Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück mit den Mädels hieß es "Good Bye".
Mein Ziel war Whanganui. Eine kleine Stadt direkt am Meer. Die Fahrt begann und endete im Regen. Leider fand ich in der Stadt keinen Campingplatz und ich beschloss noch etwas weiter zu fahren. In Hawera machte ich dann Pause und ging abends mal ins Steak House. Super leckeres Schnitzel mit Pommes und "Kartoffelsalat". Zum ersten Mal Kartoffelsalat seit fast 8 Monaten :-).
Die Stadt war recht klein und es gab nichts besonderes, daher fuhr ich gleich weiter. Auf dem Weg nach New Plymouth kann man den Mount Taranaki sehen. Leider nicht an diesem Tag. Nebel und Regen. Ich machte in New Plymouth eine Pause und wartete den Regen ab. Es sollte am nächsten Tag nicht regen. Dem war glücklicher Weise auch so und ich konnte den Taranaki sehen. Einen Ausflug auf die Spitze wollte ich gerne machen aber mir viel die Zeit. Ohne Stress für den Walk braucht man zwei Tage. Keine passenden Klamotten für die schneebedeckte Spitze und Regen ist wieder sehr wahrscheinlich.
An diesem Tag merkte ich für mich, dass meine Camping Zeit vorbei ist. Ein warmes Haus ist jetzt eher, dass was ich will.
Auf dem Weg von New Plymouth nach Hamilton gibt es die Waitomo Caves. Eine riesige Höllen Anlage, Glühwürmchen Höllen und Kletteranlage.
Googlet Waitomo Caves und schaut euch die Bilder der Glühwürmchen Hölle an. Bilder konnte ich mit dem Handy nicht machen :-(
Ich besichtige selbstverständlich die Glühwürmchen Hölle und noch die Ruakuri Hölle.
Ich suchte mir wieder für die Nacht einen Campingplatz welcher nur 7 km entfernt war. In der App, wo ich nach Campingplätzen schaute, hatte jemand zuvor eine Nachricht vermerkt (Achtung fahrt nicht zu weit in den Rassen, unser Auto und noch paar andere sind im Rassen stecken geblieben). Ich machte mich auf dem Weg zu diesem Campingplatz weil dieser der nächstliegende war.
Abends im dunkeln kam ich dort an. Keine Beleuchtung und die Autos die dort parkten waren ebenfalls dunkel. Ich passierte die ersten drei Autos und parkte mein's direkt daneben. Ups ich war mit meinen Vorderrädern im Rassen. Ich versuchte gleich wieder rückwärts zu fahren (ohne Erfolg). Mein Auto steckte mit den Vorderrädern fest. Na super, kann doch nicht war sein und ich hatte doch die Warnung gelesen!!! Jetzt zu dieser Zeit kann ich erstmal nichts machen.
Nach einer schlaflosen Nacht im Auto mit Regenschauer wachte ich kurz vor 7 Uhr auf. Es waren glücklicher Weise noch paar Auto's da. Ich versuchte mit Holz Ästen, den Rädern einen stabilen Grund geben, aber ohne Erfolg. Ich wartet ab bis die anderen Leute aus ihren Autos erwachten. Die Leute direkt neben mir, hatten das gleiche Problem wie ich. Ein weiteres Paar war ebenfalls aufgewacht und wir versuchten mein Auto zu schieben. Ohne Erfolg, dann versuchten wir es gemeinsam bei meinen Nachbarn. Bei den war es gleich draußen. :-(
Leider hatte niemand ein Seil und das französische Paar musste weiter fahren. Ich bekam einen Tip von einem Portugiesen. Fahr tiefer nach vorne in den Rassen und dann gleich zur Seite! Mmmhhh tiefer in den Rassen, wirklich? Wenn das nicht klappt sind alle Räder im nassen Rassen.
