andere Frauen die auch wollten, dass ich was kaufe. In dem Moment musste ich aber stur bleiben und Nein sagen und weiter gehen.
10 min später war ich dann im Haus wo uns das Mittagessen serviert wurde. Auch dort waren die Frauen und wollten uns was verkaufen. Aufdringlich.....
Nachdem wir alle fertig waren, machten wir uns auf dem normalen Straßen weg zur Gastfamilie ohne die Frauen. Wir, alle 9 kamen bei einer Gastfamilie unter. Diese bauten Ihr Dachgeschoss vor Jahren um, damit Touristen dort übernachten können. Die Familie bekommt einen Anteil von der Reise Agentur, damit wir dort schlafen und essen können. Nach einem leckeren Essen bekamen wir noch einen Reis Schnaps bevor wir mit dem Spiel (wer bin ich?) den Abend beendeten. Für die Nacht erhielten wir sehr dicke Decken und so machte es nichts, dass es keine Heizung gab.
Nach dem Frühstück (Crêpes und Obst) ging es zur zweiten Tour.
Capul unsere Tourbegleiterin sagte uns morgens, wieviel die Gastfamilie und Sie selbst bekommt. Wir waren schockiert. Fast 1 € pro Touristen bekommt die Familie und das für zweimal Essen und Logis. Wir legten Geld zusammen und übergaben es der Familie bevor wir mit der nächsten Trekking Tour starteten.
Wir hatten eine freie Sicht auf die Reisfelder und freuten uns umso mehr auf die Tour. Ok keine Sonne, aber was soll's. Auch dieses Mal hatten wir wieder Helferinnen dabei aber nicht die gleichen wie am Vortag. Zufall? ;-)
Die zweite Tour war viel einfacher zu laufen aber umso anstrengender da wir schneller waren. Nach 10 km waren wir am Ziel angekommen und konnten unseren letztes Essen in der Bergstation genießen. Wir machten noch paar Gruppen Bilder bevor mir mit dem Taxi in die Stadt zurück fuhren.
Duschen und Klamotten putzen. Was für ein Spaß!!!
Wir hatten noch vier Stunden Zeit vor dem Dinner. Wir fünf beschlossen etwas die Stadt zu besichtigen. Der Nebel war weiterhin in der Stadt da diese soweit oben liegt. Es wirkte im dunkeln wie die "vor" Weihnachtszeit. Nur die Musik fehlte. Die Stadt selbst heißt auch SaPa aber für mich war das die "The North Face City". Jeder Laden verkauft Sachen von North Face. Made in Vietnam halt!
Ich kaufte mir mit dem letzten Geld eine neue Trekkinghose da meine jetzige bald kaputt ist. Nach dem Essen im Hotel wurde es Zeit zurück nach Hanoi zufahren.
Hoffentlich nicht mit dem selben Bus und den Kakerlaken.
Unser Bus zurück war super. Toilette, Wifi und keine Kakerlaken! Morgens um 5 Uhr waren wir zurück im Hostel in Hanoi. Check-In erst um 8 Uhr möglich. Wir legten uns alle in die Lobby und schliefen die letzten Stunden durch.
Wir blieben alle fünf eine Nacht noch in Hanoi bevor sich die Wege wieder trennen.
Ben, Tracy und ich holten uns ein Hop-on Hop-off Bus Ticket nach Ho Chi Minh City (Saigon) und Eva und Amanda gingen nach Halong Bay.
Ben und ich hatten zwar das selbe Ticket aber nicht den selben Bus.
Next Hue...
Freitag, 28. November 2014
Good Morning Vietnam und Party Trip nach Halong Bay
Nach dem einstündigen Flug von Luang Prabang nach Hanoi war ich mehr als froh, dass der Flug einwandfrei ablief. Next Visum Check am Flughafen. Kaum hatte die Airport Halle erreicht schon durfte ich mich die mega lange Schlange anstellen. Gefühlte tausend Leute dicht an dicht an 8 Schaltern. Welcher Schalter ist der richtige? Oje ich schaute mir die anderen Touristen an aber diese waren genau so ratlos wie ich. Keine englische Beschriftung! Wird schon passen. Nach 90 min. konnte ich meinen Pass mit dem Visum vorzeigen. Ok ich war am Schalter für Diplomaten aber egal. Ich konnte meinen Rucksack holen und den Flughafen verlassen. Nachdem ich mir US-Doller und etwas vietnamesische Dong geholt habe, wollte ich den öffentlichen Bus nach Hanoi nehmen. Auf dem Weg zum Touristen Schalter sah ich einen weiteren Backpacker, der dort bereits stand. Cornelius aus Düsseldorf war ebenfalls auf der Suche nach diesem Bus. Wir unterhielten uns etwas und beschlossen dann zusammen nach dem Bus zu suchen, den wir auch schon bald fanden.
In Hanoi angekommen war mein erster Weg, dass Hostel "Hanoi Backpackers Original". Ich hatte dort zwar nicht gebucht, aber ich wusste, dass dort Megan aus Californien (kenne ich aus Bangkok) ist. Ich hatte mich mit Ihr, einen Tag vor dem Flug dort verabredet. Leider konnte die Rezeption mir nicht weiterhelfen also nutzte ich was WiFi des Hostels um Megan anzuschreiben. Dann lass ich Ihre Nachricht, dass Sie aufgrund eines Todesfall in der Familie zurück nach Amerika fliegt und das bereits in einer Stunde. Sie war bereits auf dem Weg zum Flughafen. Wir haben uns leider nicht mehr sehen können. Bye Megan, vielleicht sehe ich dich nächstes Jahr in Deutschland wieder.
Da standen Cornelius und ich, mitten in Hanoi. Dieses Hostel war leider bereits voll, jedoch konnten wir in dem Hostel "Hanoi Backpackers Downtown" einchecken.
Ein achtstöckiges Haus mit hunderten Backpackers. Ich war begeistert. Lobby mega gross, Zimmer und Gemeinschaftsbad mega sauber und das für 6 € in einem 10 Bett Zimmer. Das Hostel bot sogar Touren nach Halong Bay und SaPa an. Nachdem wir erstmal unsere Sachen ablegten ging es schon gleich darauf auf die Suche nach Essen. Noch in der Lobby lernten wir Micheł aus Polen kennen, der bereits seit paar Tagen in Hanoi ist und für eine Jahr in Hanoi leben und arbeiten will. Wir nannten Ihn unseren City Guide weil es uns etwas über die Stadt zeigte und wo man am besten essen und trinken gehen kann.
Hanoi ist wie: ein Unfall, schlimm anzusehen aber weck schauen geht auch nicht!
Sehr laut was den Verkehr angeht. Überall Mopeds die ständig hupen (es wird gehuppt wenn man einen anderen Fahrer überholt) und diese fahren wie die bekloppten egal wo und wie schnell.
Entweder man mag es oder nicht. Ich fand es heftig aber zugleich interessant.
Die Straßen sind voll von kleinen Imbissen am Straßenrand wo man auf Kinderplastikstühlen sitzt und ein frisch gezapftes Bier trinken kann.
Bia Hoi (selbst gebrautes Bier) kostet 5000 Dong, dass sind 0,19 € ;-) und es schmeckt. Nach einem längeren Abend ging es am nächsten Morgen auf Sightseeing Tour aber leider nicht lange, da das Wetter nicht mitspielte. Wir beschlossen im Hostel die Halong Bay Tour zu buchen. Die Tour bestand aus 3 Tagen / 2 Nächten an einem privat Strand (Castaway Island) in Halong Bay inkl. Essen.
Am nächsten Morgen um 8 Uhr ging es direkt los. Wir erhielten bunte Sombreros damit wir uns gegenseitig nicht verlieren. Bei ca. 50 Leuten kann das schnell mal passieren. Mit dem Bus führen wir erstmal zum Ufer, danach mit dem Speed Boot zum Halong Bay. Dort dann wieder mit dem Bus auf die andere Seite um mit dem Boot zur Insel zukommen. Die Insel bestand aus einem Strand dessen enden im Meer endeten. Umringt von einer riesigen Felswand waren wir dort und es gab keinen anderen Weg. Der Strand fühlte sich leicht mehlig an da dieser so fein war. Auf der Insel gab es nur eine Bar, die gleichzeitig Lobby und Treffpunkt ist. Sonst gab es nur noch die Bungalows und ein kleines Holzplato im Wasser.
Nach dem wir alle von Bord waren wurde uns ein leckeres Buffet serviert. Unsere Insel Guides erklärten uns noch paar Regeln auf der Insel die sehr einfach klangen.
1. Wann darf auf der Insel nur mit der linken Hand trinken.
2. Die Worte: My (mein) und Ten (die Zahl 10) sind verboten.
Bricht man dies oder trinkt man mit der rechten Hand, muss das Getränk welches man gerade hat in einem Schluck leer trinken oder 10 Liegestütze machen!
Aber nur wenn man erwischt wird und eine andere Person einen sieht und Buffalo schreit. Deswegen wird diese Tour auch Buffalo-Tour genannt.
Oje das werden zwei harte Tage! Das ist ja hier eher eine Sauf-Tour anstatt Entspannung. Schon beim Essen fingen die ersten an: Buffalo zu schreien.
Es wurden auch sportliche Aktivitäten angeboten: Beachvolleyball, Kanu, Klettern, Wake Boarding, Boots Tour und Tubing. Da die Sonne scheinte planten wir für den ersten Tag mal nichts. Ab an Strand und ins Wasser.....
Nach dem Dinner fingen die ersten Jungs mit Party Spielchen an. Beer Pong und Flip Cup standen auf dem Plan. Die meisten Leute auf der Tour waren nunmal Engländer, Iren und Amerikaner. Ich wunderte mich nicht warum die ersten schon um 20 Uhr mehr als gut angetrunken waren. Die Lobby wurde dann noch eine Tanzfläche und viele legten sich noch zu später Stunde ans Wasser und genossen den klaren Sternenhimmel.
Am zweiten Tag merkten wir im Kopf, dass es doch etwas zuviel war. Nach einer Runde Volleyball legte ich mich nochmals ins Bett bevor auch schon das Mittagessen serviert wurde. Da die Sonne am zweiten Tag nicht hervor kam, blieben viele Leute in ihren Bungalows. Ich ahnte, dass die Leute am zweiten Abend nicht weniger trinken werden. Dem war auch so und die gleichen Spielchen wie am Tag zu vor wurden gespielt. Ohne mich, ein Party Nacht reichte mir erstmal. Ich setzte mich eher zu den Leuten am Strand um normale Gespräche zuführen. Dort lernte ich Tracy aus Schottland kennen die mit einem Freund ebenfalls der Insel war.
Zu später Stunde erzählten uns noch die Insel Guides, dass ab ca. 23 Uhr man ins Wasser gehen kann um das Plankton leuchten zu sehen. Kaum war es soweit und der größte Teil der Leute ging ins Wasser und schwamm zum Holzplato. Auf dem Weg sahen wir das Plankton durch unsere Hände leuchten. Nicht so schön wie unter Wasser auf Koh Tao aber trotzdem wieder ein tolles Erlebnis.
Der letzte Tag brach an und wir checkten um 11 Uhr aus, da die nächste Gruppe mit dem Boot unterwegs war. Gepackt und voll gegessen stiegen wir wieder aufs Boot zurück nach Hanoi. Nach 4 Stunden Fahrt waren wir zurück im Hostel angekommen und trafen erneut Micheł der uns unbedingt zu einer Runde Wodka einladen wollte.
Ich kann doch keinem Polen eine Schnaps ablehnen. :-)
Am nächsten Tag wurde es mal wieder Zeit Tschüss zusagen. Cornelius hatte nur paar Tage in Vietnam Zeit und war in Ho Chi Minh City mit Freunden verabredet.
Nachdem Cornelius in sein Taxi zum Flughafen stieg, bekam ich Hunger.
TEIL 2 folgt bald....
In Hanoi angekommen war mein erster Weg, dass Hostel "Hanoi Backpackers Original". Ich hatte dort zwar nicht gebucht, aber ich wusste, dass dort Megan aus Californien (kenne ich aus Bangkok) ist. Ich hatte mich mit Ihr, einen Tag vor dem Flug dort verabredet. Leider konnte die Rezeption mir nicht weiterhelfen also nutzte ich was WiFi des Hostels um Megan anzuschreiben. Dann lass ich Ihre Nachricht, dass Sie aufgrund eines Todesfall in der Familie zurück nach Amerika fliegt und das bereits in einer Stunde. Sie war bereits auf dem Weg zum Flughafen. Wir haben uns leider nicht mehr sehen können. Bye Megan, vielleicht sehe ich dich nächstes Jahr in Deutschland wieder.
Da standen Cornelius und ich, mitten in Hanoi. Dieses Hostel war leider bereits voll, jedoch konnten wir in dem Hostel "Hanoi Backpackers Downtown" einchecken.
Ein achtstöckiges Haus mit hunderten Backpackers. Ich war begeistert. Lobby mega gross, Zimmer und Gemeinschaftsbad mega sauber und das für 6 € in einem 10 Bett Zimmer. Das Hostel bot sogar Touren nach Halong Bay und SaPa an. Nachdem wir erstmal unsere Sachen ablegten ging es schon gleich darauf auf die Suche nach Essen. Noch in der Lobby lernten wir Micheł aus Polen kennen, der bereits seit paar Tagen in Hanoi ist und für eine Jahr in Hanoi leben und arbeiten will. Wir nannten Ihn unseren City Guide weil es uns etwas über die Stadt zeigte und wo man am besten essen und trinken gehen kann.
Hanoi ist wie: ein Unfall, schlimm anzusehen aber weck schauen geht auch nicht!
Sehr laut was den Verkehr angeht. Überall Mopeds die ständig hupen (es wird gehuppt wenn man einen anderen Fahrer überholt) und diese fahren wie die bekloppten egal wo und wie schnell.
Entweder man mag es oder nicht. Ich fand es heftig aber zugleich interessant.
Die Straßen sind voll von kleinen Imbissen am Straßenrand wo man auf Kinderplastikstühlen sitzt und ein frisch gezapftes Bier trinken kann.
Bia Hoi (selbst gebrautes Bier) kostet 5000 Dong, dass sind 0,19 € ;-) und es schmeckt. Nach einem längeren Abend ging es am nächsten Morgen auf Sightseeing Tour aber leider nicht lange, da das Wetter nicht mitspielte. Wir beschlossen im Hostel die Halong Bay Tour zu buchen. Die Tour bestand aus 3 Tagen / 2 Nächten an einem privat Strand (Castaway Island) in Halong Bay inkl. Essen.
Am nächsten Morgen um 8 Uhr ging es direkt los. Wir erhielten bunte Sombreros damit wir uns gegenseitig nicht verlieren. Bei ca. 50 Leuten kann das schnell mal passieren. Mit dem Bus führen wir erstmal zum Ufer, danach mit dem Speed Boot zum Halong Bay. Dort dann wieder mit dem Bus auf die andere Seite um mit dem Boot zur Insel zukommen. Die Insel bestand aus einem Strand dessen enden im Meer endeten. Umringt von einer riesigen Felswand waren wir dort und es gab keinen anderen Weg. Der Strand fühlte sich leicht mehlig an da dieser so fein war. Auf der Insel gab es nur eine Bar, die gleichzeitig Lobby und Treffpunkt ist. Sonst gab es nur noch die Bungalows und ein kleines Holzplato im Wasser.
Nach dem wir alle von Bord waren wurde uns ein leckeres Buffet serviert. Unsere Insel Guides erklärten uns noch paar Regeln auf der Insel die sehr einfach klangen.
1. Wann darf auf der Insel nur mit der linken Hand trinken.
2. Die Worte: My (mein) und Ten (die Zahl 10) sind verboten.
Bricht man dies oder trinkt man mit der rechten Hand, muss das Getränk welches man gerade hat in einem Schluck leer trinken oder 10 Liegestütze machen!
Aber nur wenn man erwischt wird und eine andere Person einen sieht und Buffalo schreit. Deswegen wird diese Tour auch Buffalo-Tour genannt.
Oje das werden zwei harte Tage! Das ist ja hier eher eine Sauf-Tour anstatt Entspannung. Schon beim Essen fingen die ersten an: Buffalo zu schreien.
Es wurden auch sportliche Aktivitäten angeboten: Beachvolleyball, Kanu, Klettern, Wake Boarding, Boots Tour und Tubing. Da die Sonne scheinte planten wir für den ersten Tag mal nichts. Ab an Strand und ins Wasser.....
Nach dem Dinner fingen die ersten Jungs mit Party Spielchen an. Beer Pong und Flip Cup standen auf dem Plan. Die meisten Leute auf der Tour waren nunmal Engländer, Iren und Amerikaner. Ich wunderte mich nicht warum die ersten schon um 20 Uhr mehr als gut angetrunken waren. Die Lobby wurde dann noch eine Tanzfläche und viele legten sich noch zu später Stunde ans Wasser und genossen den klaren Sternenhimmel.
Am zweiten Tag merkten wir im Kopf, dass es doch etwas zuviel war. Nach einer Runde Volleyball legte ich mich nochmals ins Bett bevor auch schon das Mittagessen serviert wurde. Da die Sonne am zweiten Tag nicht hervor kam, blieben viele Leute in ihren Bungalows. Ich ahnte, dass die Leute am zweiten Abend nicht weniger trinken werden. Dem war auch so und die gleichen Spielchen wie am Tag zu vor wurden gespielt. Ohne mich, ein Party Nacht reichte mir erstmal. Ich setzte mich eher zu den Leuten am Strand um normale Gespräche zuführen. Dort lernte ich Tracy aus Schottland kennen die mit einem Freund ebenfalls der Insel war.
Zu später Stunde erzählten uns noch die Insel Guides, dass ab ca. 23 Uhr man ins Wasser gehen kann um das Plankton leuchten zu sehen. Kaum war es soweit und der größte Teil der Leute ging ins Wasser und schwamm zum Holzplato. Auf dem Weg sahen wir das Plankton durch unsere Hände leuchten. Nicht so schön wie unter Wasser auf Koh Tao aber trotzdem wieder ein tolles Erlebnis.
Der letzte Tag brach an und wir checkten um 11 Uhr aus, da die nächste Gruppe mit dem Boot unterwegs war. Gepackt und voll gegessen stiegen wir wieder aufs Boot zurück nach Hanoi. Nach 4 Stunden Fahrt waren wir zurück im Hostel angekommen und trafen erneut Micheł der uns unbedingt zu einer Runde Wodka einladen wollte.
Ich kann doch keinem Polen eine Schnaps ablehnen. :-)
Am nächsten Tag wurde es mal wieder Zeit Tschüss zusagen. Cornelius hatte nur paar Tage in Vietnam Zeit und war in Ho Chi Minh City mit Freunden verabredet.
Nachdem Cornelius in sein Taxi zum Flughafen stieg, bekam ich Hunger.
TEIL 2 folgt bald....
