Wenn man in Bangkok ist muss man auch einen Ausflug nach Ayutthaya machen. Die ehemalige Hauptstadt liegt eine Stunde Fahrt von Bangkok entfernt. Nach dem Kristina uns verlassen hat, um nach Chiang Mai zu fahren beschlossen Tobias, Mo, Diego und ich einen Tag nach Ayutthaya zu fahren bevor wir in den Norden Thailands reisen. Die Fahrt mit dem Zug verlief gut, da wir Sitzplätze hatten, dass ist nicht immer so ;-) . Angekommen beschlossen wir gleich uns Fahrräder auszuleihen um die Tempel Anlage in paar Stunden anzusehen da wir etwas spät angekommen bzw. losgefahren sind. Habe leider nicht viele Bilder da mein Akku nicht aufgeladen war. Bilder von den Jungs folgen noch.
Geplant war, dass wir erst am nächsten Tag weiter Reisen, jedoch war die Stadt selbst nicht sehr "schön". Mo, Diego und ich entschieden noch nachts mit dem Zug nach Chiang Mai zu fahren. Tobias war am Nachmittag bereits nach Bangkok zurück gefahren, da Thailand für Ihn zu ende war. Zwei Tage später saß er bereits im Flieger nach Australien. Wir sehen uns in Down Under wieder!!!
Unsere Auswahl der Zugklassen war sehr klein. First Class (sehr teuer mit Schlafplatz) oder Dritte Klasse (Sitzplatz garantiert und das für 7 Euro).
Wir beschlossen die Dritte Klasse zunehmen und die 13 stündige Fahrt nach Chiang Mai mit Schlaf auszuhalten. Wir hörten bereits von anderen Reisenden, dass die Dritte Klasse sehr anstrengend werden kann. Um 23 Uhr kam dann der Zug.
Voll gepackt mit Trinken und Snacks stiegen wir ein und suchten unsere Plätze. Da der Zug aus Bangkok kam war dieser etwas voll. Unsere Plätze waren besetzt von Thai die schliefen oder sich zu zweit einen Platz teilten. Nach mehren Gesprächsversuchen schafften wir es endlich Platz zunehmen. Juhu Fensterplatz würde ich jetzt sagen aber ein dauerhaftes offenes Fenster, ist Horror.
Drei Ventilatoren für ein ganzes Abteil, keine Klima, kein Platz für unsere Rucksäcke, unbequeme Sitze und helles Licht. Oh mein Gott!!!
Wir schauten gefühlte 100 mal auf die Uhr und waren froh wenn wieder eine Stunde verging. Mittags in Chiang Mai waren wir drei uns einig, nie mehr Dritte Klasse.
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