Mir blieb nichts anderes übrig. Ich startete den Wagen und fuhr zwei Meter gerade und leicht rechts..... Juhu Frei!!! So viele Gedanken mit abschleppen und länger warten waren umsonst. Einfach mal Risiko gehen (fahren :-))
Mein nächstes Ziel ist Hamilton. Eine sehr schöne Stadt gebaut auf mehreren Hügeln. Die Sonne war wieder da und die Temperaturen stiegen wieder um so weiter ich nördlich fuhr. Ich besichtige die Hamilton Gärten (ein große Gartenanlage) mit unterschiedlichen Gärten aus verschiedenen Ländern. Darunter auch ein Rosengarten der sehr schön sein muss (aber nicht im Winter, keine Rosen Zeit ;-)). Ich blieb auch hier eine Nacht da mein Rücken von der ganzen fahrerei immer mehr Probleme bereitet. Am nächsten Morgen waren es nur noch drei Stunden und ich war zurück in Auckland. Mein Ende der Reise rückte immer näher.
Mich zog es gleich zurück ins Fat Cat. Zurück zu den Hippies :-)
Als ich die Tür betrat freute ich mich zu sehen wie die neuen Leute dort sind. Mein Eindruck war gleich erdrückend. Die sieben Leute die ich sah, lasen Bücher und keiner redete miteinander. Mmmhhh
Ich checkte gerade ins Fat Cat für drei Nächte ein, als plötzlich Ina um die Ecke kam. Wir planten gemeinsam an diesem Tag in Hostel zugehen. Ina hatte noch eine Woche und ich insgesamt fast drei Wochen in Auckland.
Ja drei Wochen Auckland und das nur damit ich hier mein Auto verkaufen kann. Das Auto muss weg bevor ich nach Hause fliege. Am nächsten Tag ging es für mich zum Mechaniker, da ich für den Verkauf eine neue WOF benötige (eine kleine Version vom TÜV). Er schaute sich dieses an und paar Stunden später wollte ich es abholen.
Leider fand er paar Sachen am Auto, die erst repariert werden müssen. Ohne Reparatur kein neue WOF. Verdammt schon wieder Geld ins Auto stecken. Ich weiß ja noch nicht wieviel ich dafür bekomme....
Nach zwei Tagen konnte ich mein Auto abholen und dieses zum Verkauf anbieten.
So jetzt nur noch abwarten, dass sich die Leute melden.
Ein weiteres großes Wiedersehen war geplant aber nicht mit jemanden, den ich auf meiner Reise kennengelernt habe, sondern aus Deutschland. Vor mehr als 18 Jahren wohnte ich mit einem Mädchen im gleichen Haus. Barbara hatte ich seit dem nicht mehr gesehen aber Sie wusste, dass ich in Neuseeland bin und jetzt war bzw ist Sie auch in Auckland für eine längere Zeit zum arbeiten.
Wir verabredeten uns am Sky Tower in Auckland City und sahen uns nach langer langer Zeit wieder. Wir unterhielten uns stundenlang über Gott und die Welt bis es wieder anfing zu regnen. Der Tag verging so schnell und ich plante einen weiteren Umzug. Ich verließ nach drei Tagen Fat Cat und zog zum Tony. Tony sucht derzeit einen Mitbewohner für eine längere Zeit. Er sagte mir zu, dass ich für 2/3 Wochen zu ihm ziehen kann. Ich hatte mein eigenes Zimmer, Internet, Waschmaschine etc. Essen muss ich selbstverständlich selber machen und kaufen aber ich war froh ein Dach über den Kopf zu haben. Ich hätte auch im Fat Cat bleiben können aber das war erstens teurer als beim Tony und des weiteren, ich muss mir nicht das Zimmer mit anderen Leuten teilen und auf Vegane Küche für fast drei Wochen habe ich keine Lust.
Die erste Woche verging und bis dato hatte sich niemand auf mein Auto gemeldet. Am Sonntag versuchte ich es auf dem Auto Markt, wo ich auch mein Auto gefunden hatte. Leider regnete es den ganzen morgen, dass fast keine Leute sich Auto's ansahen. Die Zeit wird langsam knapp. Ich ging mit dem Preis runter aber dies brachte leider auch nicht viel mehr. Kein Stress, noch habe ich Zeit und paar weitere Möglichkeiten um es loszuwerden.