Samstag, 22. November 2014
Luang Prabang
Luang Prabang ist die größte Stadt im Norden von Laos. Nach dem wir das Boot verlassen haben, stürmten schon die Tuk Tuk und Taxi Fahrer auf uns. Nein wir waren noch nicht in der Stadt angekommen. Das Boot hat uns erstmal 5 km vor der Stadt rausgelassen (im niemands Land). Wir versammelten uns erstmal außerhalb der Fahrer, um erstmal abzuklären wo wir genau sind. Dank der besten App für Backpacker (Triposo) konnte ich schnell den Weg finden. Wir, insgesamt 7 Leute wollten nicht den festen Preis von 5 € pro Person bezahlen und waren uns schnell einig, wir laufen. Nach den ersten 10 min. fing es schon an zu regnen. Oje echt laufen? Gleich darauf kam schon der erste Fahrer der uns für 3 € pro Kopf fahren würde. Wir lehnten ab. Als wir gerade weiter wollten sagte er 2 €. Uns Ziel war erreicht und wir packten unsere Rucksäcke auf seinen Tuk Tuk und führen los. Innenstadt, den dort trennten sich paar Wege, da manche mal wieder vorab gebucht haben. Ich mal wieder nicht. :-)
Barbara, Sun (alias Sunflower) und ich gingen ins Backpacker Hostel. Abends trafen wir uns alle wieder auf dem täglichen Nachtmarkt zum Essen. Da es erneut regnete waren wir froh, dass der Essensbereich überdacht war (teilweise zumindest). Vom vegetarischen Buffet bis zum gegrillten Fisch gab es alles und das mega günstig. Buffet und eine Flasche Bier für 2 €. Da werde ich öfters essen. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Verkaufsstände wo man viele Souvenirs kaufen konnte.
Zum Schluss des Abends ging es noch in Bar "Utopia" lt. TripAdvisor ist es DIE Bar in der Stadt die man sehen muss. An der Hauptstraße sahen wir nur ein kleines Schild, welches uns den Weg zeigte. Ok, eine dunkle unbeleuchtete Straße an der paar Laoten standen. Wirkte ja nicht sehr vertrauenswürdig. Da wir ja eine größere Gruppe sind, wird ja schon nichts passieren. Wir liefen den Weg entlang, mal links dann wieder rechts, vorbei an Hühnern und kleine Wohnungen aus den es lecker roch. Dann hörten wir schon die Musik. Vor dem Eingang ein großer Haufen von Schuhen. In Laos muss man fast immer die Schuhe ausziehen egal ob Hostel, Läden oder Bars. Ein sehr entspannter großer Raum mit fast nur Sitzsäcken und gechillter Musik. Im Außenbereich hat man einen schönen Blick auf den Fluss sowie einen Volleyball Platz. Ja die Bar war mega cool und verdient seinen guten Ruf.
Am nächsten Tag wurde es Zeit für Sightseeing da endlich mal gutes Wetter war.
Beim Frühstück lernten wir noch Nina und Karen aus Deutschland kennen. Barbara, Sunflower, ich und die beiden Mädels machten uns auf dem Weg zum Wasserfall. Dieser lag eine Stunde fahrt entfernt und wir genossen die Fahrt im Tuk Tuk durch die Berge von Laos. Bevor es zum Wasserfall ging konnten wir noch einen Bären Zoo ansehen. Leider waren die Bären alle sehr faul und schliefen. Naja ist halt so.
Dann sahen wir schon das Ende vom Wasserfall, wow was für klares, blaues Wasser. Schwimmen ok, aber erst später! Wir hatten nur drei Stunden Zeit da unser Fahrer solange wartet. Also erstmal hinauf. Nach einem steilen Aufstieg durch den rutschigen Waldrand waren wir endlich oben angekommen. Mit Flipflops war es umso rutschigen und ich war mehr als erleichtert, dass ich nicht abgestürzt bin.
Die Aussicht war wunderschön und hatten genügen Zeit um viele Bilder zu machen.
Glücklicherweise gab es bergab einen einfacheren Weg von dem wir erst oben hörten. Also ab nach unten und ins Wasser. Eiskalt aber dafür mega sauber und klar. Nach einer halben Stunde wurde es auch schon wieder Zeit zurück zu fahren. Abends planten wir wieder, uns im Utopia zutreffen. Eine andere Wahl hatten wir schon aber uns gefiel es dort sehr gut.
Roy und Mike aus Holland, waren an diesem Tag bereits beim vietnamesischem Konsulat für das Visum für Vietnam. Ich wollte am nächsten Tag hin! Verdammt Samstag, total vergessen, dass die geschlossen sind. Oje das heißt warten bis Montag für den Antrag. Visum dauert normal drei Arbeitstage. Für mich bedeutete es dann eine Woche in Luang Prabang!
Das Wochenende verging nicht schnell genug. Nach und nach verließen uns die Leute (wie immer halt). Dann waren nur noch die beiden Jungs Roy und Mike sowie Karen und ich da. Am Sonntag Abend im Utopia erhielt ich die Whatsapp Nachricht von Kristina, dass Sie in Luang Prabang ist. Ich antwortete ihr direkt, komm ins Utopia. Ihre Antwort: Bin im Utopia! Wir sahen uns, unterhielten uns paar Minuten über unsere Pläne und Wege bevor ich zurück zu meiner Gruppe ging.
Südostasien ist echt ein Dorf!
Endlich Montag, ich ging um 9 Uhr morgens gleich zum Konsulat für mein Visum. Der nette Herr am Schalter gab mir die Möglichkeit, dass Visum für Dienstag fertig zumachen. Kostet extra! Naja ich möchte weiter nach Vietnam also alles klar. Normales Visum kostet 60 $ (ca. 48 €) und Express Visum 70 $ (ca. 56 €).
Dann könnte ich endlich planen wie ich nach Vietnam einreise. Warum schon nach Vietnam, bin ja gerademal eine Woche in Laos? Ja das war mein Problem. Mir fehlt etwas die Zeit. Mein Aufenthalt in Thailand war länger als geplant und ich möchte Vietnam erleben und dort keine Run durchs Land machen. Also wurde es Zeit für mich Laos zu verlassen.
Als ich den Antrag fertig hatte ging es direkt zurück ins Hostel um ein Busticket nach Vietnam zuholen. Ich lass im Internet dass, der Bus von Luang Prabang nach Hanoi (Vietnam) ca. 30 Stunden braucht. Ja genau 30 Stunden. Ok ist eine sehr lange Zeit aber schlimmer war, dass dieser Weg auch als "Highway to Hell" genannt wird.
Oje, solange im Bus sitzen und dann auch noch auf so schlechten Straßen? Nein Danke. Die Zeit ist mir zu kostbar. Ich entschied zu fliegen.
Am Dienstag morgen holte ich direkt mein Visum und buchte meinen Flug für den nächsten Tag nach Hanoi. Mittags dann die Mail, ihr Flug konnte nicht gebucht werden, da ihre Kreditkarte abgelehnt wurde. Toll, jetzt auch noch das.
Nach einem Telefonat mit ebookers (welches mich 12 Euro gekostet hat, wg. der Warteschlange) konnte ich das Problem klären und mein Flug wurde bestätigt.
Abends ging ich "allein" ins Utopia wo ich noch paar Leute von den letzten Tagen getroffen habe als ich plötzlich meinen Stalker wieder traf. Stalker???
Ich habe Herman aus Argentinien in meinem Blog noch nicht oft erwähnt aber jetzt muss es sein. Ich lernte Herman das erstmal in Penang (Malaysia) kennen. Wir unterhielten uns etwas und das war's auch schon. Dann traf ich Ihn wieder:
3x Bangkok, 1x Chiang Mai, 2x Pai, 1x wieder in Chiang Mai wo wir dann auch erstmal ein Bier zusammen getrunken haben und im Facebook die Namen austauschten und jetzt in Luang Prabang. Nochmals Südostasien ist ein Dorf!!!
Er erzählte mir, dass Laos gar nicht auf seinem Plan stand aber Pläne ändern sich halt. Ist doch immer so!
Dann stand auch schon mein Flug nach Vietnam an. So ein kleines Flugzeug! Oje hoffe das wird alles gut. Starker Wind, schlechte Sicht wegen Nebel.
Laos Airlines hat ja nicht gerade die besten Statistiken. Naja Augen zu und durch.
Good Morning Vietnam, ich bin angekommen in Hanoi
Barbara, Sun (alias Sunflower) und ich gingen ins Backpacker Hostel. Abends trafen wir uns alle wieder auf dem täglichen Nachtmarkt zum Essen. Da es erneut regnete waren wir froh, dass der Essensbereich überdacht war (teilweise zumindest). Vom vegetarischen Buffet bis zum gegrillten Fisch gab es alles und das mega günstig. Buffet und eine Flasche Bier für 2 €. Da werde ich öfters essen. Danach schlenderten wir noch etwas durch die Verkaufsstände wo man viele Souvenirs kaufen konnte.
Zum Schluss des Abends ging es noch in Bar "Utopia" lt. TripAdvisor ist es DIE Bar in der Stadt die man sehen muss. An der Hauptstraße sahen wir nur ein kleines Schild, welches uns den Weg zeigte. Ok, eine dunkle unbeleuchtete Straße an der paar Laoten standen. Wirkte ja nicht sehr vertrauenswürdig. Da wir ja eine größere Gruppe sind, wird ja schon nichts passieren. Wir liefen den Weg entlang, mal links dann wieder rechts, vorbei an Hühnern und kleine Wohnungen aus den es lecker roch. Dann hörten wir schon die Musik. Vor dem Eingang ein großer Haufen von Schuhen. In Laos muss man fast immer die Schuhe ausziehen egal ob Hostel, Läden oder Bars. Ein sehr entspannter großer Raum mit fast nur Sitzsäcken und gechillter Musik. Im Außenbereich hat man einen schönen Blick auf den Fluss sowie einen Volleyball Platz. Ja die Bar war mega cool und verdient seinen guten Ruf.
Am nächsten Tag wurde es Zeit für Sightseeing da endlich mal gutes Wetter war.
Beim Frühstück lernten wir noch Nina und Karen aus Deutschland kennen. Barbara, Sunflower, ich und die beiden Mädels machten uns auf dem Weg zum Wasserfall. Dieser lag eine Stunde fahrt entfernt und wir genossen die Fahrt im Tuk Tuk durch die Berge von Laos. Bevor es zum Wasserfall ging konnten wir noch einen Bären Zoo ansehen. Leider waren die Bären alle sehr faul und schliefen. Naja ist halt so.
Dann sahen wir schon das Ende vom Wasserfall, wow was für klares, blaues Wasser. Schwimmen ok, aber erst später! Wir hatten nur drei Stunden Zeit da unser Fahrer solange wartet. Also erstmal hinauf. Nach einem steilen Aufstieg durch den rutschigen Waldrand waren wir endlich oben angekommen. Mit Flipflops war es umso rutschigen und ich war mehr als erleichtert, dass ich nicht abgestürzt bin.
Die Aussicht war wunderschön und hatten genügen Zeit um viele Bilder zu machen.
Glücklicherweise gab es bergab einen einfacheren Weg von dem wir erst oben hörten. Also ab nach unten und ins Wasser. Eiskalt aber dafür mega sauber und klar. Nach einer halben Stunde wurde es auch schon wieder Zeit zurück zu fahren. Abends planten wir wieder, uns im Utopia zutreffen. Eine andere Wahl hatten wir schon aber uns gefiel es dort sehr gut.
Roy und Mike aus Holland, waren an diesem Tag bereits beim vietnamesischem Konsulat für das Visum für Vietnam. Ich wollte am nächsten Tag hin! Verdammt Samstag, total vergessen, dass die geschlossen sind. Oje das heißt warten bis Montag für den Antrag. Visum dauert normal drei Arbeitstage. Für mich bedeutete es dann eine Woche in Luang Prabang!
Das Wochenende verging nicht schnell genug. Nach und nach verließen uns die Leute (wie immer halt). Dann waren nur noch die beiden Jungs Roy und Mike sowie Karen und ich da. Am Sonntag Abend im Utopia erhielt ich die Whatsapp Nachricht von Kristina, dass Sie in Luang Prabang ist. Ich antwortete ihr direkt, komm ins Utopia. Ihre Antwort: Bin im Utopia! Wir sahen uns, unterhielten uns paar Minuten über unsere Pläne und Wege bevor ich zurück zu meiner Gruppe ging.
Südostasien ist echt ein Dorf!
Endlich Montag, ich ging um 9 Uhr morgens gleich zum Konsulat für mein Visum. Der nette Herr am Schalter gab mir die Möglichkeit, dass Visum für Dienstag fertig zumachen. Kostet extra! Naja ich möchte weiter nach Vietnam also alles klar. Normales Visum kostet 60 $ (ca. 48 €) und Express Visum 70 $ (ca. 56 €).
Dann könnte ich endlich planen wie ich nach Vietnam einreise. Warum schon nach Vietnam, bin ja gerademal eine Woche in Laos? Ja das war mein Problem. Mir fehlt etwas die Zeit. Mein Aufenthalt in Thailand war länger als geplant und ich möchte Vietnam erleben und dort keine Run durchs Land machen. Also wurde es Zeit für mich Laos zu verlassen.
Als ich den Antrag fertig hatte ging es direkt zurück ins Hostel um ein Busticket nach Vietnam zuholen. Ich lass im Internet dass, der Bus von Luang Prabang nach Hanoi (Vietnam) ca. 30 Stunden braucht. Ja genau 30 Stunden. Ok ist eine sehr lange Zeit aber schlimmer war, dass dieser Weg auch als "Highway to Hell" genannt wird.
Oje, solange im Bus sitzen und dann auch noch auf so schlechten Straßen? Nein Danke. Die Zeit ist mir zu kostbar. Ich entschied zu fliegen.
Am Dienstag morgen holte ich direkt mein Visum und buchte meinen Flug für den nächsten Tag nach Hanoi. Mittags dann die Mail, ihr Flug konnte nicht gebucht werden, da ihre Kreditkarte abgelehnt wurde. Toll, jetzt auch noch das.
Nach einem Telefonat mit ebookers (welches mich 12 Euro gekostet hat, wg. der Warteschlange) konnte ich das Problem klären und mein Flug wurde bestätigt.
Abends ging ich "allein" ins Utopia wo ich noch paar Leute von den letzten Tagen getroffen habe als ich plötzlich meinen Stalker wieder traf. Stalker???
Ich habe Herman aus Argentinien in meinem Blog noch nicht oft erwähnt aber jetzt muss es sein. Ich lernte Herman das erstmal in Penang (Malaysia) kennen. Wir unterhielten uns etwas und das war's auch schon. Dann traf ich Ihn wieder:
3x Bangkok, 1x Chiang Mai, 2x Pai, 1x wieder in Chiang Mai wo wir dann auch erstmal ein Bier zusammen getrunken haben und im Facebook die Namen austauschten und jetzt in Luang Prabang. Nochmals Südostasien ist ein Dorf!!!
Er erzählte mir, dass Laos gar nicht auf seinem Plan stand aber Pläne ändern sich halt. Ist doch immer so!
Dann stand auch schon mein Flug nach Vietnam an. So ein kleines Flugzeug! Oje hoffe das wird alles gut. Starker Wind, schlechte Sicht wegen Nebel.
Laos Airlines hat ja nicht gerade die besten Statistiken. Naja Augen zu und durch.
Good Morning Vietnam, ich bin angekommen in Hanoi
Sonntag, 9. November 2014
Zurück in Chiang Mai und ab nach Laos
Chiang Mai we are back. Auf dem Rückweg von Pai trafen wir einen alten Bekannten aus unserer Zeit von Bangkok. Rob aus Dresden war mit uns im gleichen Bus unterwegs. In Chiang Mai checkten wir gleich in ein super Hostel mit Swimmingpool ein. Hostel mit Swimmingpool und das für den gleichen Preis wir viele andere Hostels in der Stadt. Wenn man richtig sucht findet man immer eins. Rob musste noch am gleichen Tag weiter nach Kambodscha reisen und Mo und ich planten erstmal wieder abends auszugehen. Kurz bevor wir los wollten dann die Nachricht, dass einer seiner Freunde einen Roller Unfall hatte und im Krankenhaus von Chiang Mai lag. Da ich Ihn bereits kennengelernt habe, machten wir uns auf dem Weg in Krankenhaus. Schulterblatt Bruch! Oje seine weiter Reise ist vorbei. Heilungsprozess etwa 3 Monate. Roller fahren ist halt überall gefährlich und das auch bei erfahrenen Fahrern. Gute Besserung Laurent.
Nach zwei Tagen in Chiang Mai wurde es Zeit für mich nach Laos zu fahren. Mo hatte bereits seinen Flug nach Singapur gebucht und reiste am gleichen Tag ab.
Bye Mo, good luck in Singapur with your Jobs.
Mit dem Mini Bus ging es erstmal nach Chiang Rai (nicht Mai ;-))
Alte Reisebegleiter sind weg, neue saßen schon im Bus. Roy und Mike aus Holland hatten den selben Weg nach Luang Prabang und planten ebenfalls mit dem Slow Boat den Mekong zu reisen. In einer einstündigen Pause in Chiang Rai könnten wir uns noch den weißen Tempel der Stadt ansehen bevor es dann an die Grenze zu Laos weiter ging. Das Visum für Laos kostet 30 US Dollar und ist für 30 Tage gültig. Mal schauen ob es sich lohnt. Noch an der Grenze lernte ich Ana, Daniel, Barbara und das Pärchen Anna und Guido aus Südamerika kennen welches auf Hochzeitsreise ist.
Reisepass und Geld abgegeben und keine 10 min. später hatte ich das Visum. Wir führen dann noch zwei Stunden in Landes innere wo wir abends erstmal in ein Hinterhof Hostel eincheckten. Einzel Zimmer mit eigenem Bad und Klima für 2 Euro. Das beginnt ja schon mal günstig. Am nächsten Morgen ging es gleich aufs Boot. Bis zum letzten Sitzplatz voll belegt. Ja es wurde etwas eng auf dem Boot aber dafür freute ich mich auf die Tour. Der Fluss war noch nicht der Mekong aber nach 2 Stunden waren wir auf dem Mekong und genossen die Schöne Landschaft. Nach etwa 6 Stunden kammen wir in einem kleinen Dörfchen an, wo wir alle anderen gleich eine Übernachtung suchten. Plötzlich sah ich Sun (alias Sunflower) eine Chinesin die mit mir und Mo in Chiang Mai im selben Hostel war.
Ich teile mir mit Sun und Barbara das Zimmer und wir gingen abends in größerer Runde noch lecker essen und unterhielten uns über unsere Reise und Pläne.
Am nächsten Morgen ging es wieder mit dem Boat weiter. 7 Stunden später waren wir in Luang Prabang angekommen.
Nach zwei Tagen in Chiang Mai wurde es Zeit für mich nach Laos zu fahren. Mo hatte bereits seinen Flug nach Singapur gebucht und reiste am gleichen Tag ab.
Bye Mo, good luck in Singapur with your Jobs.
Mit dem Mini Bus ging es erstmal nach Chiang Rai (nicht Mai ;-))
Alte Reisebegleiter sind weg, neue saßen schon im Bus. Roy und Mike aus Holland hatten den selben Weg nach Luang Prabang und planten ebenfalls mit dem Slow Boat den Mekong zu reisen. In einer einstündigen Pause in Chiang Rai könnten wir uns noch den weißen Tempel der Stadt ansehen bevor es dann an die Grenze zu Laos weiter ging. Das Visum für Laos kostet 30 US Dollar und ist für 30 Tage gültig. Mal schauen ob es sich lohnt. Noch an der Grenze lernte ich Ana, Daniel, Barbara und das Pärchen Anna und Guido aus Südamerika kennen welches auf Hochzeitsreise ist.
Reisepass und Geld abgegeben und keine 10 min. später hatte ich das Visum. Wir führen dann noch zwei Stunden in Landes innere wo wir abends erstmal in ein Hinterhof Hostel eincheckten. Einzel Zimmer mit eigenem Bad und Klima für 2 Euro. Das beginnt ja schon mal günstig. Am nächsten Morgen ging es gleich aufs Boot. Bis zum letzten Sitzplatz voll belegt. Ja es wurde etwas eng auf dem Boot aber dafür freute ich mich auf die Tour. Der Fluss war noch nicht der Mekong aber nach 2 Stunden waren wir auf dem Mekong und genossen die Schöne Landschaft. Nach etwa 6 Stunden kammen wir in einem kleinen Dörfchen an, wo wir alle anderen gleich eine Übernachtung suchten. Plötzlich sah ich Sun (alias Sunflower) eine Chinesin die mit mir und Mo in Chiang Mai im selben Hostel war.
Ich teile mir mit Sun und Barbara das Zimmer und wir gingen abends in größerer Runde noch lecker essen und unterhielten uns über unsere Reise und Pläne.
Am nächsten Morgen ging es wieder mit dem Boat weiter. 7 Stunden später waren wir in Luang Prabang angekommen.
Dienstag, 4. November 2014
das kleine Dörfchen Pai
Pai, noch nie gehört bevor ich meine Reise plante. In Chiang Mai und Bangkok hörte ich von vielen Backpackern Pai. Dank Google konnte ich vorab paar Bilder ansehen und wusste da will ich auch hin. Kristina, Mo,Diego und ich waren uns schon früh einig, dass wir da hin wollen. Gemeinsam buchten wir unsere Tickets und setzen uns in den Mini-Bus und führen keine vier Stunden in die Berge Nord Thailands. Vor Ort suchten wir erstmal eine preiswerte Übernachtung. Wir wollten in Bungalows, dass hatten wir vornherein ausgemacht. Jedoch nach dem Festival wollten das auch viele andere Backpacker. Eine Buchung vorab hätte uns mehr gebracht. Naja zu spät.
Durch eine Guten Tipp von einem Thai fanden wir eine schöne kleine Bungalow Anlage für uns vier. Mo mit Diego und Kristina und ich bezogen unsere kleinen Häuschen und entspannten uns kurz bevor es direkt in eine der zwei Hauptstraße ging. Kneipenschluss um 0:00 Uhr, was den hier los? Also ging es mal wieder in einen offenen Tanzclub. Mir war jedoch nicht nach Spaß und Freude... Ab ins Bett.
Für den Abend planten wir in kleiner Runde, dass wir nur kurz in meinen 30ten Geburtstag rein feiern und dafür meinen Geburtstag richtig rausfeiern. Oh ja ich bin jetzt dreißig!!!
Tja es wurde doch nichts draus und die geplante kurze Nacht ging bis 7 Uhr morgens. Pläne ändern sich halt. Dieser Satz wird mich glaub noch öfters begleiten.
Um 0:00 Uhr saßen wir vier und noch zehn anderen Leute in Runde zusammen und stießen mit Tequila auf meinen Geburtstag an. Ich bekam von Kristina ein leeres Büchlein als Geschenk welches mich an Thailand erinnern sollte. Dieses war jedoch leer und ich beschloss Glückwünsche in allen Sprachen zu sammeln. :-)
Ok es ist nicht voll geworden aber es wird immer an meinen 30ten Geburtstag erinnern. Vielen Dank Kristina. Nach mehreren Ortswechsel in der Hauptstraße endete der Abend der anderen in einer Reggae Bar. Für mich war die Nacht noch nicht vorbei und ich lernte noch Victoria aus Deutschland kennen. Was dann passiert behalte ich für mich.....
Am nächsten Tag leihten Diego und ich uns Motorräder aus und machten eine kleine Tour. Leider mussten wir bereits nach 5 Minuten eine Pause einlegen da die Polizei uns anhielt. Wir wussten bereits warum. Fahren ohne Helm ist auch in Thailand verboten. Nach Bezahlung von 200 Baht (ca. 4,90 €) und mit Helmen durften wir unsere Tour zu einem Wasserfall und dem Pai Canyon fortsetzen. Wunderschöne Aussicht mit einem tollen Sonnenuntergang. Mo musste erst noch seinen Rausch ausschlafen und Kristina war noch nie Roller im Ausland gefahren.
Abends ging es erneut auf Tour da ich immer noch Geburtstag hab.
Am nächsten Tag wurde es wieder Zeit für eine Roller Tour. Wir führen auf eine Elefanten Farm, zu Wasserfällen und zum weißen Buddha. Dort legt ich eine Pause ein um an meinen verstorben Opa zu denken.
In Pai hatte ich dann gemerkt, wo will ich den als nächstes hin? Nach Pai kommt von Thailand nichts mehr. Ich wusste bereits das sich die Wege von der Gruppe trennen werden. Was ist mein nächster Schritt: Laos, Kambodscha, Vietnam oder gehe ich einen ganz anderen Weg weiter? Warum nicht Indonesien? Gedanken über Gedanken, gehe ich alleine weiter oder schließe ich mich einem Weg der anderen an. In meinem Kopf herrschte Chaos.
Kristina beschloss weiter nach Laos zu reisen. Sollte ich mit? Ich entschied mich erstmal noch in Pai zu bleiben um mir Gedanken über mich zu machen. Bungalow für mich allein. Das gönnte ich mir jetzt da ich ja weiterhin nicht wusste wohin ich will....
Nach zwei Tagen trat ich mir wieder selbst in den Hintern. Ok, ich reise alleine weiter den auch so toll die beiden Jungs und Kristina sind, es ist meine Reise und mein Weg wird sich zeigen. Ich habe noch ganze 6 Wochen bevor mein Flug nach Australien geht. Also los geht's.
Als ich für mich dies beschlossen hab, sagte Diego mir und Mo, dass er in Pai bleibt und für 10 Tage ins Kloster zum meditieren geht. Klasse, aber 10 Tage? Die Südamerika sind ja nicht dafür bekannt "Still zu sein". Es ist Diego's Entscheidung und seine Reise. Ich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen und hoffe das er es durchhält. Da waren nur noch Mo und ich. Wir beschlossen erstmal zurück nach Chiang Mai zufahren, den Mo musste in 4 Tagen das Land verlassen (Visum läuft aus). Ich hatte bereits für mich entschieden, dass auch ich nach Laos gehen werde. Bye Bye Pai. Wir kehrten also erstmal zurück nach Chiang Mai.
Durch eine Guten Tipp von einem Thai fanden wir eine schöne kleine Bungalow Anlage für uns vier. Mo mit Diego und Kristina und ich bezogen unsere kleinen Häuschen und entspannten uns kurz bevor es direkt in eine der zwei Hauptstraße ging. Kneipenschluss um 0:00 Uhr, was den hier los? Also ging es mal wieder in einen offenen Tanzclub. Mir war jedoch nicht nach Spaß und Freude... Ab ins Bett.
Für den Abend planten wir in kleiner Runde, dass wir nur kurz in meinen 30ten Geburtstag rein feiern und dafür meinen Geburtstag richtig rausfeiern. Oh ja ich bin jetzt dreißig!!!
Tja es wurde doch nichts draus und die geplante kurze Nacht ging bis 7 Uhr morgens. Pläne ändern sich halt. Dieser Satz wird mich glaub noch öfters begleiten.
Um 0:00 Uhr saßen wir vier und noch zehn anderen Leute in Runde zusammen und stießen mit Tequila auf meinen Geburtstag an. Ich bekam von Kristina ein leeres Büchlein als Geschenk welches mich an Thailand erinnern sollte. Dieses war jedoch leer und ich beschloss Glückwünsche in allen Sprachen zu sammeln. :-)
Ok es ist nicht voll geworden aber es wird immer an meinen 30ten Geburtstag erinnern. Vielen Dank Kristina. Nach mehreren Ortswechsel in der Hauptstraße endete der Abend der anderen in einer Reggae Bar. Für mich war die Nacht noch nicht vorbei und ich lernte noch Victoria aus Deutschland kennen. Was dann passiert behalte ich für mich.....
Am nächsten Tag leihten Diego und ich uns Motorräder aus und machten eine kleine Tour. Leider mussten wir bereits nach 5 Minuten eine Pause einlegen da die Polizei uns anhielt. Wir wussten bereits warum. Fahren ohne Helm ist auch in Thailand verboten. Nach Bezahlung von 200 Baht (ca. 4,90 €) und mit Helmen durften wir unsere Tour zu einem Wasserfall und dem Pai Canyon fortsetzen. Wunderschöne Aussicht mit einem tollen Sonnenuntergang. Mo musste erst noch seinen Rausch ausschlafen und Kristina war noch nie Roller im Ausland gefahren.
Abends ging es erneut auf Tour da ich immer noch Geburtstag hab.
Am nächsten Tag wurde es wieder Zeit für eine Roller Tour. Wir führen auf eine Elefanten Farm, zu Wasserfällen und zum weißen Buddha. Dort legt ich eine Pause ein um an meinen verstorben Opa zu denken.
In Pai hatte ich dann gemerkt, wo will ich den als nächstes hin? Nach Pai kommt von Thailand nichts mehr. Ich wusste bereits das sich die Wege von der Gruppe trennen werden. Was ist mein nächster Schritt: Laos, Kambodscha, Vietnam oder gehe ich einen ganz anderen Weg weiter? Warum nicht Indonesien? Gedanken über Gedanken, gehe ich alleine weiter oder schließe ich mich einem Weg der anderen an. In meinem Kopf herrschte Chaos.
Kristina beschloss weiter nach Laos zu reisen. Sollte ich mit? Ich entschied mich erstmal noch in Pai zu bleiben um mir Gedanken über mich zu machen. Bungalow für mich allein. Das gönnte ich mir jetzt da ich ja weiterhin nicht wusste wohin ich will....
Nach zwei Tagen trat ich mir wieder selbst in den Hintern. Ok, ich reise alleine weiter den auch so toll die beiden Jungs und Kristina sind, es ist meine Reise und mein Weg wird sich zeigen. Ich habe noch ganze 6 Wochen bevor mein Flug nach Australien geht. Also los geht's.
Als ich für mich dies beschlossen hab, sagte Diego mir und Mo, dass er in Pai bleibt und für 10 Tage ins Kloster zum meditieren geht. Klasse, aber 10 Tage? Die Südamerika sind ja nicht dafür bekannt "Still zu sein". Es ist Diego's Entscheidung und seine Reise. Ich drücke ihm auf jeden Fall die Daumen und hoffe das er es durchhält. Da waren nur noch Mo und ich. Wir beschlossen erstmal zurück nach Chiang Mai zufahren, den Mo musste in 4 Tagen das Land verlassen (Visum läuft aus). Ich hatte bereits für mich entschieden, dass auch ich nach Laos gehen werde. Bye Bye Pai. Wir kehrten also erstmal zurück nach Chiang Mai.
Samstag, 1. November 2014
Lantern Festival in Chiang Mai
Chiang Mai gehört zu den größten Städten Thailands. Wir merkten sofort, dass das Klima ganz anders als in Bangkok bzw. der Süden Thailands ist. Warm war es trotzdem aber etwas kühler als sonst. Wir suchten sofort ein Hostel und fanden schon bald eins. Auf dem ersten Blick echt nicht schlecht. Der Innenbereich sah aus wie ein Gefängnis und wir fühlten uns sicher ;-)
Nach den ganzen Partys in Bangkok wurde es mal wieder Zeit etwas Geld zu sparen. Daher wählten wir ein drei Bett Doorm mit Ventilator statt mit einer Klimaanlage. Ich legte meinen Rucksack ins Zimmer und schaute gleich wo das Immigration Office in Chiang Mai ist. Den ich musste offiziell das Land in vier Tagen verlassen. Da dies auch noch am Wochenende wäre blieb mir nur der nächste Tag um ein neues Visum für Thailand zu verlängern. Wow ich bin SCHON fast 30 Tage im Land. Die Zeit vergeht mega schnell.....
Visum Verlängerung kostet 1900 Baht (ca. 45 Euro) für weitere 30 Tage. Alternative gibt es noch die Möglichkeit einen Visa-Run nach Laos zumachen, welches günstiger ist. Chiang Mai ist ein guter Ort dafür aber mir fehlten unter anderem die Lust, das Wissen wohin ich muss und etwas die Zeit. Naja dann gehe ich lieber den offiziellen Weg.
Meine geplante Aufsteh Zeit (8:30 Uhr) hab ich leider am nächsten Morgen nicht geschafft. Es lag nicht am Wecker ;-)
Um 11:30 Uhr war ich dann am Immigration Office angekommen und durfte erstmal ein Formular ausfüllen und eine Wartenummer ziehen. Oje ich hätte schon um 9 Uhr da sein sollen. So viele Leute, die vor mir da waren. Dann auch noch die Mittagspause, die die Thais bis auf die letzte Minute machen, verlängerten meine Wartezeit umso mehr.
Um 15:45 Uhr war ich endlich dran mein Formular und meinen Pass abzugeben. Dann hieß es wieder warten.... 16:15 Uhr wurde mein Name aufgerufen und ich erhielt mein Visum. Hätte das an diesem Tag nicht geklappt, wäre ich noch am gleichen Tag auf dem Landweg nach Laos gereist. Was lernte ich daraus, immer wieder auf das Datum und den Tag achten.
Auf dem Heimweg spazierte ich an einem Park vorbei wo ich plötzlich Kristina zufällig getroffen hab. Sie war gerade auf Geocaching Tour und ebenfalls in diesem Park. Thailand ist doch echt ein Dorf.
Wir quatschen etwas und verabredeten uns für den nächsten Abend. Mein heutiger Abend war schon verplant für Franziska. Wer ist Franziska fragt ihr euch?
Franziska ist meine dritte Reisepartnerin mit der ich zwar für Neuseeland verabredet bin und unsere Südostasien Routen nicht zusammen passten. Franziska hatte vor zwei Wochen einen schweren Roller Unfall in Thailand und musste täglich ins Krankenhaus zum Verbandswechsel. Daher stockte ihre weitere Reiseplanung um fast einen ganzen Monat.
Abends ging ich mit Mo und Diego auf die Partymeile von Chiang Mai. Mo war mit paar Jungs von seiner Krabi Reise verabredet und auch Diego hatte einen Freund dort hingerufen. Ich treffte mich mit Franziska ebenfalls dort und wir quatschen etwas über unseren bisherigen Wege. Auch Kristina war mit paar Leuten von ihrem Hostel dort und noch paar alte Gesichter aus Bangkok sowie Herman aus Argentinien den ich in Melaka kennengelernt hab. Wir tanzten dann die Nacht im Club durch und hatten sehr viel Spaß.
Warum wir alle und unsere Freunde/Reisebegleiter zur gleichen Zeit in Chiang Mai sind lag daran, dass das traditionelle Lantern Festival bevor stand. Das Datum wird immer erst so spät wie möglich bekannt gegeben, da dieses nur an einem Tag für die Thais bestimmt ist. Touristen dürfen natürlich auch hin. Es soll halt eher klein gehalten werden und kein Touristenattraktion werden. Für die Touristen selbst gibt es das offizielle Lantern Festival "Loi Krathong" welches drei Tage geht und zwei Wochen später stattfindet.
Das traditionelle Lantern Festival war bereits am nächsten Tag drauf und wir Jungs warteten mittags in der Lobby des Hostels auf zwei Mädels die wir aus Bangkok kannten. Nach zwei Stunden war uns bewusst, wir wurden versetzt und hatten keine Mitfahrmöglich mehr. Das Festival war ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt.
Wir wollten gerade los, als zwei Mädels aus Deutschland uns ansprachen und fragten ob wir ebenfalls zum Festival wollen! Was für ein Zufall, wir waren zu fünft und passend für ein Taxi (Tuk Tuk). Direkt darauf führen wir aus Chiang Mai raus und waren wie viele im Stau :-)
Nach ca 2 Stunden waren wir endlich dort und liefen im Schneckentempo mit allen anderen zum Hauptplatz des Festivals. Da es sich hierbei um einen Buddhistischen Platz bestand Drinkverbot sowie für Frauen Bedeckung der Arme und Beine.
Jeder kaufte sich eine Laterne für sich und zwei große Laternen für die Mädels und uns. Eine feste Uhrzeit für den Start der Laternen für alle Besucher des Festivals gibt es nicht. Wir schauten dauerhaft in den Himmel den immer wieder stiegen die Laternen noch. Wir hörten das um etwa 23 Uhr alle hoch gehen aber erst wenn der Buddha "Chef" sein Segen gibt. Wir lauschten Ihm zu, verstanden aber nur "Bahnhof" als plötzlich jemand übers Mikrophon was sagte.
Alle startklaren Laterne stiegen hoch. So was schönes hab ich schon lange nicht mehr gesehen. In diesem Moment wünschte ich mir meine Familie und Freunde bei mir.....
Wir fingen dann mit unseren Laternen einzel an und jeder wünschte sich was bevor diese hinauf stiegen.
Dann hörten wir wieder diese Stimme im Mikrophon und machten unsere großen Laternen an. Auf dem Video könnt ihr diese sehen. In mitten der tausenden Laternen wurde noch ein Feuerwerk gezündet und mir kam sogar eine Träne.
Erster Tag mit Heimweh, erster Tag an dem ich in mitten von tausend Leuten auch einsam fühlte... das war ich aber nicht und das wusste ich.
Wir schauten noch minutenlang in den Himmel den ein Ende gab es nicht, wie auch wenn immer welche aufgestiegen und man sich immer mehr Laternen kaufen kann.
Die Zeit verging und wir wollten gerade los, als plötzlich Kristina erneut vor mir stand. Sie war mir Joann und Orazio auf dem Festival (die beiden vom Half Moon Festival von Koh Phangan). Ich glaubte in diesem Moment, Sie hat mich verwanzt ;-)
Für uns fünf wurde es dann Zeit zurück zugehen da wir nach einem Tuk Tuk schauen mussten bevor alle Leute auf einmal gehen wollen.
Ich winke einem Fahrer mit fünf als Handfläche und er stoppte vor mir. Alles klar wir können einsteigen. Leider war das Fahrzeug eher voll daher könnten drei Platz nehmen und zwei dürften eine Stunde hinten (draußen) stehen. Ich hatte das Vergnügen (siehe Foto ;-))
Wir gingen Nachts noch was Essen (schlimmstes Essen bisher) bevor es zurück ins Hostel ging.
Am nächste Tag schlenderten wir durch die Altstadt und den Lebensmittel Markt wo ich das erste mal Schildkröten sah. :-( Die Thais essen Schildkröten!