Meine letzte Woche in Auckland begann. Zweiter Versuch auf dem Auto Markt. Die erste Stunde lief recht gut, paar Leute schauten sich mein Auto an aber keiner machte mir ein Angebot. Entweder das Auto ist alt oder zu klein. In der letzten Stunde auf dem Markt bekam ich zwei Angebote. Das Ehepaar welches mir das beste Angebot machte wollte einen Tag darüber nachdenken. Zwei Tage später hatte ich nichts gehört und fragte nochmals nach. Sie haben ein anderes Auto gefunden. Na toll, wieder nichts. Ich hatte noch ein Angebot welches aber nicht sehr gut war. Ein Kiwi (so werden die Bewohner Neuseelands auch genannt) suchte nach einem Auto für seinen Sohn. Ich rufte Ihn an und er wollte das Auto noch am Abend mit seinem Sohn ansehen. Wir machten eine Probefahrt und einigten uns dann auf einen Preis von 900 $. Oh mein Gott, ich verkaufe mein Auto für 900 $ welches ich im Februar für 3000 $ gekauft hatte. Da ich jedoch nur noch eine Woche Zeit habe um mein Auto zu verkaufen blieb mir nichts anderes übrig. Auf der einen Seite mega glücklich, dass das Auto weg war aber auf der anderen Seite ein großes minus Geschäft gemacht. Schließlich hatte ich auch paar Reparaturen gehabt.
Naja, das Freiheitsgefühl war größer als die Gedanken über das Geld.
Nachdem ich mein Auto los war, wurde es Zeit, die letzten Tage zu genießen. Regen, nebel und schnupfen. Ganz toll. So sollte meine letzte Woche nicht enden. Nachdem ich mir Medikamente besorgte und zwei Tage flach lag, ging es mir auch schon besser.
Ich ging fast täglich in die Stadt um für Zuhause Souvenirs zu besorgen.
Ich begann meinen Rucksack zu packen und merkte schnell. Meine Klamotten die ich fast immer an hatte müssen weg!!! Die Hälfte der Sachen wanderte direkt in den Müll.
Neue Klamotten hatte ich sowieso mit der Zeit gekauft und nach fast 4 Monaten ohne Rucksack tragen hatte ich fast kein Platz mehr. Mein letzter Tag in Auckland begann gleich mit einer schlechten Nachricht. Tony mein Mitbewohner konnte mich nicht zum Flughafen fahren da er früher als geplant zur Arbeit musste. Ich machte mich mit gepackten Sachen auf dem Weg in die Innenstadt und dann direkt zum Flughafen.
Good Bye New Zealand, du bist und warst eine große Herausforderung für mich.
Ein wunderschönes, atemberaubendes, gastfreundliches Land mit vielen Sehenswürdigkeiten von A bis Z. Wir werden uns eines Tages Wiedersehen!
Next: Mein Fazit über mich und meine Highlights (von Zuhause).
Als ich die Tür betrat freute ich mich zu sehen wie die neuen Leute dort sind. Mein Eindruck war gleich erdrückend. Die sieben Leute die ich sah, lasen Bücher und keiner redete miteinander. Mmmhhh
Ich checkte gerade ins Fat Cat für drei Nächte ein, als plötzlich Ina um die Ecke kam. Wir planten gemeinsam an diesem Tag in Hostel zugehen. Ina hatte noch eine Woche und ich insgesamt fast drei Wochen in Auckland.
Ja drei Wochen Auckland und das nur damit ich hier mein Auto verkaufen kann. Das Auto muss weg bevor ich nach Hause fliege. Am nächsten Tag ging es für mich zum Mechaniker, da ich für den Verkauf eine neue WOF benötige (eine kleine Version vom TÜV). Er schaute sich dieses an und paar Stunden später wollte ich es abholen.
Leider fand er paar Sachen am Auto, die erst repariert werden müssen. Ohne Reparatur kein neue WOF. Verdammt schon wieder Geld ins Auto stecken. Ich weiß ja noch nicht wieviel ich dafür bekomme....
Nach zwei Tagen konnte ich mein Auto abholen und dieses zum Verkauf anbieten.
So jetzt nur noch abwarten, dass sich die Leute melden.
Ein weiteres großes Wiedersehen war geplant aber nicht mit jemanden, den ich auf meiner Reise kennengelernt habe, sondern aus Deutschland. Vor mehr als 18 Jahren wohnte ich mit einem Mädchen im gleichen Haus. Barbara hatte ich seit dem nicht mehr gesehen aber Sie wusste, dass ich in Neuseeland bin und jetzt war bzw ist Sie auch in Auckland für eine längere Zeit zum arbeiten.