Abends saßen wir mit anderen Backpackern in der Lobby als ich plötzlich einen Anruf aus Deutschland erhielt. Anruf aus Deutschland heißt nichts Gutes da ich bisher nur per Social Networks kommuniziert habe.
Eins der zwei Gründe warum ich meine Reise abbrechen würde ist eingetroffen.
Mein Opa ist verstorben...
Mir flogen tausend Sachen durch den Kopf (Heim nach Hause, direkt nach Polen fliegen, mein Oma, meine Mama etc...). Nachdem ich mit meiner Familie gesprochen habe, musste ich es erstmal alles sacken lassen.
Ich erzählte den beiden Jungs von dem Tot meines Opas jedoch auf deutsch. Die schauten sich nur an und verstanden nur, dass was schlimmes passiert ist. In dem Moment hab ich erst realisiert, dass ich es den beiden auf englisch sagen sollte. In dem Moment war ich froh nicht allein zu sein.
Nach einer schlaflosen Nacht mit vielen vielen Gedanken beschloss ich meine Reise fortzusetzen. Wir machten uns auf den Weg in die Berge von Nordthailands in das Dörfchen Pai.
Nach den ganzen Partys in Bangkok wurde es mal wieder Zeit etwas Geld zu sparen. Daher wählten wir ein drei Bett Doorm mit Ventilator statt mit einer Klimaanlage. Ich legte meinen Rucksack ins Zimmer und schaute gleich wo das Immigration Office in Chiang Mai ist. Den ich musste offiziell das Land in vier Tagen verlassen. Da dies auch noch am Wochenende wäre blieb mir nur der nächste Tag um ein neues Visum für Thailand zu verlängern. Wow ich bin SCHON fast 30 Tage im Land. Die Zeit vergeht mega schnell.....
Visum Verlängerung kostet 1900 Baht (ca. 45 Euro) für weitere 30 Tage. Alternative gibt es noch die Möglichkeit einen Visa-Run nach Laos zumachen, welches günstiger ist. Chiang Mai ist ein guter Ort dafür aber mir fehlten unter anderem die Lust, das Wissen wohin ich muss und etwas die Zeit. Naja dann gehe ich lieber den offiziellen Weg.
Meine geplante Aufsteh Zeit (8:30 Uhr) hab ich leider am nächsten Morgen nicht geschafft. Es lag nicht am Wecker ;-)
Um 11:30 Uhr war ich dann am Immigration Office angekommen und durfte erstmal ein Formular ausfüllen und eine Wartenummer ziehen. Oje ich hätte schon um 9 Uhr da sein sollen. So viele Leute, die vor mir da waren. Dann auch noch die Mittagspause, die die Thais bis auf die letzte Minute machen, verlängerten meine Wartezeit umso mehr.
Um 15:45 Uhr war ich endlich dran mein Formular und meinen Pass abzugeben. Dann hieß es wieder warten.... 16:15 Uhr wurde mein Name aufgerufen und ich erhielt mein Visum. Hätte das an diesem Tag nicht geklappt, wäre ich noch am gleichen Tag auf dem Landweg nach Laos gereist. Was lernte ich daraus, immer wieder auf das Datum und den Tag achten.
Auf dem Heimweg spazierte ich an einem Park vorbei wo ich plötzlich Kristina zufällig getroffen hab. Sie war gerade auf Geocaching Tour und ebenfalls in diesem Park. Thailand ist doch echt ein Dorf.
Wir quatschen etwas und verabredeten uns für den nächsten Abend. Mein heutiger Abend war schon verplant für Franziska. Wer ist Franziska fragt ihr euch?
Franziska ist meine dritte Reisepartnerin mit der ich zwar für Neuseeland verabredet bin und unsere Südostasien Routen nicht zusammen passten. Franziska hatte vor zwei Wochen einen schweren Roller Unfall in Thailand und musste täglich ins Krankenhaus zum Verbandswechsel. Daher stockte ihre weitere Reiseplanung um fast einen ganzen Monat.
Abends ging ich mit Mo und Diego auf die Partymeile von Chiang Mai. Mo war mit paar Jungs von seiner Krabi Reise verabredet und auch Diego hatte einen Freund dort hingerufen. Ich treffte mich mit Franziska ebenfalls dort und wir quatschen etwas über unseren bisherigen Wege. Auch Kristina war mit paar Leuten von ihrem Hostel dort und noch paar alte Gesichter aus Bangkok sowie Herman aus Argentinien den ich in Melaka kennengelernt hab. Wir tanzten dann die Nacht im Club durch und hatten sehr viel Spaß.
Warum wir alle und unsere Freunde/Reisebegleiter zur gleichen Zeit in Chiang Mai sind lag daran, dass das traditionelle Lantern Festival bevor stand. Das Datum wird immer erst so spät wie möglich bekannt gegeben, da dieses nur an einem Tag für die Thais bestimmt ist. Touristen dürfen natürlich auch hin. Es soll halt eher klein gehalten werden und kein Touristenattraktion werden. Für die Touristen selbst gibt es das offizielle Lantern Festival "Loi Krathong" welches drei Tage geht und zwei Wochen später stattfindet.
Das traditionelle Lantern Festival war bereits am nächsten Tag drauf und wir Jungs warteten mittags in der Lobby des Hostels auf zwei Mädels die wir aus Bangkok kannten. Nach zwei Stunden war uns bewusst, wir wurden versetzt und hatten keine Mitfahrmöglich mehr. Das Festival war ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt.
Wir wollten gerade los, als zwei Mädels aus Deutschland uns ansprachen und fragten ob wir ebenfalls zum Festival wollen! Was für ein Zufall, wir waren zu fünft und passend für ein Taxi (Tuk Tuk). Direkt darauf führen wir aus Chiang Mai raus und waren wie viele im Stau :-)
Nach ca 2 Stunden waren wir endlich dort und liefen im Schneckentempo mit allen anderen zum Hauptplatz des Festivals. Da es sich hierbei um einen Buddhistischen Platz bestand Drinkverbot sowie für Frauen Bedeckung der Arme und Beine.
Jeder kaufte sich eine Laterne für sich und zwei große Laternen für die Mädels und uns. Eine feste Uhrzeit für den Start der Laternen für alle Besucher des Festivals gibt es nicht. Wir schauten dauerhaft in den Himmel den immer wieder stiegen die Laternen noch. Wir hörten das um etwa 23 Uhr alle hoch gehen aber erst wenn der Buddha "Chef" sein Segen gibt. Wir lauschten Ihm zu, verstanden aber nur "Bahnhof" als plötzlich jemand übers Mikrophon was sagte.
Alle startklaren Laterne stiegen hoch. So was schönes hab ich schon lange nicht mehr gesehen. In diesem Moment wünschte ich mir meine Familie und Freunde bei mir.....
Wir fingen dann mit unseren Laternen einzel an und jeder wünschte sich was bevor diese hinauf stiegen.
Dann hörten wir wieder diese Stimme im Mikrophon und machten unsere großen Laternen an. Auf dem Video könnt ihr diese sehen. In mitten der tausenden Laternen wurde noch ein Feuerwerk gezündet und mir kam sogar eine Träne.
Erster Tag mit Heimweh, erster Tag an dem ich in mitten von tausend Leuten auch einsam fühlte... das war ich aber nicht und das wusste ich.
Wir schauten noch minutenlang in den Himmel den ein Ende gab es nicht, wie auch wenn immer welche aufgestiegen und man sich immer mehr Laternen kaufen kann.
Die Zeit verging und wir wollten gerade los, als plötzlich Kristina erneut vor mir stand. Sie war mir Joann und Orazio auf dem Festival (die beiden vom Half Moon Festival von Koh Phangan). Ich glaubte in diesem Moment, Sie hat mich verwanzt ;-)
Für uns fünf wurde es dann Zeit zurück zugehen da wir nach einem Tuk Tuk schauen mussten bevor alle Leute auf einmal gehen wollen.
Ich winke einem Fahrer mit fünf als Handfläche und er stoppte vor mir. Alles klar wir können einsteigen. Leider war das Fahrzeug eher voll daher könnten drei Platz nehmen und zwei dürften eine Stunde hinten (draußen) stehen. Ich hatte das Vergnügen (siehe Foto ;-))
Wir gingen Nachts noch was Essen (schlimmstes Essen bisher) bevor es zurück ins Hostel ging.
Am nächste Tag schlenderten wir durch die Altstadt und den Lebensmittel Markt wo ich das erste mal Schildkröten sah. :-( Die Thais essen Schildkröten!
Abends saßen wir mit anderen Backpackern in der Lobby als ich plötzlich einen Anruf aus Deutschland erhielt. Anruf aus Deutschland heißt nichts Gutes da ich bisher nur per Social Networks kommuniziert habe.
Eins der zwei Gründe warum ich meine Reise abbrechen würde ist eingetroffen.
Mein Opa ist verstorben...
Mir flogen tausend Sachen durch den Kopf (Heim nach Hause, direkt nach Polen fliegen, mein Oma, meine Mama etc...). Nachdem ich mit meiner Familie gesprochen habe, musste ich es erstmal alles sacken lassen.
Ich erzählte den beiden Jungs von dem Tot meines Opas jedoch auf deutsch. Die schauten sich nur an und verstanden nur, dass was schlimmes passiert ist. In dem Moment hab ich erst realisiert, dass ich es den beiden auf englisch sagen sollte. In dem Moment war ich froh nicht allein zu sein.
Nach einer schlaflosen Nacht mit vielen vielen Gedanken beschloss ich meine Reise fortzusetzen. Wir machten uns auf den Weg in die Berge von Nordthailands in das Dörfchen Pai.
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Tagesausflug nach Ayutthaya und Horror Trip nach Chiang Mai
Wenn man in Bangkok ist muss man auch einen Ausflug nach Ayutthaya machen. Die ehemalige Hauptstadt liegt eine Stunde Fahrt von Bangkok entfernt. Nach dem Kristina uns verlassen hat, um nach Chiang Mai zu fahren beschlossen Tobias, Mo, Diego und ich einen Tag nach Ayutthaya zu fahren bevor wir in den Norden Thailands reisen. Die Fahrt mit dem Zug verlief gut, da wir Sitzplätze hatten, dass ist nicht immer so ;-) . Angekommen beschlossen wir gleich uns Fahrräder auszuleihen um die Tempel Anlage in paar Stunden anzusehen da wir etwas spät angekommen bzw. losgefahren sind. Habe leider nicht viele Bilder da mein Akku nicht aufgeladen war. Bilder von den Jungs folgen noch.
Geplant war, dass wir erst am nächsten Tag weiter Reisen, jedoch war die Stadt selbst nicht sehr "schön". Mo, Diego und ich entschieden noch nachts mit dem Zug nach Chiang Mai zu fahren. Tobias war am Nachmittag bereits nach Bangkok zurück gefahren, da Thailand für Ihn zu ende war. Zwei Tage später saß er bereits im Flieger nach Australien. Wir sehen uns in Down Under wieder!!!
Unsere Auswahl der Zugklassen war sehr klein. First Class (sehr teuer mit Schlafplatz) oder Dritte Klasse (Sitzplatz garantiert und das für 7 Euro).
Wir beschlossen die Dritte Klasse zunehmen und die 13 stündige Fahrt nach Chiang Mai mit Schlaf auszuhalten. Wir hörten bereits von anderen Reisenden, dass die Dritte Klasse sehr anstrengend werden kann. Um 23 Uhr kam dann der Zug.
Voll gepackt mit Trinken und Snacks stiegen wir ein und suchten unsere Plätze. Da der Zug aus Bangkok kam war dieser etwas voll. Unsere Plätze waren besetzt von Thai die schliefen oder sich zu zweit einen Platz teilten. Nach mehren Gesprächsversuchen schafften wir es endlich Platz zunehmen. Juhu Fensterplatz würde ich jetzt sagen aber ein dauerhaftes offenes Fenster, ist Horror.
Drei Ventilatoren für ein ganzes Abteil, keine Klima, kein Platz für unsere Rucksäcke, unbequeme Sitze und helles Licht. Oh mein Gott!!!
Wir schauten gefühlte 100 mal auf die Uhr und waren froh wenn wieder eine Stunde verging. Mittags in Chiang Mai waren wir drei uns einig, nie mehr Dritte Klasse.
Geplant war, dass wir erst am nächsten Tag weiter Reisen, jedoch war die Stadt selbst nicht sehr "schön". Mo, Diego und ich entschieden noch nachts mit dem Zug nach Chiang Mai zu fahren. Tobias war am Nachmittag bereits nach Bangkok zurück gefahren, da Thailand für Ihn zu ende war. Zwei Tage später saß er bereits im Flieger nach Australien. Wir sehen uns in Down Under wieder!!!
Unsere Auswahl der Zugklassen war sehr klein. First Class (sehr teuer mit Schlafplatz) oder Dritte Klasse (Sitzplatz garantiert und das für 7 Euro).
Wir beschlossen die Dritte Klasse zunehmen und die 13 stündige Fahrt nach Chiang Mai mit Schlaf auszuhalten. Wir hörten bereits von anderen Reisenden, dass die Dritte Klasse sehr anstrengend werden kann. Um 23 Uhr kam dann der Zug.
Voll gepackt mit Trinken und Snacks stiegen wir ein und suchten unsere Plätze. Da der Zug aus Bangkok kam war dieser etwas voll. Unsere Plätze waren besetzt von Thai die schliefen oder sich zu zweit einen Platz teilten. Nach mehren Gesprächsversuchen schafften wir es endlich Platz zunehmen. Juhu Fensterplatz würde ich jetzt sagen aber ein dauerhaftes offenes Fenster, ist Horror.
Drei Ventilatoren für ein ganzes Abteil, keine Klima, kein Platz für unsere Rucksäcke, unbequeme Sitze und helles Licht. Oh mein Gott!!!
Wir schauten gefühlte 100 mal auf die Uhr und waren froh wenn wieder eine Stunde verging. Mittags in Chiang Mai waren wir drei uns einig, nie mehr Dritte Klasse.
Dienstag, 28. Oktober 2014
Bangkok's Nächte
Angekommen ging es erstmal in den Mc Donalds für einen Kaffee. Wir hatten keine andere Wahl, den um 6 Uhr ein Hostel zu finden bringt nichts. Dann hieß es Bye Bye für die drei Mädels aus Holland den diese reisten getrennt nach Nordthailand, Vietnam und Kambodscha weiter. Bangkok ist halt ein der beste Ort von wo man weiter geht. Kristina, Mo, Tobias und ich suchten ab 8 Uhr ein Hostel welches wir auch direkt fanden (Khaoson Immjai Guesthouse). Falls jemand von euch nach Bangkok geht, merkt euch den Namen. Es lohnt sich. Nach einem mittags Schlaf ging es abends darauf gleich auf die berühmte Khoa Son Road. Strassen essen, Bars, Restaurants, Massage Studios, Klamottenläden etc... Ich mag es dort. Hat seinen "eigenen Charme".
Wer in Bangkok schon mal war, weiß dass man sehr oft von den Thai's angesprochen wird. "Hello my Friend, you need an Suit, very cheap". Ich glaub, ich habe den Satz an einem Tag hundert mal gehört. Aufdringlich sind die nicht aber lästig. Mit der Zeit merkt wann selbst, wie man am besten ausweicht und nicht in ein Gespräch gezogen wird.
Mittags liefen oder führen (Tuk Tuks) wir paar Sehenswürdigkeiten an. Abends zogen wir durch die Straßen Bangkok's. Auf vielen Partys war ich ja bis her nicht gerade und jetzt kam der Punkt für Party Urlaub. Im Hostel und im Zimmer kamen wir sehr schnell in Kontakt mit den anderen Backpackern.
Nach zwei Tagen stand Kristinas Geburtstag an. Wir (14 Leute) machten uns auf den Weg zum feiern und tanzten bis morgens in den Bars. Bei einer kleinen Tanz Pause sahen wir einen Verkaufsstand mit Insekten. Ich bzw. wir probierten ein paar Insekten unter anderem Skorpione, Maden, Grashüpfer, Heuschrecken, Kakerlaken etc.
Mein Favorit ist die Heuschrecke ohne Kopf und ohne Beine ;-)
Ich denke die Bilder sprechen für sich...
Die Tage in Bangkok vergingen wie im Flug und statt 2 Tage zu bleiben wurden es 5 Tage.
Nach dem Motto/Spruch: Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas.
Daher ist der Beitrag von Bangkok kurz gehalten ;-)
Half Moon Party auf Koh Phangan
Schweren Herzens verließen wir Koh Tao. Unsere Fähre nach Koh Phangan brauchte keine zwei Stunden und für 5 Euro mega günstig. Wir würden Vorort erneut von mehrere Taxi Fahrern angesprochen wo wir hin wollen. Aber dieses Mal wussten wir den Namen des Hostel, den Kristina war bereits einen Tag früher angekommen und so konnten wir direkt hin laufen. 15 min mit schwerem Gepäck bei 34 Grad. Ich fühlte mich dermaßen fertig und konnte gar nicht so richtig glauben, dass man ein Shirt so schnell voll schwitzen kann. Nach 10 Tagen ohne Rucksack (da wir ja auf Koh Tao immer am selben Ort waren) musste ich mich erstmal wieder daran gewöhnen. Nachmittags trafen wir Kristina und gingen erstmal abends schön lecker auf den Straßen Marktessen. Rucksack Reisende gehen nicht in Restaurants. Diese sind auch billig aber es geht noch billiger und auch leckerer.
Abends im Zimmer lernten wir Megan (eine Südkoreanerin aus Kalifornien) und ihre zwei Freunde kennen. Super nettes Mädel und ich konnte Sie mega gut verstehen. Warum ich das hier schreibe, ich werde Megan zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen. Am nächsten Tag war erstmal wieder ein längerer Spaziergang angesagt und das zur einzigsten Minigolf Anlage auf Koh Phangan. Wir sind davon ausgegangen, dass da mehr los ist aber dem war nicht so. Der schwedische Inhaber der Anlage freute sich sehr wieder paar Touristen bei sich zuhaben. Ich glaube wir waren die einzigsten Gäste an diesem Tag. Nach paar Runden Minigolf machten wir uns wieder auf den Rückweg da wir abends wieder verabredet waren. Kristina lernte auf ihrer Reise durchs Couchsurfing in Singapur Joann kennen. Joann war mit ihrem Freund Orazio auf Koh Phangan gekommen um auch Kristina wieder zu treffen. Abends ging es zu fünft wieder auf den Straßen Markt. Joann reist seit mehr als 6 Jahren durch die Welt (mit Pausen) und kennt sich sehr gut in Südostasien aus. Sie zeigte uns essen welches wir nicht kaufen würde weil wir es ja nicht kennen. Unglaublich lecker!
Wir planten bereits den nächsten Tag auf Koh Phangan, den die Half Moon Party im Wald stand bevor. Koh Phangan ist von den drei Insel welche für Partys bekannt und geliebt wird. Sucht mal im Google nach Full oder Half Moon Party nach Bildern ;-)
Leider gibt es aber auch schlechte Meldung von diesen Partys und zwar das Thema Drogen, Vergewaltigungen und Raub. Da wir eine größere Gruppen sind machten wir uns da aber keine Sorgen da wir anständig sind und es bleiben.
Am nächsten Abend war es auch schon soweit. Joann besorgte uns Body Farben den ohne bemalung wollten wir da nicht hin. In unserem Hostel gab es auf der Dachterrasse Schwarzlicht. Idealer Ort um sich zu bemalen. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf dem Weg wo wir dann auf die Minute 0:00 Uhr dort ankamen. Sofort bemerkten wir, dass hier was nicht stimmt. Die Leute verließen die Half Moon Party? Was ist den hier los?
Joann unterhielt sich mit dem Fahrer und sagte uns dann, dass die Party vorbei ist!
Die Polizei hat die Party beendet und das vor 15 min.
Wir sprachen mit paar Leuten die schon früher da waren aber niemand wusste warum. Was aber alle sagten, dass ist nicht das Ende. Ab an den Strand von Haad Rin. Somit wurde aus der Waldparty eine Strandparty.
Dort angekommen dachten wir erst, hier ist ja nichts los aber das lag nur daran das die Leute noch unterwegs waren. Bei etwa tausend Leuten kann das etwas dauern.
Wir feierten, tanzten und sangen bis 5 Uhr morgens und waren unglaublich froh dort gewesen zu sein. Eine unglaubliche Party und ich (wir) haben alles gut überstanden.
Nach einer kurzen Nacht beschlossen wir weiter zuziehen. Kristina hat sich ein Ticket nach Bangkok geholt und Tobias und ich nach Hua Hin. Da Hua Hin auf dem Weg nach Bangkok liegt waren wir drei auf dem gleichen Boot sowie mit dem gleichen Bus unterwegs.
Wir wollten gerade auf zum Pier also uns Mo ansprach. Er war derzeit allein auf Koh Phangan unterwegs und erkundigte sich bei uns nach dem Hostel und unserem weiteren Weg. Nach einem kurzen Gespräch machten wir drei uns gleich in Richtung Pier und Mo ging ins Hostel. Eine Stunde später legte die Fähre ab und konnten uns noch paar Stunden ausruhen, den die Busfahrt wird evtl. anstrengend.
Bei einem kleinen Spaziergang auf dem Boot traf ich überraschenderweise Mo wieder. Er kaufte sich ebenfalls ein Ticket nach Bangkok "Pläne ändern sich halt mal :-)". Auf dem Festland in Surat Thani angekommen mussten wir dann ca. 4 Stunden warten bis der Bus nach Hua Hin und Bangkok kam. Wir saßen da und unterhielten uns mit Mo und drei anderen Mädels aus Holland. Ich hatte irgendwie keine Lust mehr auf Hua Hin (warum nicht auch Bangkok, dachte ich mir). Meine Pro und Contra Liste sagte mir, Bangkok. Tobias war dann gleicher Ansicht und wir änderten 5 Min vor dem Einstieg unsere Ticket. Die Fahrt dauerte ca 8 Stunden und um 6 Uhr morgens waren die endlich in Bangkok in der Khao San Road angekommen.
Abends im Zimmer lernten wir Megan (eine Südkoreanerin aus Kalifornien) und ihre zwei Freunde kennen. Super nettes Mädel und ich konnte Sie mega gut verstehen. Warum ich das hier schreibe, ich werde Megan zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen. Am nächsten Tag war erstmal wieder ein längerer Spaziergang angesagt und das zur einzigsten Minigolf Anlage auf Koh Phangan. Wir sind davon ausgegangen, dass da mehr los ist aber dem war nicht so. Der schwedische Inhaber der Anlage freute sich sehr wieder paar Touristen bei sich zuhaben. Ich glaube wir waren die einzigsten Gäste an diesem Tag. Nach paar Runden Minigolf machten wir uns wieder auf den Rückweg da wir abends wieder verabredet waren. Kristina lernte auf ihrer Reise durchs Couchsurfing in Singapur Joann kennen. Joann war mit ihrem Freund Orazio auf Koh Phangan gekommen um auch Kristina wieder zu treffen. Abends ging es zu fünft wieder auf den Straßen Markt. Joann reist seit mehr als 6 Jahren durch die Welt (mit Pausen) und kennt sich sehr gut in Südostasien aus. Sie zeigte uns essen welches wir nicht kaufen würde weil wir es ja nicht kennen. Unglaublich lecker!
Wir planten bereits den nächsten Tag auf Koh Phangan, den die Half Moon Party im Wald stand bevor. Koh Phangan ist von den drei Insel welche für Partys bekannt und geliebt wird. Sucht mal im Google nach Full oder Half Moon Party nach Bildern ;-)
Leider gibt es aber auch schlechte Meldung von diesen Partys und zwar das Thema Drogen, Vergewaltigungen und Raub. Da wir eine größere Gruppen sind machten wir uns da aber keine Sorgen da wir anständig sind und es bleiben.
Am nächsten Abend war es auch schon soweit. Joann besorgte uns Body Farben den ohne bemalung wollten wir da nicht hin. In unserem Hostel gab es auf der Dachterrasse Schwarzlicht. Idealer Ort um sich zu bemalen. Kurz vor Mitternacht machten wir uns auf dem Weg wo wir dann auf die Minute 0:00 Uhr dort ankamen. Sofort bemerkten wir, dass hier was nicht stimmt. Die Leute verließen die Half Moon Party? Was ist den hier los?
Joann unterhielt sich mit dem Fahrer und sagte uns dann, dass die Party vorbei ist!
Die Polizei hat die Party beendet und das vor 15 min.
Wir sprachen mit paar Leuten die schon früher da waren aber niemand wusste warum. Was aber alle sagten, dass ist nicht das Ende. Ab an den Strand von Haad Rin. Somit wurde aus der Waldparty eine Strandparty.
Dort angekommen dachten wir erst, hier ist ja nichts los aber das lag nur daran das die Leute noch unterwegs waren. Bei etwa tausend Leuten kann das etwas dauern.
Wir feierten, tanzten und sangen bis 5 Uhr morgens und waren unglaublich froh dort gewesen zu sein. Eine unglaubliche Party und ich (wir) haben alles gut überstanden.
Nach einer kurzen Nacht beschlossen wir weiter zuziehen. Kristina hat sich ein Ticket nach Bangkok geholt und Tobias und ich nach Hua Hin. Da Hua Hin auf dem Weg nach Bangkok liegt waren wir drei auf dem gleichen Boot sowie mit dem gleichen Bus unterwegs.
Wir wollten gerade auf zum Pier also uns Mo ansprach. Er war derzeit allein auf Koh Phangan unterwegs und erkundigte sich bei uns nach dem Hostel und unserem weiteren Weg. Nach einem kurzen Gespräch machten wir drei uns gleich in Richtung Pier und Mo ging ins Hostel. Eine Stunde später legte die Fähre ab und konnten uns noch paar Stunden ausruhen, den die Busfahrt wird evtl. anstrengend.
Bei einem kleinen Spaziergang auf dem Boot traf ich überraschenderweise Mo wieder. Er kaufte sich ebenfalls ein Ticket nach Bangkok "Pläne ändern sich halt mal :-)". Auf dem Festland in Surat Thani angekommen mussten wir dann ca. 4 Stunden warten bis der Bus nach Hua Hin und Bangkok kam. Wir saßen da und unterhielten uns mit Mo und drei anderen Mädels aus Holland. Ich hatte irgendwie keine Lust mehr auf Hua Hin (warum nicht auch Bangkok, dachte ich mir). Meine Pro und Contra Liste sagte mir, Bangkok. Tobias war dann gleicher Ansicht und wir änderten 5 Min vor dem Einstieg unsere Ticket. Die Fahrt dauerte ca 8 Stunden und um 6 Uhr morgens waren die endlich in Bangkok in der Khao San Road angekommen.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Tauchschein auf Koh Tao
Nach ca. 2 Stunden mit der Fähre war ich endlich auf Koh Tao angekommen.
Der Pier sah noch wie vor ca. 2 Jahren aus. Holzgestell mit Löchern und das bei einer Breite von ca 1.40m. Immer noch lustig mit anzusehen, wenn die Touristen ihre Rollkoffer tragen müssen, weil das ziehen nichts bringt.
Am Pier wartet bereits Tobias der eine Stunde vor mir auf Koh Tao angekommen war. Nach kurzem kennenlernen machten wir uns gleich darauf, ein Strandbungalow zu suchen, was sehr schnell klappte. Koh Tao ist so klein da gibt es nur eine Entscheidung (links oder rechts). Meine Ortskenntnisse hatte ich noch immer im Kopf. Viel verändert hat sich auf der Insel ja nicht. Da Tobias eine lange Fahrtzeit aus Bangkok hatte, ließ ich ihn erstmal ausschlafen. Ich machte mich bereits auf die Suche nach einer passenden Tauchschule für den nächsten Tag. Vorab hatte ich viel von anderen Reisenden gehört welche die beste, günstigste und wieviel Tauchgänge es gibt gehört. Tobias und mir war eins jedoch am wichtigsten. Tauchlehrer muss Deutsch können. :-) Naja ich will ja auch alles verstehen und unter Wasser nichts falsch machen oder falsch verstehen. z.b. was ist ein Nasenerker? Hab es im deutschen noch nie gehört und im englisch sowieso nicht.
Von unserem Bungalow waren es gerade mal 5 min Strandweg bis zum Big Blue Diving. Dort meldeten wir uns für den Open Water Diver (Tauchschein) an. Uns wurde zugesagt das wir einen deutschsprachigen Tauchlehrer bekommen. Abends ging es erstmal auf eine kleine Kneipentour. Keine 10 min. vergingen und wir waren in einer Gruppe voller Engländern mit denen wir die Nacht zum Tag gemacht haben.
An diesem Abend merkte ich, dass nach paar Flaschen Bier mein Englisch echt gut ist. Denke ich zumindest mal :-)
Nach einem kurzen Schlaf ging es Mittags zur Tauchschule um die Gruppe und unseren Tauchlehrer kennen zulernen.
Denja, eine Schweizerin die bereits mehrere Jahre auf der Insel lebt ist unsere Tauchlehrerin ;-)
Unsere Gruppe bestand aus 5 Leuten (Lora aus Kanada, Grace und Laura aus Irland und Tobias und ich).
Kurz zum Tauchschein "Open Water Diver" dieser kostete mich 9000 Baht (ca. 220€).
Dieser beinhaltet: Buch für die Hausaufgaben, 1x Pool um die Ausrüstung kennen zulernen und 4x Tauchgänge im Meer bis max. 18 Meter und das ist insgesamt auf vier Tage verteilt und günstigere Übernachtungen (privat Zimmer kostet und Doorms sind kostenlos).
Erster Tag: Nach dem Begrüßung ging es erstmal in die Theorie. Drei Stunden Video schauen. Die längsten Stunden bisher und dann noch komplett auf Englisch. Hausaufgaben gehören auch dazu, da am Ende der Theorie ein Test folgt.
Abends lagen wir also im Zimmer vor den Büchern und machten die Aufgaben. Wir waren in ca. 20 min fertig, da in Tobias Buch die Lösungen markiert waren. Könnten also gemütlich noch ein Bier trinken bevor es am nächsten Tag gleich weiter ging.
Zweiter Tag: Wir wechselten morgens gleich von 6 Bett Doorm in ein privat Zimmer. Nie mehr kostenlose Doorms. Vom Schimmel im Bad und feuchten Wänden war das steinharte Bett aber am schlimmsten. Das privat Zimmer war mega klasse und wir beschlossen alle Nächte dort zu verbringen.
9 Uhr morgens ging es nochmals in die Theorie mit einer Stunde Video schauen und direkt danach in den Pool. Da die Gruppe gemischt war, wurde alles auf englisch erklärt. Manchmal übersetzte Denja gewisse Wörter auf Deutsch für uns, was die Technik und Ausrüstung anging. Abends ging es dann an den Test. Der Test war für zehnjährige gemacht daher haben alle zwischen 90-100% bestanden. Ich lag bei 92%.
Dritter Tag: morgens um 7 Uhr ging es endlich raus aufs Meer. Auf dem Boot waren insgesamt 3 Gruppen die alle den Tauchschein machten. Anzug angezogen, Sauerstoffflasche umgeschnallt und ins Meer gesprungen. Was für ein geiles Gefühl. Im ersten Tauchgang ging es hauptsächlich um das Untertauchen in 10 Meter Tiefe, normales Atmen und mit der Ausrüstung zurecht zukommen. Wir machten auch zwei Diving Skills (Übungen). Eins davon war, wie kriege ich das Wasser aus der Tauchermaske raus und das andere wie kommuniziere ich unter Wasser. Wie zeige ich das alles ok, wie teile ich den anderen mit, wieviel Sauerstoff ich übrig habe und wie gleiche ich den Druckausgleich im Ohr aus. Nach ca 30 min ging es wieder hoch für eine Pause und für einen Ortswechsel.
Der zweite Tauchgang bestand nur aus Diving Skills. Wir machten z.b. Tauchmaske abmachen / fluten und wieder aufsetzen und auch den Atemregulator abmachen und eine sehr wichtige Übung (Hilfe, ich habe kein Sauerstoff mehr). Auftauchen geht nicht, denn wenn man zu schnell hoch geht ist das gefährlich für den Körper (Druckausgleich). Jeder Taucher hat zwei Atemregulator um im schlimmsten Fall einem anderen Taucher mit seiner eigenen Sauerstoffflasche auszuhelfen. Nach ca. 40 min ging es wieder nach oben. Wir waren auf 15 Meter Tiefe und für den Aufstieg braucht es ca. 5 min um den Druckausgleich wieder auszugleichen.
Bei den beiden Tauchgänge waren wir immer am Grund, man kann also nicht Tiefer gehen. Klarer Boden mit vielen vielen Korallen, Seeigeln, Muscheln, Fischen (Barracudas, Anemonenfische "Nemo", blaue gelbe bunte Fische etc.) wunderschön. Der Tag verging viel zu schnell und wir kehrten auch schon zurück auf Koh Tao. Abends ein Bier trinken ging nicht, Verboten. Auch ein Massage war nicht drin, da durch den Sauerstoff Überschuss im Körper mindestens 12 Stunden warten muss.
Am nächsten Tag ging es wieder früh raus aufs Meer. 18 Meter Tiefe und noch mehr Übungen. Dieses mal waren es Schwimmübungen (seitlich, rückwärts oder auf den Kopf). Mit der Buoyancy (Tauchweste) die man trägt kann man etwas Luft einpumpen und ablassen. Übung z.b. 20 cm über den Boden flach liegend und die Position halten. Sehr schwer!
Beim dritten und vierten Tauchgang ging es hauptsächlich um den Spaß beim Tauchen und die Minuten unter Wasser genießen. Ich habe meine Lieblings Sportart gefunden und werde nach meiner Rückkehr nach Deutschland es definitiv weiter machen. Wir hatten bei beiden Tauchgängen noch einen Begleiter der uns beim Tauchen filmte. Abends sollten wir dann das Video sehen können. :-D
Beim vierten und letzten Tauchgang sahen wir mehrere Fischschwärme Barracudas und Kugelfische und Stachelrochen. Leider aber keine Haie und Schildkröten :-/
Beim Auftauchen wurden wir von allen anderen Leuten auf dem Boot beglückwünscht zum bestehen der Abschlussprüfung. Das war's und ich bin jetzt ein Taucher. Abends ging es dann auf die Abschlussparty die 2 min von unserem Zimmer entfernt war. Wir sahen uns das Video an, welches von uns gedreht wurde.
Super gemacht und sehr schön zusammen geschnitten. Dann ging es zum Geschäft des Videos. Wir hatten die Möglichkeit eine CD zukaufen oder es auf den USB Stick zu ziehen. Aber als wir dann die Preise hörten waren wir geschockt. CD war schon teuer aber USB noch teurer. 3000 Baht (72 €)! Ok durch fünf wären es für jeden 600 Baht (15 €) aber leider waren wir fünf uns nicht einig. Auch ich überlegt dann, dass ich mit diesem Geld eine halbe Woche auf der Insel Leben kann. Wir sparten uns somit das Geld und investierten es in den Advanced Kurs.
Advanced? Das ist die nächste Stufe beim Tauchen. Tobias und ich beschlossen schon am nächsten Tag das wir den Advanced (Fortgeschrittene) machen werden.
Wir könnten diesen auch direkt mit Denja machen aber mussten zwei Tage pausieren. Ehrlich gesagt war das super den so konnten wir gleich mal was von Koh Tao sehen. Früh morgens Schwimmen, Roller mieten, abends am Strand abliegen und den Feuerjongleuren zusehen "entspannen". Nach den Tauchtagen war das sehr gut. Doch leider ging es mir dann zum ersten mal nicht so gut. Übel, schlecht, müde, kein Hunger, etc. tja das kann passieren. Ich glaube bis heute dass das von den Eiswürfeln kommt aber den anderen ging es gut. Ein Tag im Bett war auch nicht verkehrt.
Kurz zum Tauchschein "Advanced" kostete 7500 Baht (ca. 180€).
Dieser beinhaltet: 5 Tauchgänge innerhalb von 2 Tagen
2x 30 Meter Tauchgänge, 1x Orientierungstauchgang, 1x Wracktauchgang und 1x Nachttauchgang.
Neue Gruppe: Erik aus Amerika, Colin aus UK, der Schwede des Namen ich vergessen hab und Tobias und ich. Männer Runde mit Denja!
Als erstes ging es zur Theorie zum Orientierungstauchgang mit Kompass und Tieftauchuhr. Karten lesen geht ja nicht daher bleibt nur der Kompass und die Entfernung von A nach B. Nach einer kurzen Einweisung ging es schon aufs Meer hinaus. Zwei Teams (Tobias und ich & die anderen drei Jungs) mussten von einer Boje zur anderen Boje kommen. Denja und eine andere Tauchlehrerinn folgten uns. Ich war der Richtungsführer und Tobias war für die Entfernung zuständig. Aufgabe war es im Viereck zu tauchen um an die Ziel Boje zukommen. Klingt easy aber das war es nicht. Nach ca 35 min waren wir am Ziel und konnten auftauchen. Ok etwas Hilfe hatten wir schon von Denja bekommen aber fast alles allein gemacht. :-)
Nach erneutem Ortswechsel ging es zum 30 Meter Tiefgang. Der Druckausgleich wird umso tiefer, umso einfacher. Am schwersten sind nur die ersten Meter unter Wasser. In Rekordzeit von 3 min waren wir auf 28 Meter Tiefe und das ohne Druckschmerzen in den Ohren. Denja war etwas erstaunt das es so schnell geklappt hat. Es gibt Taucher die brauchen 12 min dafür. 28 Meter war das Maximum. Bei dieser Tiefe kann es vorkommen, dass man in einen Tiefenrausch kommt. Das bedeutet, dass man langsamer wird, die Reaktion ist länger. Für Denja ist das schwer zu kennen ob es bei uns so ist daher mussten wir Konzentratsions Aufgaben machen. Am Grund des Meeres einen Kopfstand machen und mit einem Stift seinen Namen auf einen Block schreiben (Rückwärts). Nach etwa 25 min ging es auch schon wieder hinauf da umso tiefer man geht, umso weniger Zeit und Sauerstoff hat man.