Wir verabredeten uns am Sky Tower in Auckland City und sahen uns nach langer langer Zeit wieder. Wir unterhielten uns stundenlang über Gott und die Welt bis es wieder anfing zu regnen. Der Tag verging so schnell und ich plante einen weiteren Umzug. Ich verließ nach drei Tagen Fat Cat und zog zum Tony. Tony sucht derzeit einen Mitbewohner für eine längere Zeit. Er sagte mir zu, dass ich für 2/3 Wochen zu ihm ziehen kann. Ich hatte mein eigenes Zimmer, Internet, Waschmaschine etc. Essen muss ich selbstverständlich selber machen und kaufen aber ich war froh ein Dach über den Kopf zu haben. Ich hätte auch im Fat Cat bleiben können aber das war erstens teurer als beim Tony und des weiteren, ich muss mir nicht das Zimmer mit anderen Leuten teilen und auf Vegane Küche für fast drei Wochen habe ich keine Lust.
Die erste Woche verging und bis dato hatte sich niemand auf mein Auto gemeldet. Am Sonntag versuchte ich es auf dem Auto Markt, wo ich auch mein Auto gefunden hatte. Leider regnete es den ganzen morgen, dass fast keine Leute sich Auto's ansahen. Die Zeit wird langsam knapp. Ich ging mit dem Preis runter aber dies brachte leider auch nicht viel mehr. Kein Stress, noch habe ich Zeit und paar weitere Möglichkeiten um es loszuwerden.
Meine letzte Woche in Auckland begann. Zweiter Versuch auf dem Auto Markt. Die erste Stunde lief recht gut, paar Leute schauten sich mein Auto an aber keiner machte mir ein Angebot. Entweder das Auto ist alt oder zu klein. In der letzten Stunde auf dem Markt bekam ich zwei Angebote. Das Ehepaar welches mir das beste Angebot machte wollte einen Tag darüber nachdenken. Zwei Tage später hatte ich nichts gehört und fragte nochmals nach. Sie haben ein anderes Auto gefunden. Na toll, wieder nichts. Ich hatte noch ein Angebot welches aber nicht sehr gut war. Ein Kiwi (so werden die Bewohner Neuseelands auch genannt) suchte nach einem Auto für seinen Sohn. Ich rufte Ihn an und er wollte das Auto noch am Abend mit seinem Sohn ansehen. Wir machten eine Probefahrt und einigten uns dann auf einen Preis von 900 $. Oh mein Gott, ich verkaufe mein Auto für 900 $ welches ich im Februar für 3000 $ gekauft hatte. Da ich jedoch nur noch eine Woche Zeit habe um mein Auto zu verkaufen blieb mir nichts anderes übrig. Auf der einen Seite mega glücklich, dass das Auto weg war aber auf der anderen Seite ein großes minus Geschäft gemacht. Schließlich hatte ich auch paar Reparaturen gehabt.
Naja, das Freiheitsgefühl war größer als die Gedanken über das Geld.
Nachdem ich mein Auto los war, wurde es Zeit, die letzten Tage zu genießen. Regen, nebel und schnupfen. Ganz toll. So sollte meine letzte Woche nicht enden. Nachdem ich mir Medikamente besorgte und zwei Tage flach lag, ging es mir auch schon besser.
Ich ging fast täglich in die Stadt um für Zuhause Souvenirs zu besorgen.
Ich begann meinen Rucksack zu packen und merkte schnell. Meine Klamotten die ich fast immer an hatte müssen weg!!! Die Hälfte der Sachen wanderte direkt in den Müll.
Neue Klamotten hatte ich sowieso mit der Zeit gekauft und nach fast 4 Monaten ohne Rucksack tragen hatte ich fast kein Platz mehr. Mein letzter Tag in Auckland begann gleich mit einer schlechten Nachricht. Tony mein Mitbewohner konnte mich nicht zum Flughafen fahren da er früher als geplant zur Arbeit musste. Ich machte mich mit gepackten Sachen auf dem Weg in die Innenstadt und dann direkt zum Flughafen.
Good Bye New Zealand, du bist und warst eine große Herausforderung für mich.
Ein wunderschönes, atemberaubendes, gastfreundliches Land mit vielen Sehenswürdigkeiten von A bis Z. Wir werden uns eines Tages Wiedersehen!
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