Oben angekommen waren wir die erste Gruppe die zurück war. Wir konnten daher mit der Kamera vom Colin paar Bilder machen die ich hoffentlich im November von Ihm bekomme. Auch Videos unter Wasser sind dabei! :-)
Auch dieser Tag war schon wieder so schnell vorbei und ich überlegte langsam wo mein Weg mich als nächstes führt. Abends am Strand las ich dann die Meldung die zwei Mörder auf der Insel festgenommen wurden. Im Hinterkopf hatte ich fast täglich die Gedanken, sind die noch auf der Insel oder schon längst geflüchtet. Die Meldung verbreitet sich mega schnell auf der Insel. Die Erleichterung könnte man den Thai's im Gesicht ansehen.
Der letzte Tauchtag war schon da und es ging morgens um 7 Uhr wieder aufs Meer hinaus. Wir hofften auf Schildkröten zu stoßen da diese eher morgens unterwegs sind.
Es ging direkt auf 30 Meter Tiefe runter wo wir dann mal paar Spaß Übungen hatten.
Denja gab uns zwei Eier die wir mit runtergenommen haben. Aufgabe war es das Eigelb im Kreis weiter werfen damit es heil beim anderen ankommt. Aufgrund des Druckes unter Wasser schwebt das Eigelb vor einem. Nach paar Minuten kammen immer mehr Fische die danach schnappten. Wir sahen dieser mal paar Kugelfische und Moränen aber leider wieder keine Schildkröten. Oben auf dem Boot hörten wir dann von einer Gruppe die gerade ein kleinen Wal gesehen hat. Schade das wir dort nicht waren. Das Meer ist halt ein Glücksspiel!
Nach einer kurzen Pause ging es zum vierten Tauchgang zum Wrack. Es handelte sich dabei um eine kleines Kriegsboot das vor paar Jahren dort abgelassen wurde. Es gibt viele Wrackboote aber in dieses konnte man nicht rein schwimmen. Wracktauchen kann gefährlich werden daher ist es nur erfahrenen Taucher gestattet. Ich würde da sowieso nicht rein schwimmen. Gibt ja kein Licht drin ;-)
Bei diesem Tauchgang sahen wir sehr viele Fischschwärme und sind sogar durch paar direkt durch getaucht. Denja machte plötzlich eine Handbewegung die wir zwar kannten aber noch nicht bisher vorkam. Gerade Handfläche mit dem Daumen an die Stirn in Richtung nach oben. Was ist das?
Richtig! HAI
Ok es war jetzt nicht gerade der größte Hai und der sah auch nicht wirklich gefährlich aus aber es war ein Hai.
Die Sauerstoff Flaschen wurden langsam leer und es ging wieder nach oben. Wir kehrten wieder zurück zur Insel. Nach einem Mittagsschlaf ging es um 18 Uhr raus zum letzten Tauchgang dem Nachttauchgang. Wir warteten auf dem offenen Meer auf den Sonnenuntergang und gingen dann direkt ins schwarze Nichts. Ausgestattet mit einer Taschenlampe ging es steil nach unten. Der Abgang war dieses mal schwer. Eine Taschenlampe macht ja jetzt nicht soviel Licht und mit nur einer Hand zu tauchen ist auch wirklich nicht einfach. Aber das Problem hatten viele. Ich konzentrierte mich mehr auf Lampe anstatt mir Unterwasserwelt anzuschauen. Nach der Hälfte der Zeit hatte ich es dann drauf und wir machten eine Stop am Grund des Meeres . Für paar Minuten versteckten wir die Lampen in unserer Weste.
Wir waren zwar unten allein aber über uns sahen wir die anderen Taucher, die gerade an uns vorbei zogen. Mal da eine Gruppe dann dort die nächste Gruppe. Überall flackerten die Taschenlampen, es wirkte wie ein Gewitter ohne Klang und ohne nichts. Stille.
Denja zeigte uns in diesem Moment was passiert wenn man im dunkeln mit den Händen wedelt. Das Plankton leuchten. Sucht mal im Google (Plankton leuchten oder Meeresleuchten).
So endete der letzte Tauchgang auf Koh Tao und wir erhielten den Ausweis das wir Fortgeschrittene Taucher sind. Nächste Stufe ist der Tauchlehrer!
Aber nicht in diesem Jahr ;-)
Nach einer erneuten Abschlussparty wurde es auch dann Zeit weiter zuziehen. Wohin geht's? Koh Phi Phi oder Krabi oder Bangkok?
Ich schaute meine EMAIL durch und bekam eine Mail von Kristina (meine erste Reisebegleiterin ist in zwei Tagen auf Koh Phangan). Wir überlegten nicht lang und waren uns einig, wir fahren rüber auf Koh Phangan "Inselhopping ;-)"
Next Half Moon Party und wieder sehen mit Kristina
Der Pier sah noch wie vor ca. 2 Jahren aus. Holzgestell mit Löchern und das bei einer Breite von ca 1.40m. Immer noch lustig mit anzusehen, wenn die Touristen ihre Rollkoffer tragen müssen, weil das ziehen nichts bringt.
Am Pier wartet bereits Tobias der eine Stunde vor mir auf Koh Tao angekommen war. Nach kurzem kennenlernen machten wir uns gleich darauf, ein Strandbungalow zu suchen, was sehr schnell klappte. Koh Tao ist so klein da gibt es nur eine Entscheidung (links oder rechts). Meine Ortskenntnisse hatte ich noch immer im Kopf. Viel verändert hat sich auf der Insel ja nicht. Da Tobias eine lange Fahrtzeit aus Bangkok hatte, ließ ich ihn erstmal ausschlafen. Ich machte mich bereits auf die Suche nach einer passenden Tauchschule für den nächsten Tag. Vorab hatte ich viel von anderen Reisenden gehört welche die beste, günstigste und wieviel Tauchgänge es gibt gehört. Tobias und mir war eins jedoch am wichtigsten. Tauchlehrer muss Deutsch können. :-) Naja ich will ja auch alles verstehen und unter Wasser nichts falsch machen oder falsch verstehen. z.b. was ist ein Nasenerker? Hab es im deutschen noch nie gehört und im englisch sowieso nicht.
Von unserem Bungalow waren es gerade mal 5 min Strandweg bis zum Big Blue Diving. Dort meldeten wir uns für den Open Water Diver (Tauchschein) an. Uns wurde zugesagt das wir einen deutschsprachigen Tauchlehrer bekommen. Abends ging es erstmal auf eine kleine Kneipentour. Keine 10 min. vergingen und wir waren in einer Gruppe voller Engländern mit denen wir die Nacht zum Tag gemacht haben.
An diesem Abend merkte ich, dass nach paar Flaschen Bier mein Englisch echt gut ist. Denke ich zumindest mal :-)
Nach einem kurzen Schlaf ging es Mittags zur Tauchschule um die Gruppe und unseren Tauchlehrer kennen zulernen.
Denja, eine Schweizerin die bereits mehrere Jahre auf der Insel lebt ist unsere Tauchlehrerin ;-)
Unsere Gruppe bestand aus 5 Leuten (Lora aus Kanada, Grace und Laura aus Irland und Tobias und ich).
Kurz zum Tauchschein "Open Water Diver" dieser kostete mich 9000 Baht (ca. 220€).
Dieser beinhaltet: Buch für die Hausaufgaben, 1x Pool um die Ausrüstung kennen zulernen und 4x Tauchgänge im Meer bis max. 18 Meter und das ist insgesamt auf vier Tage verteilt und günstigere Übernachtungen (privat Zimmer kostet und Doorms sind kostenlos).
Erster Tag: Nach dem Begrüßung ging es erstmal in die Theorie. Drei Stunden Video schauen. Die längsten Stunden bisher und dann noch komplett auf Englisch. Hausaufgaben gehören auch dazu, da am Ende der Theorie ein Test folgt.
Abends lagen wir also im Zimmer vor den Büchern und machten die Aufgaben. Wir waren in ca. 20 min fertig, da in Tobias Buch die Lösungen markiert waren. Könnten also gemütlich noch ein Bier trinken bevor es am nächsten Tag gleich weiter ging.
Zweiter Tag: Wir wechselten morgens gleich von 6 Bett Doorm in ein privat Zimmer. Nie mehr kostenlose Doorms. Vom Schimmel im Bad und feuchten Wänden war das steinharte Bett aber am schlimmsten. Das privat Zimmer war mega klasse und wir beschlossen alle Nächte dort zu verbringen.
9 Uhr morgens ging es nochmals in die Theorie mit einer Stunde Video schauen und direkt danach in den Pool. Da die Gruppe gemischt war, wurde alles auf englisch erklärt. Manchmal übersetzte Denja gewisse Wörter auf Deutsch für uns, was die Technik und Ausrüstung anging. Abends ging es dann an den Test. Der Test war für zehnjährige gemacht daher haben alle zwischen 90-100% bestanden. Ich lag bei 92%.
Dritter Tag: morgens um 7 Uhr ging es endlich raus aufs Meer. Auf dem Boot waren insgesamt 3 Gruppen die alle den Tauchschein machten. Anzug angezogen, Sauerstoffflasche umgeschnallt und ins Meer gesprungen. Was für ein geiles Gefühl. Im ersten Tauchgang ging es hauptsächlich um das Untertauchen in 10 Meter Tiefe, normales Atmen und mit der Ausrüstung zurecht zukommen. Wir machten auch zwei Diving Skills (Übungen). Eins davon war, wie kriege ich das Wasser aus der Tauchermaske raus und das andere wie kommuniziere ich unter Wasser. Wie zeige ich das alles ok, wie teile ich den anderen mit, wieviel Sauerstoff ich übrig habe und wie gleiche ich den Druckausgleich im Ohr aus. Nach ca 30 min ging es wieder hoch für eine Pause und für einen Ortswechsel.
Der zweite Tauchgang bestand nur aus Diving Skills. Wir machten z.b. Tauchmaske abmachen / fluten und wieder aufsetzen und auch den Atemregulator abmachen und eine sehr wichtige Übung (Hilfe, ich habe kein Sauerstoff mehr). Auftauchen geht nicht, denn wenn man zu schnell hoch geht ist das gefährlich für den Körper (Druckausgleich). Jeder Taucher hat zwei Atemregulator um im schlimmsten Fall einem anderen Taucher mit seiner eigenen Sauerstoffflasche auszuhelfen. Nach ca. 40 min ging es wieder nach oben. Wir waren auf 15 Meter Tiefe und für den Aufstieg braucht es ca. 5 min um den Druckausgleich wieder auszugleichen.
Bei den beiden Tauchgänge waren wir immer am Grund, man kann also nicht Tiefer gehen. Klarer Boden mit vielen vielen Korallen, Seeigeln, Muscheln, Fischen (Barracudas, Anemonenfische "Nemo", blaue gelbe bunte Fische etc.) wunderschön. Der Tag verging viel zu schnell und wir kehrten auch schon zurück auf Koh Tao. Abends ein Bier trinken ging nicht, Verboten. Auch ein Massage war nicht drin, da durch den Sauerstoff Überschuss im Körper mindestens 12 Stunden warten muss.
Am nächsten Tag ging es wieder früh raus aufs Meer. 18 Meter Tiefe und noch mehr Übungen. Dieses mal waren es Schwimmübungen (seitlich, rückwärts oder auf den Kopf). Mit der Buoyancy (Tauchweste) die man trägt kann man etwas Luft einpumpen und ablassen. Übung z.b. 20 cm über den Boden flach liegend und die Position halten. Sehr schwer!
Beim dritten und vierten Tauchgang ging es hauptsächlich um den Spaß beim Tauchen und die Minuten unter Wasser genießen. Ich habe meine Lieblings Sportart gefunden und werde nach meiner Rückkehr nach Deutschland es definitiv weiter machen. Wir hatten bei beiden Tauchgängen noch einen Begleiter der uns beim Tauchen filmte. Abends sollten wir dann das Video sehen können. :-D
Beim vierten und letzten Tauchgang sahen wir mehrere Fischschwärme Barracudas und Kugelfische und Stachelrochen. Leider aber keine Haie und Schildkröten :-/
Beim Auftauchen wurden wir von allen anderen Leuten auf dem Boot beglückwünscht zum bestehen der Abschlussprüfung. Das war's und ich bin jetzt ein Taucher. Abends ging es dann auf die Abschlussparty die 2 min von unserem Zimmer entfernt war. Wir sahen uns das Video an, welches von uns gedreht wurde.
Super gemacht und sehr schön zusammen geschnitten. Dann ging es zum Geschäft des Videos. Wir hatten die Möglichkeit eine CD zukaufen oder es auf den USB Stick zu ziehen. Aber als wir dann die Preise hörten waren wir geschockt. CD war schon teuer aber USB noch teurer. 3000 Baht (72 €)! Ok durch fünf wären es für jeden 600 Baht (15 €) aber leider waren wir fünf uns nicht einig. Auch ich überlegt dann, dass ich mit diesem Geld eine halbe Woche auf der Insel Leben kann. Wir sparten uns somit das Geld und investierten es in den Advanced Kurs.
Advanced? Das ist die nächste Stufe beim Tauchen. Tobias und ich beschlossen schon am nächsten Tag das wir den Advanced (Fortgeschrittene) machen werden.
Wir könnten diesen auch direkt mit Denja machen aber mussten zwei Tage pausieren. Ehrlich gesagt war das super den so konnten wir gleich mal was von Koh Tao sehen. Früh morgens Schwimmen, Roller mieten, abends am Strand abliegen und den Feuerjongleuren zusehen "entspannen". Nach den Tauchtagen war das sehr gut. Doch leider ging es mir dann zum ersten mal nicht so gut. Übel, schlecht, müde, kein Hunger, etc. tja das kann passieren. Ich glaube bis heute dass das von den Eiswürfeln kommt aber den anderen ging es gut. Ein Tag im Bett war auch nicht verkehrt.
Kurz zum Tauchschein "Advanced" kostete 7500 Baht (ca. 180€).
Dieser beinhaltet: 5 Tauchgänge innerhalb von 2 Tagen
2x 30 Meter Tauchgänge, 1x Orientierungstauchgang, 1x Wracktauchgang und 1x Nachttauchgang.
Neue Gruppe: Erik aus Amerika, Colin aus UK, der Schwede des Namen ich vergessen hab und Tobias und ich. Männer Runde mit Denja!
Als erstes ging es zur Theorie zum Orientierungstauchgang mit Kompass und Tieftauchuhr. Karten lesen geht ja nicht daher bleibt nur der Kompass und die Entfernung von A nach B. Nach einer kurzen Einweisung ging es schon aufs Meer hinaus. Zwei Teams (Tobias und ich & die anderen drei Jungs) mussten von einer Boje zur anderen Boje kommen. Denja und eine andere Tauchlehrerinn folgten uns. Ich war der Richtungsführer und Tobias war für die Entfernung zuständig. Aufgabe war es im Viereck zu tauchen um an die Ziel Boje zukommen. Klingt easy aber das war es nicht. Nach ca 35 min waren wir am Ziel und konnten auftauchen. Ok etwas Hilfe hatten wir schon von Denja bekommen aber fast alles allein gemacht. :-)
Nach erneutem Ortswechsel ging es zum 30 Meter Tiefgang. Der Druckausgleich wird umso tiefer, umso einfacher. Am schwersten sind nur die ersten Meter unter Wasser. In Rekordzeit von 3 min waren wir auf 28 Meter Tiefe und das ohne Druckschmerzen in den Ohren. Denja war etwas erstaunt das es so schnell geklappt hat. Es gibt Taucher die brauchen 12 min dafür. 28 Meter war das Maximum. Bei dieser Tiefe kann es vorkommen, dass man in einen Tiefenrausch kommt. Das bedeutet, dass man langsamer wird, die Reaktion ist länger. Für Denja ist das schwer zu kennen ob es bei uns so ist daher mussten wir Konzentratsions Aufgaben machen. Am Grund des Meeres einen Kopfstand machen und mit einem Stift seinen Namen auf einen Block schreiben (Rückwärts). Nach etwa 25 min ging es auch schon wieder hinauf da umso tiefer man geht, umso weniger Zeit und Sauerstoff hat man.
Oben angekommen waren wir die erste Gruppe die zurück war. Wir konnten daher mit der Kamera vom Colin paar Bilder machen die ich hoffentlich im November von Ihm bekomme. Auch Videos unter Wasser sind dabei! :-)
Auch dieser Tag war schon wieder so schnell vorbei und ich überlegte langsam wo mein Weg mich als nächstes führt. Abends am Strand las ich dann die Meldung die zwei Mörder auf der Insel festgenommen wurden. Im Hinterkopf hatte ich fast täglich die Gedanken, sind die noch auf der Insel oder schon längst geflüchtet. Die Meldung verbreitet sich mega schnell auf der Insel. Die Erleichterung könnte man den Thai's im Gesicht ansehen.
Der letzte Tauchtag war schon da und es ging morgens um 7 Uhr wieder aufs Meer hinaus. Wir hofften auf Schildkröten zu stoßen da diese eher morgens unterwegs sind.
Es ging direkt auf 30 Meter Tiefe runter wo wir dann mal paar Spaß Übungen hatten.
Denja gab uns zwei Eier die wir mit runtergenommen haben. Aufgabe war es das Eigelb im Kreis weiter werfen damit es heil beim anderen ankommt. Aufgrund des Druckes unter Wasser schwebt das Eigelb vor einem. Nach paar Minuten kammen immer mehr Fische die danach schnappten. Wir sahen dieser mal paar Kugelfische und Moränen aber leider wieder keine Schildkröten. Oben auf dem Boot hörten wir dann von einer Gruppe die gerade ein kleinen Wal gesehen hat. Schade das wir dort nicht waren. Das Meer ist halt ein Glücksspiel!
Nach einer kurzen Pause ging es zum vierten Tauchgang zum Wrack. Es handelte sich dabei um eine kleines Kriegsboot das vor paar Jahren dort abgelassen wurde. Es gibt viele Wrackboote aber in dieses konnte man nicht rein schwimmen. Wracktauchen kann gefährlich werden daher ist es nur erfahrenen Taucher gestattet. Ich würde da sowieso nicht rein schwimmen. Gibt ja kein Licht drin ;-)
Bei diesem Tauchgang sahen wir sehr viele Fischschwärme und sind sogar durch paar direkt durch getaucht. Denja machte plötzlich eine Handbewegung die wir zwar kannten aber noch nicht bisher vorkam. Gerade Handfläche mit dem Daumen an die Stirn in Richtung nach oben. Was ist das?
Richtig! HAI
Ok es war jetzt nicht gerade der größte Hai und der sah auch nicht wirklich gefährlich aus aber es war ein Hai.
Die Sauerstoff Flaschen wurden langsam leer und es ging wieder nach oben. Wir kehrten wieder zurück zur Insel. Nach einem Mittagsschlaf ging es um 18 Uhr raus zum letzten Tauchgang dem Nachttauchgang. Wir warteten auf dem offenen Meer auf den Sonnenuntergang und gingen dann direkt ins schwarze Nichts. Ausgestattet mit einer Taschenlampe ging es steil nach unten. Der Abgang war dieses mal schwer. Eine Taschenlampe macht ja jetzt nicht soviel Licht und mit nur einer Hand zu tauchen ist auch wirklich nicht einfach. Aber das Problem hatten viele. Ich konzentrierte mich mehr auf Lampe anstatt mir Unterwasserwelt anzuschauen. Nach der Hälfte der Zeit hatte ich es dann drauf und wir machten eine Stop am Grund des Meeres . Für paar Minuten versteckten wir die Lampen in unserer Weste.
Wir waren zwar unten allein aber über uns sahen wir die anderen Taucher, die gerade an uns vorbei zogen. Mal da eine Gruppe dann dort die nächste Gruppe. Überall flackerten die Taschenlampen, es wirkte wie ein Gewitter ohne Klang und ohne nichts. Stille.
Denja zeigte uns in diesem Moment was passiert wenn man im dunkeln mit den Händen wedelt. Das Plankton leuchten. Sucht mal im Google (Plankton leuchten oder Meeresleuchten).
So endete der letzte Tauchgang auf Koh Tao und wir erhielten den Ausweis das wir Fortgeschrittene Taucher sind. Nächste Stufe ist der Tauchlehrer!
Aber nicht in diesem Jahr ;-)
Nach einer erneuten Abschlussparty wurde es auch dann Zeit weiter zuziehen. Wohin geht's? Koh Phi Phi oder Krabi oder Bangkok?
Ich schaute meine EMAIL durch und bekam eine Mail von Kristina (meine erste Reisebegleiterin ist in zwei Tagen auf Koh Phangan). Wir überlegten nicht lang und waren uns einig, wir fahren rüber auf Koh Phangan "Inselhopping ;-)"
Next Half Moon Party und wieder sehen mit Kristina
Freitag, 10. Oktober 2014
Koh Samui
Koh Samui jetzt bin ich auch auf der "größten der drei östlichen Inseln" angekommen. Was für eine klare Luft. Nach den ganzen Städten und Metropolen tat es der Lunge mal richtig gut. Auf Koh Samui gibt es gleich drei Häfen und eine Flughafen. Die Insel ist eher dafür bekannt, dass diese für Pärchen bekannt ist.
Kaum angekommen blieb die Entscheidung "wo geh ich eigentlich hin?" Hab kein Hostel im voraus gebucht oder überhaupt mal nach gesehen, wo es am schönsten ist. Kaum meinen Rucksack nach der Fähre angezogen, standen auch schon drei Thai-Taxifahrer um mich herum. Nach kurzem überlegen ging es schon zum Lamai Beach. Juhu Strand-Bungalow und das für 8 € die Nacht. Ok keine Klimaanlage aber die braucht man am Strand ja eh nicht. Nach einem kurzen mittags Schlaf ging es gleich ins Meer. Klares Wasser und paar Fische und ich.
Abends ging es erstmal auf Erkundungstour, was es noch so gibt. Leider nicht viel wie gedacht. Überall Hotel Anlagen mit privat Stränden. Kurz darauf ging es für mich zum Chaweng Beach, welches direkt nur 8 min fahrt entfernt war. Party Straße, coole Leute und viele Locations zum entspannen und chillen. Da es dort nunmal keine Busse gibt blieb nur ein Roller zum ausleihen. Für 24h kostete der gerade mal 4,40 €.
Ja, ich habe es nach 2 Jahren nicht verlernt :-)
Auf der Karte sieht Koh Samui doch eher klein aus aber die Straßen ziehen sich und für die ganze Insel braucht man doch schon fast nen ganzen Tag. Daher entschied ich mich kurze Strecken zu fahren und paar Sehenswürdigkeiten mir anzusehen.
Nach paar Tagen kam schon der Punkt mmh allein am Strand ist doch eher langweilig. Im Hostel waren auch so gut wie keine anderen Backpacker unterwegs. Hatte ein 8 Bettzimmer für mich allein (und das ganze drei Tage). Obwohl das Hostel über einen Pool, Rollervermietung und einen kleinen Zoo (Hasen, Hühner, Meerschweinchen, Katzen und Hunde) verfügte.
Bald erhielt ich eine Mail vom Tobias (zweiter Reisepartner) mit dem ich schon bald auf Koh Tao treffen würde. Es fing schon wieder an, den Rucksack fertig zupacken. Da merkte ich, dass ich eindeutig zuviel dabei hab. Mein Rucksack wiegt 16 kg. Das muss sich bald ändern. Auch in Thailand kann ich neue Klamotten kaufen!
Als ich eines Abends im Internet surfte stieß ich auf den Bericht von dem Doppelmord auf Koh Tao. Habt ihr vermutlich auch mit bekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter noch nicht gefasst. Sollte ich auf die Insel gehen wo Mörder rumlaufen? Das war gerade mal paar Tage her. Pures Kopfkino!
Nach einer eher kurzen Nacht entschied mich trotzdem nach Koh Tao zugehen. Hätte auf jeder Insel der Welt passieren können. Koh Tao ich komme....
Kaum angekommen blieb die Entscheidung "wo geh ich eigentlich hin?" Hab kein Hostel im voraus gebucht oder überhaupt mal nach gesehen, wo es am schönsten ist. Kaum meinen Rucksack nach der Fähre angezogen, standen auch schon drei Thai-Taxifahrer um mich herum. Nach kurzem überlegen ging es schon zum Lamai Beach. Juhu Strand-Bungalow und das für 8 € die Nacht. Ok keine Klimaanlage aber die braucht man am Strand ja eh nicht. Nach einem kurzen mittags Schlaf ging es gleich ins Meer. Klares Wasser und paar Fische und ich.
Abends ging es erstmal auf Erkundungstour, was es noch so gibt. Leider nicht viel wie gedacht. Überall Hotel Anlagen mit privat Stränden. Kurz darauf ging es für mich zum Chaweng Beach, welches direkt nur 8 min fahrt entfernt war. Party Straße, coole Leute und viele Locations zum entspannen und chillen. Da es dort nunmal keine Busse gibt blieb nur ein Roller zum ausleihen. Für 24h kostete der gerade mal 4,40 €.
Ja, ich habe es nach 2 Jahren nicht verlernt :-)
Auf der Karte sieht Koh Samui doch eher klein aus aber die Straßen ziehen sich und für die ganze Insel braucht man doch schon fast nen ganzen Tag. Daher entschied ich mich kurze Strecken zu fahren und paar Sehenswürdigkeiten mir anzusehen.
Nach paar Tagen kam schon der Punkt mmh allein am Strand ist doch eher langweilig. Im Hostel waren auch so gut wie keine anderen Backpacker unterwegs. Hatte ein 8 Bettzimmer für mich allein (und das ganze drei Tage). Obwohl das Hostel über einen Pool, Rollervermietung und einen kleinen Zoo (Hasen, Hühner, Meerschweinchen, Katzen und Hunde) verfügte.
Bald erhielt ich eine Mail vom Tobias (zweiter Reisepartner) mit dem ich schon bald auf Koh Tao treffen würde. Es fing schon wieder an, den Rucksack fertig zupacken. Da merkte ich, dass ich eindeutig zuviel dabei hab. Mein Rucksack wiegt 16 kg. Das muss sich bald ändern. Auch in Thailand kann ich neue Klamotten kaufen!
Als ich eines Abends im Internet surfte stieß ich auf den Bericht von dem Doppelmord auf Koh Tao. Habt ihr vermutlich auch mit bekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Täter noch nicht gefasst. Sollte ich auf die Insel gehen wo Mörder rumlaufen? Das war gerade mal paar Tage her. Pures Kopfkino!
Nach einer eher kurzen Nacht entschied mich trotzdem nach Koh Tao zugehen. Hätte auf jeder Insel der Welt passieren können. Koh Tao ich komme....
Sonntag, 28. September 2014
In Georgetown auf Penang
Nach KL wurde es Zeit für eine Insel. Die nächstliegende war schnell gefunden. Ab nach Penang und raus aus den Metropolen. Penang liegt nordwestlich von Malaysia. Die Anreise war mal wieder ein Erlebnis für sich. Ticket war schnell gekauft mit einer Fahrtzeit von 7 Stunden im Zug "schnell" überstanden. Der Bus hätte zwar nur 4-5 Stunden gebraucht aber warum mehr ausgeben wenn es im Zug bequemer und entspannter ist. Kaum setzte ich mich hin, schon wurde ich von den anderen Leuten angesprochen. Dieser klassische Smalltalk halt. Um so mehr ich mit dem netten Herrn redete um so mehr Leute hörten im Zug mit und stellten noch anderen fragen oder erzählten ihre Lebensgeschichten. Nach ca. drei Stunden Fahrt musste ich die Leute mal unterbrechen da ich aufs Klo musste. Dort hat mich zum erstenmal der Schlag getroffen. Ich werde jetzt näher darauf eingehen.
Auf dem Rückweg schauten die Malaien mich und lachten. Sie erzählten mir, dass nur die Touris im Zug aufs Klo gehen. Nach der Hälfte der Strecke konnte ich auch mal die Augen zumachen. Sollte jemand von euch mal mit dem Zug in Malaysia fahren, nehmt euch dicke Klamotten mit. Die Klimaanlage läuft auf voller Stufe.
Abends im Butterworth (Festland) angekommen war ich froh erstmal wieder warme Temperaturen zu haben. Gleich darauf ging es auf die Fähre.
Dort lernte ich zwei Mädels aus Augsburg kennen, die für 8 Wochen eine Weltreise machen und einen Mann aus Heidelberg der seit 3 Jahren in Südostasien unterwegs ist. Ich war erstaunt da er nur mit zwei kleinen Rucksäcken unterwegs war. Da er bereits in Penang war konnte er uns gleich viele Tipps erzählen. Auf Penang landeten wir direkt in der größten Stadt namens Georgetown. Mit dem kostenlosen Bus konnten wir gleich die Stadt besichtigen. Ich hatte bereits ein Hostel gebucht und die Mädels nicht. Mutig wenn man erst um 23 Uhr ankommt.
Mit unserem Stadtführer (Namen vergessen) ging es in die Nähe meines Hostels damit die Mädels nicht so alleine umher laufen.
Kaum angekommen hatten die Mädels (Franziska und Viktoria) eine Übernachtung gefunden und meine suchte ich vergeblich. Zu später Stunde sah ich mehrere Polizisten die mir gleich den Weg zeigten. Der Stadtführer war zwischenzeitlich auch weg (komisch oder?). Ein Backpacker der erst um 23:30 Uhr eincheckt ist nicht gut. In meinem Zimmer (8 Betten, voll belegt) schliefen bereits alle! Unmöglich echt:-)
Am nächsten Morgen ging es erstmal die Stadt besichtigen. Das Hostel "House of journey" muss ich loben. Alles super sauber, funktionsfähig und die Mitarbeiter sehr hilfsbereit. Sun der Hostel Inhaber erklärte mir alles wo es ist und wie ich da hinkomme. Die Bilder sind von den einheimischen Leuten gemalt oder montiert worden um die Stadt schöner zu gestalten. Auf dem Rückweg ins Hostel traf ich plötzlich die Mädels Franziska und Viktoria wieder. Wir verabredeten uns für den Abend um was trinken zugehen.
Am nächsten Tag ging es raus aus Georgetown zum Monkey Beach. Bus war schnell gefunden. Nach einstündiger fahrt durch die Insel endlich angekommen. Um zum Monkey Beach zu gelangen muss man durch den Nationalpark. Der Weg dauerte ca. eineinhalb Stunden und hat ca. 3 Km (oder mit dem Boot in ca. 10min.).
Ich entschied mich für laufen. Muss ja auf mein Geld achten und so sehe ich mal was von der Natur. :-) Der Weg, halt der Trampelpfad war steinig und sehr holprig und es ging hoch und runter (manchmal auch direkt am Wasser entlang). Auf dem Weg hörte ich bereits die Affen und sah zwei kleine Schlagen. Was ich aber nicht erwartet habe, dass da auch Warane waren. Einer stand direkt auf meinem Weg. Ich blieb für ca. 3 Sekunden wie versteinert stehen, bis dieser die Fluch ergriff. Glück gehabt!!!
Endlich am Monkey Beach total verschwitzt angekommen, freute ich mich auf die Affen. Puh alle Affen weg. Nicht ein einziger zusehen. :-(
Die einzigsten die dort waren, waren arabische Männer und ihre Burka Frauen.
Oje und nun? Ein kleiner Kiosk und drei Boote. Tja die ich Boote waren schon besetzt. Ich machte mich bald wieder auf dem Rückweg da es nach Regen aussah. Auf der Hälfte des Weges regnete es in strömen. Überall raschelte es und die Affen wurden immer lauter. Dann endlich sah ich eine Affen Herde, wie diese nach oben rannten. Leider keine Fotos gemacht da diese zu schnell für mich waren und ich aus dem Regen aus wollte. Endlich an der Busstation angekommen hörte es wieder auf und ich konnte zurück ins Hostel fahren.
Man lernt super viele junge Leute in den Hostels kennen. German aus Argentinien, Susanna aus Rom oder James aus London, manche sind um Urlaub zumachen oder um zu arbeiten. Arbeiten? Klar klingt komisch aber in der heutigen Zeit mit Internet kann man von überall auf der Welt unterwegs arbeiten, was auch viel Backpacker machen. Am dritten Tag konnte ich nicht viel machen. Raus aus dem Hostel um 12 Uhr und warten das die Zeit umgeht. Hatte kurzfristig einen Flug nach Thailand (Surat Thani) gebucht.
Warum und nicht direkt mit dem Bus fahre? Weil erstens ich über den Landweg nur ein Visum für 15 Tage bekomme und zweitens sagt das Auswärtige Amt "Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge".
Der Flug ging von KL um 12 Uhr (am Folge Tag). Abends gegen 20 Uhr ging es für mich auf die Fähre ans Festland. Dort mit dem Nachtzug (8 Stunden nach KL). Könnte dieses mal lange schlaffen. In KL angekommen mit dem Bus zum Flughafen (ca. 1 Stunde) und wieder paar Stunden warten. Air Asia ist wie bei uns EasyJet. Der Flug ging eineinhalb Stunden und das für 33 € last minute. Essen und trinken kostet hier auch wieder extra aber ich vom Subway in KL noch satt. In Surat Thani angekommen ging es mal wieder ans Visum für Thailand. Hab ja jetzt langsam alles drauf und konnte problemlos einreisen. Innerhalb von 2 Minuten hatte ich mein Ticket für Koh Samui.
Falls sich manche wundern warum ich verzögert schreibe, liegt daran dass ich die Berichte immer erst im Nachhinein veröffentliche. Bin eigentlich schon den zweiten Tag auf Koh Samui.
Gruss Thomas
Auf dem Rückweg schauten die Malaien mich und lachten. Sie erzählten mir, dass nur die Touris im Zug aufs Klo gehen. Nach der Hälfte der Strecke konnte ich auch mal die Augen zumachen. Sollte jemand von euch mal mit dem Zug in Malaysia fahren, nehmt euch dicke Klamotten mit. Die Klimaanlage läuft auf voller Stufe.
Abends im Butterworth (Festland) angekommen war ich froh erstmal wieder warme Temperaturen zu haben. Gleich darauf ging es auf die Fähre.
Dort lernte ich zwei Mädels aus Augsburg kennen, die für 8 Wochen eine Weltreise machen und einen Mann aus Heidelberg der seit 3 Jahren in Südostasien unterwegs ist. Ich war erstaunt da er nur mit zwei kleinen Rucksäcken unterwegs war. Da er bereits in Penang war konnte er uns gleich viele Tipps erzählen. Auf Penang landeten wir direkt in der größten Stadt namens Georgetown. Mit dem kostenlosen Bus konnten wir gleich die Stadt besichtigen. Ich hatte bereits ein Hostel gebucht und die Mädels nicht. Mutig wenn man erst um 23 Uhr ankommt.
Mit unserem Stadtführer (Namen vergessen) ging es in die Nähe meines Hostels damit die Mädels nicht so alleine umher laufen.
Kaum angekommen hatten die Mädels (Franziska und Viktoria) eine Übernachtung gefunden und meine suchte ich vergeblich. Zu später Stunde sah ich mehrere Polizisten die mir gleich den Weg zeigten. Der Stadtführer war zwischenzeitlich auch weg (komisch oder?). Ein Backpacker der erst um 23:30 Uhr eincheckt ist nicht gut. In meinem Zimmer (8 Betten, voll belegt) schliefen bereits alle! Unmöglich echt:-)
Am nächsten Morgen ging es erstmal die Stadt besichtigen. Das Hostel "House of journey" muss ich loben. Alles super sauber, funktionsfähig und die Mitarbeiter sehr hilfsbereit. Sun der Hostel Inhaber erklärte mir alles wo es ist und wie ich da hinkomme. Die Bilder sind von den einheimischen Leuten gemalt oder montiert worden um die Stadt schöner zu gestalten. Auf dem Rückweg ins Hostel traf ich plötzlich die Mädels Franziska und Viktoria wieder. Wir verabredeten uns für den Abend um was trinken zugehen.
Am nächsten Tag ging es raus aus Georgetown zum Monkey Beach. Bus war schnell gefunden. Nach einstündiger fahrt durch die Insel endlich angekommen. Um zum Monkey Beach zu gelangen muss man durch den Nationalpark. Der Weg dauerte ca. eineinhalb Stunden und hat ca. 3 Km (oder mit dem Boot in ca. 10min.).
Ich entschied mich für laufen. Muss ja auf mein Geld achten und so sehe ich mal was von der Natur. :-) Der Weg, halt der Trampelpfad war steinig und sehr holprig und es ging hoch und runter (manchmal auch direkt am Wasser entlang). Auf dem Weg hörte ich bereits die Affen und sah zwei kleine Schlagen. Was ich aber nicht erwartet habe, dass da auch Warane waren. Einer stand direkt auf meinem Weg. Ich blieb für ca. 3 Sekunden wie versteinert stehen, bis dieser die Fluch ergriff. Glück gehabt!!!
Endlich am Monkey Beach total verschwitzt angekommen, freute ich mich auf die Affen. Puh alle Affen weg. Nicht ein einziger zusehen. :-(
Die einzigsten die dort waren, waren arabische Männer und ihre Burka Frauen.
Oje und nun? Ein kleiner Kiosk und drei Boote. Tja die ich Boote waren schon besetzt. Ich machte mich bald wieder auf dem Rückweg da es nach Regen aussah. Auf der Hälfte des Weges regnete es in strömen. Überall raschelte es und die Affen wurden immer lauter. Dann endlich sah ich eine Affen Herde, wie diese nach oben rannten. Leider keine Fotos gemacht da diese zu schnell für mich waren und ich aus dem Regen aus wollte. Endlich an der Busstation angekommen hörte es wieder auf und ich konnte zurück ins Hostel fahren.
Man lernt super viele junge Leute in den Hostels kennen. German aus Argentinien, Susanna aus Rom oder James aus London, manche sind um Urlaub zumachen oder um zu arbeiten. Arbeiten? Klar klingt komisch aber in der heutigen Zeit mit Internet kann man von überall auf der Welt unterwegs arbeiten, was auch viel Backpacker machen. Am dritten Tag konnte ich nicht viel machen. Raus aus dem Hostel um 12 Uhr und warten das die Zeit umgeht. Hatte kurzfristig einen Flug nach Thailand (Surat Thani) gebucht.
Warum und nicht direkt mit dem Bus fahre? Weil erstens ich über den Landweg nur ein Visum für 15 Tage bekomme und zweitens sagt das Auswärtige Amt "Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge".
Der Flug ging von KL um 12 Uhr (am Folge Tag). Abends gegen 20 Uhr ging es für mich auf die Fähre ans Festland. Dort mit dem Nachtzug (8 Stunden nach KL). Könnte dieses mal lange schlaffen. In KL angekommen mit dem Bus zum Flughafen (ca. 1 Stunde) und wieder paar Stunden warten. Air Asia ist wie bei uns EasyJet. Der Flug ging eineinhalb Stunden und das für 33 € last minute. Essen und trinken kostet hier auch wieder extra aber ich vom Subway in KL noch satt. In Surat Thani angekommen ging es mal wieder ans Visum für Thailand. Hab ja jetzt langsam alles drauf und konnte problemlos einreisen. Innerhalb von 2 Minuten hatte ich mein Ticket für Koh Samui.
Falls sich manche wundern warum ich verzögert schreibe, liegt daran dass ich die Berichte immer erst im Nachhinein veröffentliche. Bin eigentlich schon den zweiten Tag auf Koh Samui.
Gruss Thomas
Freitag, 26. September 2014
Kuala Lumpur the City
Die Fahrt nach Kuala Lumpur oder auch KL verging wie im Flug. Kristina ist in meinen Augen eine sehr angenehme Reisebegleiterin. Kaum angekommen gingen wir ins Hostel (hab den Namen schon wieder vergessen). Wir könnten gleich einchecken und uns erstmal im eigenen Zimmer entspannen. Das Hostel machte einen sehr guten Eindruck. Abends ging es erstmal auf Sightseeing Tour in Chinatown und zu den Petronas Twin Towers.
Wow was für eine Anblick. Wir wollten absichtlich Abends hin da ich wusste, dass diese Abends leuchten aber so hab ich mir diese nicht vorgestellt (siehe Bilder). Die Brücke ist für Touristen geöffnet aber die Tickets sind schnell ausverkauft (lt. Quelle Wikipedia). Der Abend verging und wir gingen zurück ins Hostel jedoch nicht den gleichen Weg. Dies wurde unser Verhängnis. Unser Rückweg war doppelt so lange und wir hatten uns mächtig verlaufen. Um 3 Uhr nachts im Hostel, dann der große Schreck.
Kristina fand in unserem Zimmer einen Bed Bug "Bettwanze". Das ist das schlimmste was einem Backpacker passieren kann. Warum?
Bed Bugs übertragen Krankheiten wie z. B. Hepatitis A+B und hinterlassen rote Flecken auf der Haut. Schlimmer sind jedoch das diese kleinen Parasiten überall Eier legen (Klamotten, Rucksäcke und in elektrischen Geräten).
Wir, um 3 Uhr nachts, was nun? Erstmal jemanden vom Hostel gesucht. Klar müssten wir Ihn wecken aber wir mussten umgehend aus dem Zimmer raus. Unsere Sachen waren auch auf dem Bett verteilt. Wir konnten gleich in ein anderes Zimmer, hatten aber trotzdem ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache. Am nächsten Morgen hatte Kristina bereits mit dem Besitzer gesprochen. Dieser klärte uns etwas auf, wie wir weiter vorgehen sollen. Erstmal mit den Sachen die nicht im Rucksack lagen in die nächste Reinigung und kochend waschen und trocknen. Dann den ganzen Rucksack auseinander nehmen und von A-Z in jede kleinste Rille schauen ob sich nicht einer dieser Parasiten versteckt hat. Glück gehabt, keinen gefunden. Sicherheitshalber haben wir den kompletten Rucksack in schwarze Plastikbeutel verpackt und in die Sonne gestellt (falls diese noch Eier gelegt haben).
Zurück im Hostel angekommen sahen wir, wie unser altes Zimmer gereinigt war (Chemiegeruch lag in der Luft). Für die ganze Aktion verging ein ganzer Tag aber wir wussten jetzt was beim nächsten Mal zu tun ist. Wir erzählten einem anderen Backpacker dies, aber dessen Geschichte war viel heftiger. Er bemerkte seine Bed Bugs erst als es zu spät war (vor paar Wochen). Ihm blieb nichts anderes übrig, als alle seine Sachen zu verbrennen. Tage später ging noch sein Laptop kaputt da die Bed Bugs die Eier gelegt hatten. Diese scheiß Viecher!
Jetzt mal was schönes über KL. Die Stadt ist viel entspannter als Singapur. Überall riecht es nach frisch gekochtem Essen. Unglaublich lecker sind Baozi oder auch Pau genannt.
Ein Pau ist eine gedämpft gefüllte Teigtasche. Die Füllung ist unterschiedlich (vegetarisch, mit Chicken, rote Bohnen oder auch süß). Am besten zum Frühstück. Mal eine Abwechslung zum englischen Frühstück, welches hier in den Hostels nur aus Toast mit Marmelade besteht.
Wir besuchten dann wie alle Touristen Batu Caves. Diese Höhle ist ca. 40 min von der Innenstadt entfernt. Mega günstig und schön klimatisiert nahmen wir die Metro, waren glaub nur 80 Cent.
Die Statue zeigt den Gott Murugan und hat eine Höhe von über 40 Metern. Hinter dieser verläuft eine 272 stufige Treppe. Mit der Sonne im Nacken war diese doch etwas anstrengend. Es hat sich aber gelohnt. Auf dem Weg nach oben sind uns bereits paar Affen entgegengekommen. In der Höhle liefen diese bereits überall herum. Wer mit einer Plastiktüte herum lief, hatte bereits verloren. Sobald das rauschen der Tüte zuhören war, kamen die Affen bereits angelaufen um nach Futter zu suchen. Ein Affe fand ein Vogelnest mit Eiern und lief voller Stolz über den Fund zu den anderen um Eindruck zu schinden. Auch dieser Tag verging wie im Flug und wir machen uns auf dem Rückweg.
Am nächsten Tag kam bald der Abschied von Kristina da diese nach Bali geflogen ist. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und konnten viel schönes und schlechtes (Bed Bugs) erleben. Vielleicht treffen sich unsere Wege in Thailand, Laos oder Vietnam wieder. Wer weiß das heute schon was morgen kommt.
Ich ging einen Hauseingang weiter und war bereits im nächsten Hostel untergebracht. Dieses mal schaute ich mir mein Bett genauer an. Alles prima und sauber war es auch. Im vierten Stockwerk war die Lobby mit Frühstücksbereich und Raucherecke. Dort führte ich auch mein erstes Skype Telefonat mit der Heimat. Erster Tag mal nicht groß rum fahren oder besichtigen. Tat mir und den Füßen sehr gut.
Fazit: bis dahin war es für mich kein Urlaub zum entspannen. So viele unterschiedliche Sachen wirken auf einem. Wie soll man da mal zu Ruhe kommen. Bin ich etwa mit der Reise zu schnell unterwegs?
Warum wieder eine Metropole?
Hab ich hier alles gesehen oder muss ich noch schnell was sehen bevor es weiter geht? Mach ich mir wieder zu viele Gedanken?
Alles Dinge die ich mir vor Reise beginn nicht so sehr überlegt habe.
Was ich bis jetzt weiß, mir geht es gut und ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung.
Gruss Thomas
Wow was für eine Anblick. Wir wollten absichtlich Abends hin da ich wusste, dass diese Abends leuchten aber so hab ich mir diese nicht vorgestellt (siehe Bilder). Die Brücke ist für Touristen geöffnet aber die Tickets sind schnell ausverkauft (lt. Quelle Wikipedia). Der Abend verging und wir gingen zurück ins Hostel jedoch nicht den gleichen Weg. Dies wurde unser Verhängnis. Unser Rückweg war doppelt so lange und wir hatten uns mächtig verlaufen. Um 3 Uhr nachts im Hostel, dann der große Schreck.
Kristina fand in unserem Zimmer einen Bed Bug "Bettwanze". Das ist das schlimmste was einem Backpacker passieren kann. Warum?
Bed Bugs übertragen Krankheiten wie z. B. Hepatitis A+B und hinterlassen rote Flecken auf der Haut. Schlimmer sind jedoch das diese kleinen Parasiten überall Eier legen (Klamotten, Rucksäcke und in elektrischen Geräten).
Wir, um 3 Uhr nachts, was nun? Erstmal jemanden vom Hostel gesucht. Klar müssten wir Ihn wecken aber wir mussten umgehend aus dem Zimmer raus. Unsere Sachen waren auch auf dem Bett verteilt. Wir konnten gleich in ein anderes Zimmer, hatten aber trotzdem ein sehr schlechtes Gefühl bei der Sache. Am nächsten Morgen hatte Kristina bereits mit dem Besitzer gesprochen. Dieser klärte uns etwas auf, wie wir weiter vorgehen sollen. Erstmal mit den Sachen die nicht im Rucksack lagen in die nächste Reinigung und kochend waschen und trocknen. Dann den ganzen Rucksack auseinander nehmen und von A-Z in jede kleinste Rille schauen ob sich nicht einer dieser Parasiten versteckt hat. Glück gehabt, keinen gefunden. Sicherheitshalber haben wir den kompletten Rucksack in schwarze Plastikbeutel verpackt und in die Sonne gestellt (falls diese noch Eier gelegt haben).
Zurück im Hostel angekommen sahen wir, wie unser altes Zimmer gereinigt war (Chemiegeruch lag in der Luft). Für die ganze Aktion verging ein ganzer Tag aber wir wussten jetzt was beim nächsten Mal zu tun ist. Wir erzählten einem anderen Backpacker dies, aber dessen Geschichte war viel heftiger. Er bemerkte seine Bed Bugs erst als es zu spät war (vor paar Wochen). Ihm blieb nichts anderes übrig, als alle seine Sachen zu verbrennen. Tage später ging noch sein Laptop kaputt da die Bed Bugs die Eier gelegt hatten. Diese scheiß Viecher!
Jetzt mal was schönes über KL. Die Stadt ist viel entspannter als Singapur. Überall riecht es nach frisch gekochtem Essen. Unglaublich lecker sind Baozi oder auch Pau genannt.
Ein Pau ist eine gedämpft gefüllte Teigtasche. Die Füllung ist unterschiedlich (vegetarisch, mit Chicken, rote Bohnen oder auch süß). Am besten zum Frühstück. Mal eine Abwechslung zum englischen Frühstück, welches hier in den Hostels nur aus Toast mit Marmelade besteht.
Wir besuchten dann wie alle Touristen Batu Caves. Diese Höhle ist ca. 40 min von der Innenstadt entfernt. Mega günstig und schön klimatisiert nahmen wir die Metro, waren glaub nur 80 Cent.
Die Statue zeigt den Gott Murugan und hat eine Höhe von über 40 Metern. Hinter dieser verläuft eine 272 stufige Treppe. Mit der Sonne im Nacken war diese doch etwas anstrengend. Es hat sich aber gelohnt. Auf dem Weg nach oben sind uns bereits paar Affen entgegengekommen. In der Höhle liefen diese bereits überall herum. Wer mit einer Plastiktüte herum lief, hatte bereits verloren. Sobald das rauschen der Tüte zuhören war, kamen die Affen bereits angelaufen um nach Futter zu suchen. Ein Affe fand ein Vogelnest mit Eiern und lief voller Stolz über den Fund zu den anderen um Eindruck zu schinden. Auch dieser Tag verging wie im Flug und wir machen uns auf dem Rückweg.
Am nächsten Tag kam bald der Abschied von Kristina da diese nach Bali geflogen ist. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen und konnten viel schönes und schlechtes (Bed Bugs) erleben. Vielleicht treffen sich unsere Wege in Thailand, Laos oder Vietnam wieder. Wer weiß das heute schon was morgen kommt.
Ich ging einen Hauseingang weiter und war bereits im nächsten Hostel untergebracht. Dieses mal schaute ich mir mein Bett genauer an. Alles prima und sauber war es auch. Im vierten Stockwerk war die Lobby mit Frühstücksbereich und Raucherecke. Dort führte ich auch mein erstes Skype Telefonat mit der Heimat. Erster Tag mal nicht groß rum fahren oder besichtigen. Tat mir und den Füßen sehr gut.
Fazit: bis dahin war es für mich kein Urlaub zum entspannen. So viele unterschiedliche Sachen wirken auf einem. Wie soll man da mal zu Ruhe kommen. Bin ich etwa mit der Reise zu schnell unterwegs?
Warum wieder eine Metropole?
Hab ich hier alles gesehen oder muss ich noch schnell was sehen bevor es weiter geht? Mach ich mir wieder zu viele Gedanken?
Alles Dinge die ich mir vor Reise beginn nicht so sehr überlegt habe.
Was ich bis jetzt weiß, mir geht es gut und ich bin sehr glücklich mit meiner Entscheidung.
Gruss Thomas
Montag, 22. September 2014
kurzer zwischenstop in Melaka (Malaysia)
Geplant war, dass ich von Singapur direkt nach Kuala Lumpur reise aber Kristina aus Karlsruhe (im Internet kennengelernt) war noch einen Tag ein Melaka. Also ab nach Melaka.
Für Malaysia benötigt man ein Visum. Dieses mal ging ich zu einem Typen da beim letzten Visum was fehlte. In Malaysia bekommt man dieses direkt in den Reisepass (viel einfacher). Also einfach freundlich Lächeln, dachte ich mir.
Reisepass übergeben: How tall are you? Also mal ehrlich, wer weiß den seine Größe die im Reisepass steht! Where will they stay? Na super, diese Adresse hab ich nicht, nur den Namen des Hostels. What do you do in Malaysia? Ich dachte mir, warum ich schon wieder. Naja egal ich durfte einreisen. Der Bus wartet bereits und es stand eine dreistündige fahrt vor mir. In Melaka angekommen suchte ich erstmal eine Wechselstube um die letzten Singapur Dollar einzutauschen. Bekommen hab ich 7,70 Ringgit (ca. 1,80 €). Reicht nicht aus dachte ich mir, also ab zum Geldautomaten.
Beim ersten Automaten geht nicht (defekt) beim zweiten steht no Mastercard und beim dritten (weiß ich bis heute nicht warum das nicht geklappt hat). Total genervt bin ich zum Taxifahrer hin um herauszufinden wie die Fahrt zum Hostel kostet. 10 Ringgit :-( aber er meinte "nim doch den Bus, der kostet nur 2,20 Ringgit" :-)
Ich merkte schon am Bahnhof das die Leute hier ganz anderes darauf sind. Meine damit nicht unfreundlich oder so, aber halt ganz anders zum Vergleich mit Singapur. Der Islam ist hier sehr stark verbreitet. Viele Frauen tragen Kopftücher (in allen Farben, sieht manchmal sehr lustig aus) oder auch Burkas. Bei den Männern halt der übliche Bart.
Endlich im Hostel angekommen hab ich Kristina getroffen. Wir sind dann bald darauf mit dem Hostel Mitinhaber "Tan Kok" auf das Lichterfest in Melaka gegangen. Diese war gerade mal paar Meter entfernt, welches ich bereits auf dem Weg zum Hostel gesehen habe. Recht klein aber sehr schön. Leckeres Essen, Drinks und Souvenirs konnten dort gekauft werden. Was an Lichtern gemeint war, war mir schleierhaft.
Nachdem uns Tan Kok verlassen hat, gingen wir noch in eine coole Bar um uns etwas kennenzulernen. Bald darauf blieben wir nicht lange allein und saßen schon in einer größeren Runde zusammen (2 Engländer, 1 Schwede, 3 Maleien und wir zwei). Ein sehr schöner gemütlicher Abend auf dem ich endlich mein Englisch verbessern konnte.
PS: Das was das Mädchen auf dem zweiten Bild macht ist Eis (was aussieht wie Blumenerde) mit einer Pflanze oben drauf.
Am nächsten Morgen machten wir zwei uns auf dem Weg in die Hauptstadt Kuala Lumpur.
Für Malaysia benötigt man ein Visum. Dieses mal ging ich zu einem Typen da beim letzten Visum was fehlte. In Malaysia bekommt man dieses direkt in den Reisepass (viel einfacher). Also einfach freundlich Lächeln, dachte ich mir.
Reisepass übergeben: How tall are you? Also mal ehrlich, wer weiß den seine Größe die im Reisepass steht! Where will they stay? Na super, diese Adresse hab ich nicht, nur den Namen des Hostels. What do you do in Malaysia? Ich dachte mir, warum ich schon wieder. Naja egal ich durfte einreisen. Der Bus wartet bereits und es stand eine dreistündige fahrt vor mir. In Melaka angekommen suchte ich erstmal eine Wechselstube um die letzten Singapur Dollar einzutauschen. Bekommen hab ich 7,70 Ringgit (ca. 1,80 €). Reicht nicht aus dachte ich mir, also ab zum Geldautomaten.
Beim ersten Automaten geht nicht (defekt) beim zweiten steht no Mastercard und beim dritten (weiß ich bis heute nicht warum das nicht geklappt hat). Total genervt bin ich zum Taxifahrer hin um herauszufinden wie die Fahrt zum Hostel kostet. 10 Ringgit :-( aber er meinte "nim doch den Bus, der kostet nur 2,20 Ringgit" :-)
Ich merkte schon am Bahnhof das die Leute hier ganz anderes darauf sind. Meine damit nicht unfreundlich oder so, aber halt ganz anders zum Vergleich mit Singapur. Der Islam ist hier sehr stark verbreitet. Viele Frauen tragen Kopftücher (in allen Farben, sieht manchmal sehr lustig aus) oder auch Burkas. Bei den Männern halt der übliche Bart.
Endlich im Hostel angekommen hab ich Kristina getroffen. Wir sind dann bald darauf mit dem Hostel Mitinhaber "Tan Kok" auf das Lichterfest in Melaka gegangen. Diese war gerade mal paar Meter entfernt, welches ich bereits auf dem Weg zum Hostel gesehen habe. Recht klein aber sehr schön. Leckeres Essen, Drinks und Souvenirs konnten dort gekauft werden. Was an Lichtern gemeint war, war mir schleierhaft.
Nachdem uns Tan Kok verlassen hat, gingen wir noch in eine coole Bar um uns etwas kennenzulernen. Bald darauf blieben wir nicht lange allein und saßen schon in einer größeren Runde zusammen (2 Engländer, 1 Schwede, 3 Maleien und wir zwei). Ein sehr schöner gemütlicher Abend auf dem ich endlich mein Englisch verbessern konnte.
PS: Das was das Mädchen auf dem zweiten Bild macht ist Eis (was aussieht wie Blumenerde) mit einer Pflanze oben drauf.
Am nächsten Morgen machten wir zwei uns auf dem Weg in die Hauptstadt Kuala Lumpur.
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